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„Catwoman 2“: Ist eine Fortsetzung möglich?

„Catwoman 2“: Ist eine Fortsetzung möglich?
© Warner

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In „Catwoman“ sorgte Halle Berry im ikonischen Katzenkostüm für reichlich Aufsehen. Wir verraten euch, wie die Chancen um „Catwoman 2“ stehen.

Mit ihrer Darstellung der katzenaffinen Schurkin und Femme Fatale Catwoman, bekannt aus den Comics um DC-Superheld Batman, setzte Schauspielerin Michelle Pfeiffer („Scarface“) in „Batmans Rückkehr“ den Maßstab für kommende Leinwand-Darbietungen des Charakters. Auch nach weiteren Filmen im „Batman“-Franchise, wagte sich lange Zeit keine Schauspielerin an die Aufgabe, nach Pfeiffers weitreichend gepriesener Darstellung in das Katzenkostüm der Catwoman zu schlüpfen.

Dies änderte sich allerdings im Jahre 2004 als Schauspielerin Halle Berry („X-Men“), kurze Zeit nach ihrem Oscar-Gewinn für ihre Darbietung in „Monster’s Ball“, die Gelegenheit ergriff, die Hauptrolle in einem „Catwoman“-Film zu übernehmen. Losgelöst von Tim Burtons oder Joel Schumachers vorherigen „Batman“-Filmen, konzentrierte sich der „Catwoman“-Film dabei gänzlich auf den titelgebenden Charakter als Protagonistin der Handlung. Doch statt auf Beifall zu stoßen wurde der Film zu einem regelrechten Reinfall – sowohl kritisch als auch finanziell. Bedeutet dies nun, dass wir definitiv keine Fortsetzung zu Halle Berrys „Catwoman“ erhalten werden? Oder ist „Catwoman 2“ dennoch möglich?

Diese zehn Fortsetzungen wollte keiner mehr sehen:

„Catwoman 2“ mit Tim Burton und Michelle Pfeiffer?

Als Fortsetzung zu Regisseur Tim Burtons 1989er Film „Batman“ erschien 1992 „Batmans Rückkehr“ in den Kinos. Trotz deutlich düsterer Handlung als sein Vorgänger, war das Sequel ein großer Erfolg. Besonders die Darstellung der zwei neuen Widersacher Batmans wurde dabei von Publikum und Filmkritiker*innen hoch gelobt. So setzte nicht nur Danny DeVito („Twins“) als Pinguin, sondern vor allem Michelle Pfeiffer in ihrer Rolle als wilde Catwoman die Messlatte für zukünftige Batman-Schurken hoch an.

Auch wenn Studio Warner Bros. entschied, sich mit Regisseur Joel Schumachers familienfreundlicherer Fortsetzung „Batman Forever“ von Burtons Filmen stilistisch zu distanzieren, sollte der Charakter der Catwoman nicht aufgegeben werden. So wurden 1993 erstmals Pläne für einen „Catwoman“-Spin-off-Film aufgestellt. Erneut sollte dabei Tim Burton die Regie und Michelle Pfeiffer die Rolle der beliebten Katzenfrau übernehmen. 1995 wurde das Drehbuch zum geplanten Spin-off von Autor Daniel Waters („Demolition Man“) bei Warner Bros. eingereicht. Stilistisch soll es den dunklen Stil von Burtons „Batman“-Filmen fortgesetzt haben. Nachdem es lange Zeit still um das geplante Projekt wurde, äußerte Pfeiffer im August 1995, dass sie aufgrund anderer Filmprojekte und ihrem Familienleben nicht sicher sei, ob sie wirklich noch an dem Projekt teilnehmen könne. Ashley Judd („Heat“) und auch Nicole Kidman („Batman Forever“) wurden daraufhin als Ersatz für die Rolle der Catwoman in Betracht gezogen.

Mit „Joker“ bekam ein weiterer beliebter „Batman“-Schurke ein Spin-off:

„Catwoman“ mit Halle Berry floppte an den Kinokassen

In einer relativ kurzfristigen Entscheidung wurde das Projekt um einen „Catwoman“-Film im Jahr 2003 erneut von Warner Bros. ins Leben gerufen. Mit neuer Prämisse ohne jegliche Verbindung zu vorherigen „Batman“-Filmen wurde „Catwoman“ mit Oscar-Preisträgerin Halle Berry in der Hauptrolle als eigenständiger Superhelden-Film von Regisseur Pitof gedreht. „Catwoman“ erschien im Juli 2004 in den Kinos. Der Film gestaltete sich nicht nur als finanzieller, sondern vor allem auch als kritischer Flop. Bis heute verbreitet als einer der „schlechtesten Filme überhaupt“, wurden besonders die schauspielerische Leistung der gesamten Besetzung, die mangelhaften Spezialeffekte und die infantile Handlung des Films stark kritisiert. „Catwoman“ gewann im selben Jahr in mehreren Kategorien den Anti-Preis der „Goldenen Himbeere“ – mitunter für den „Schlechtesten Film des Jahres“.

Ein animierter Direct-to-Video-Film, welcher zum Kinostart des „Catwoman“-Films die dortigen Geschehnisse aufgreifen sollte, sollte ursprünglich im Jahr 2003 zeitgleich produziert werden. Aufgrund des Flops von „Catwoman“ wurde das Projekt um den Animationsfilm jedoch kurzfristig abgesagt. Es ist nicht eindeutig, ob es sich bei dem Animationsfilm um ein Sequel gehandelt hätte.

Halle Berry als Catwoman (© Warner)

„Catwoman 2“: Aufgrund des „Batman“-Reboots keine Chance für ein Sequel

Im Rahmen von Regisseur Christopher Nolans „Dark Knight“-Trilogie erhielt im dritten Teil der Reihe, „The Dark Knight Rises“, Schauspielerin Anne Hathaway („Les Misérables“) die Rolle der Selina Kyle alias Catwoman. Mit dem anstehenden erneuten Reboot der „Batman“-Reihe mit Regisseur Matt Reeves‘ „The Batman“ wird im kommenden Film Schauspielerin Zoë Kravitz die aktuelle Verkörperung der Catwoman übernehmen. Anderweitige Berichte über mögliche Vorhaben, ein Sequel zu Halle Berrys „Catwoman“ ins Leben zu rufen, gibt es aktuell nicht.

Mit einem anstehenden erneuten Reboot der „Batman“-Reihe samt einer neuen Catwoman-Darstellerin mit Zoë Kravitz, scheint kein Platz mehr für Halle Berrys Catwoman in der Filmlandschaft zu sein – und somit auch nicht für ein „Catwoman 2“. Nicht nur als finanzieller sondern auch kritischer Flop gebrandmarkt, äußerte sich sogar Halle Berry persönlich bereits in mehreren Interviews sehr negativ zu ihrer Entscheidung in „Catwoman“ mitgespielt zu haben. Die Chancen für ein „Catwoman“ 2 erscheinen entsprechend verschwindend gering. Ob wir bei Erfolg des kommenden „The Batman“ daraufhin eventuell ein Spin-off mit Zoë Kravitz als neue Catwoman erhalten werden, bleibt derweil gespannt abzuwarten.

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