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MCU wird lustiger: Marvel holt „Rick and Morty“-Macher für „Ant-Man 3“

Hy Quan Quach |

© Disney/Adult Swim

Jeff Loveness soll das kommende dritte Abenteuer von Scott Lang in „Ant-Man 3“ richtig aufpeppen. Bekannt ist der Autor vor allem für seine Arbeit an der erfolgreichen Cartoon-Serie „Rick and Morty“.

Es gibt zwei Filmreihen innerhalb des Marvel Cinematic Universe, die ganz besonders durch Humor hervorstechen: Klar, Humor spielt überhaupt im MCU eine wichtige Rolle, aber so essenziell wie in diesen beiden Reihen ist sie sonst in keiner der zahlreichen MCU-Soloreihen. Die Rede ist von „Guardians of the Galaxy“ und „Ant-Man“.

Und das liegt vor allem an den Machern: Während „Guardians of the Galaxy“ insbesondere von James Gunn geprägt wird, war es bei „Ant-Man“ in erster Linie Edgar Wright („Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“), der aber beim ersten Teil aufgrund kreativer Differenzen ausstieg. Nichtsdestotrotz blieb der prägende Humor und die Stilrichtung des britischen Filmemachers an Bord.

Diesen Weg will Marvel Studios auch bei „Ant-Man 3“ weiter beschreiten, wie The Hollywood Reporter berichtet: Aktuell befinden sich die Verantwortlichen in Verhandlungen mit Jeff Loveness. Der Autor ist vor allem als Co-Produzent der beliebten Animationsserie „Rick and Morty“ bekannt und hat auch zu einer Episode das Drehbuch verfasst. Weitere Autoren-Credits hat Loveness bei „The Onion News Network“ und der Serie „Miracle Workers“ mit Steve Buscemi und Daniel Radcliffe aufzuweisen. Auch für die Emmy Awards und die Oscar-Verleihung sowie für „Jimmy Kimmel Live“ hat er bereits geschrieben.

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Zahlreiche Marvel-Filme verschoben

Erfahrung mit der Materie hat Loveness ebenfalls. Zwar nicht in der Welt des Films, dafür aber als Autor für die Comics von Marvel. So hat er etwa die Stories zu „Nova“ und „Groot“ geliefert. Für ihn dürfte es also ein Leichtes sein, sich einen Zugang zum MCU zu verschaffen.

Da Disney die Veröffentlichungstermine für nahezu alle Filme innerhalb der Marvel Phase 4 um mehrere Monate in 2021 und darüber hinaus verschoben hat, bleibt natürlich die Frage, ob „Ant-Man 3“ überhaupt 2022 in die Kinos kommen wird, wie es geplant wurde. Durch die Verschiebung der Filme sind für 2022 nun „Thor 4: Love and Thunder“ sowie „Black Panther 2“ eingeplant. Das lässt darauf schließen, dass „Ant-Man 3“ nun womöglich erst 2023 in die Kinos kommen wird.

Aktuell befindet sich das Projekt in der Vorbereitung. Es heißt aber, dass Regisseur Peyton Reed und Hauptdarsteller Paul Rudd definitiv zurückkehren werden. Nicht ganz so sicher ist dagegen der Auftritt von Evangeline Lilly, die Hope Van Dyne alias Wasp verkörpert.

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Hope Van Dynes Rückkehr in „Ant-Man 3“ fraglich

Lilly hatte kürzlich in der weltweiten Corona-Krise mit einem Instagram-Post den Zorn der Öffentlichkeit auf sich gezogen. Darin ließ sie wissen, dass ihr ihre eigene Freiheit wichtiger sei als ihr Leben selbst. Insbesondere aber kommunizierte sie ihre Vermutung, das Coronavirus sei lediglich eine Verschwörung der Regierung, um die Menschen unter Kontrolle zu bringen. Das ist gerade vor dem Hintergrund der sozialen Distanzierung keine gute Botschaft. Vor allem nicht, wenn man einen solchen Vorbild-Charakter wie Lilly besitzt, die 2,3 Millionen Follower auf Instagram hat. Hinzu hat sie auch selbst bestätigt, dass sie zur Risikogruppe gehört.

In Anbetracht dessen könnte Disney in Erwägung ziehen, Lilly aus „Ant-Man 3“ zu streichen. Nach Hope Van Dynes Verwandlung in The Wasp in „Ant-Man and The Wasp“ sollte sie im dritten Teil eine gewichtige Rolle spielen. Allerdings dürfte das nun fraglich werden. Einem Gerücht von We Got This Covered zufolge soll sich das Studio dazu entschlossen haben, einen anderen Weg zu gehen und Lillys Rolle entweder auf ein Minimum zu kürzen oder ganz rauszuschreiben. Stattdessen soll nun Scott Langs Beziehung zu seiner Tochter Cassie in den Mittelpunkt gerückt werden.

Die 40-jährige Schauspielerin hat sich indes bereits für ihren Beitrag entschuldigt. Sie befinde sich ebenso wie viele andere zu Hause und befolge die Anweisungen der Behörden zur sozialen Distanzierung. Als sie ihren Instagram-Post veröffentlichte, habe das Gebot noch lediglich für Veranstaltungen mit Gruppen von mehr als 250 Personen gegolten:

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Hello everyone. I am writing you from my home where I have been social distancing since Mar 18th – when social distancing was instituted in the small community where I am currently living. At the time of my Mar 16th post, the directives from the authorities here were that we not congregate in groups of more than 250ppl and that we wash our hands regularly, which we were doing. Two days later, those directives changed and, despite my intense trepidation over the socioeconomic and political repercussions of this course of action, PLEASE KNOW I AM DOING MY PART TO FLATTEN THE CURVE, PRACTICING SOCIAL DISTANCING AND STAYING HOME WITH MY FAMILY. I want to offer my sincere and heartfelt apology for the insensitivity I showed in my previous post to the very real suffering and fear that has gripped the world through COVID19. Grandparents, parents, children, sisters and brothers are dying, the world is rallying to find a way to stop this very real threat, and my ensuing silence has sent a dismissive, arrogant and cryptic message. My direct and special apologies to those most affected by this pandemic. I never meant to hurt you. When I wrote that post 10 days ago, I thought I was infusing calm into the hysteria. I can see now that I was projecting my own fears into an already fearful and traumatic situation. I am grieved by the ongoing loss of life, and the impossible decisions medical workers around the world must make as they treat those affected. I am concerned for our communities – small businesses and families living paycheck-to-paycheck – and I am trying to follow responsible recommendations for how to help. Like many of you, I fear for the political aftermath of this pandemic, and I am praying for us all. At the same time, I am heartened by the beauty and humanity I see so many people demonstrating toward one another in this vulnerable time. When I was grappling with my own fears over social distancing, one kind, wise and gracious person said to me “do it out of love, not fear” and it helped me to realize my place in all of this. Sending love to all of you, even if you can’t return it right now. EL

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„Bitte wisst, dass auch ich meinen Beitrag dazu leiste, die Kurve abzuflachen, indem ich mich sozial distanziere und mit meiner Familie zuhause bleibe. Ich entschuldige mich hiermit aufrichtig und von ganzem Herzen für meinen gefühllosen Beitrag zuvor in Anbetracht des Leids und der Angst, die die Welt durch Covid-19 erfahren und ergriffen hat.“

Als Marvel-Fans habt ihr sicher keine Probleme damit, die Namen dieser Superhelden zu erraten:

Aus der kino.de-Redaktion

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