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Erster Trailer zu „Birds of Prey“: Harley Quinn ist zurück und steht auf eigenen Beinen

Erster Trailer zu „Birds of Prey“: Harley Quinn ist zurück und steht auf eigenen Beinen
© Warner Bros.

Nachdem Warner Bros. die Fans mit den ersten kunterbunten und saucoolen Postern angeheizt hatte, folgt nun endlich der allererste Trailer zu „Birds of Prey“.

Das DC Extended Universe (DCEU) mag dem Marvel Cinematic Universe (MCU) in vielerlei Hinsicht hinterherhinken, sei es in Sachen Erfolg oder in Sachen Storyentwicklung, aber in einem Aspekt ist es doch der Vorreiter: bei den weiblichen Superhelden. Mit Patty Jenkins‘ „Wonder Woman“ brachte Warner Bros. die erste Superheldin mit ihrem eigenen Solofilm noch vor Marvel Studios‘ „Captain Marvel“. Und nun folgt der erste Ensemble-Film voller Frauenpower mit „Birds of Prey“.

Mit Margot Robbie als Harley Quinn kehrt „Birds of Prey“ als Spin-off zu „Suicide Squad“ zurück nach Gotham City. Robbie als Fanliebling ist hier eindeutig der Mittelpunkt des Filmes, was auch die Poster und der Trailer klar betonen. Allerdings wird sie hier von einer Gruppe nicht minder cooler Mädels unterstützt: Mary Elizabeth Winstead als Helena Bertinelli alias Huntress sowie Jurnee Smollet-Bell als Dina Lance alias Black Canary.

In weiteren Rollen sind Rosie Perez als Renee Montoya sowie Ella Jay Basco als Cassandra Cain zu sehen, die in den Comics später zu Batgirl wird. Mit Black Mask, dargestellt von Ewan McGregor, hat die bunt zusammengewürfelte Truppe auch ihren Film-Gegner gefunden. Und dann ist da auch noch Chris Messina als sadistischer Serienkiller Victor Zsasz.

Nach „Wonder Woman“ nun „Birds of Prey“

Nach zwei Hits hintereinander mit „Shazam!“ und „Aquaman“ gilt es nun, das Momentum beizubehalten. „Joker“ von Todd Phillips und „Birds of Prey“ werden auch beweisen müssen, dass originelle Ideen und riskante Wagnisse kein Kassengift darstellen. Auch in diesem Punkt könnte das DCEU dem MCU durchaus etwas voraushaben.

Inszeniert wurde „Birds of Prey“ wie auch schon bei „Wonder Woman“ von einer Regisseurin. Hier ist es Cathy Yan, die damit ihren erst zweiten abendfüllenden Film nach einem Drehbuch von Christina Hodson gestemmt hat. Ihr Debütwerk trug den illustren Titel „Dead Pigs“. Die Verantwortlichen muss sie dennoch ziemlich beeindruckt haben, denn sie soll mehrere etablierte Kollegen ausgestochen haben im Rennen um die Regie. Vielleicht versucht Warner Bros. auch Marvel Studios‘ Herangehensweise zu imitieren und junge, frische Filmemacher an die Materie heranzulassen.

Bis zum deutschen Kinostart müssen sich die Fans noch etwas gedulden, der Film startet erst am 6. Februar 2020 in den Kinos.

Margot Robbie wird auch in James GunnsThe Suicide Squad“ dabei sein. Hier gibt es alle Infos dazu:

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Alle Infos zu „Suicide Squad 2“: 4 neue Bösewichte & zwei MCU-Regisseure mischen mit

„Birds of Prey“ sollte Harley Quinn mit ebenbürtigen Supermädels zusammenbringen

Eigentlich sollte Harley Quinn auch einen eigenen Film mit Jared Letos Joker erhalten, was aber wieder verworfen wurde. Ohnehin ist es doch viel interessanter, Margot Robbies Harley Quinn in einem Team mit ebenso taffen Super- und Antiheldinnen zu sehen. Das dachte sich auch Drehbuchautorin Christina Hodson („Bumblebee“), wie sie in einem Interview mit Total Film (via Gamesradar) wissen ließ: „Margot Robbie wusste, dass sie eine ‚Harley Quinn plus Mädels‘-Geschichte wollte. Das stand quasi von Anfang an für sie fest. Sie wollte eine Girl-Gang, sie wollte Freundinnen für Harley Quinn.“

In „Suicide Squad“ war sie noch Teil einer zusammengewürfelten Gruppe fast nur mit Männern, hier herrscht nun reine Frauenpower. Vor allem aber ist „Birds of Prey“ gewissermaßen ein Solofilm für Harley Quinn. „Ja, es ist ein Charakter, den wir bereits gesehen haben. Aber hier hat sie ihre ganz eigene Geschichte. Und genauso bin ich auch an den Stoff herangegangen. Ich habe mich in diesen Charakter verliebt; und dann all diese anderen Charaktere erst“, schwärmte sie. „Ich habe eine brandneue Geschichte entworfen, die für sich steht. Und die muss nicht das Gefühl vermitteln, dass sie eine Fortsetzung für irgendwas darstellt.“

In Sachen DC seid ihr jetzt ein Stückchen schlauer. Doch was ist mit Marvel? Testet euch:

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