Internationaler Filmstar, Regisseur und Produzent. Geboren in Peekskill, New York (australische Staatsbürgerschaft). Familie: seit 1980 verheiratet... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max11/kuk11/kuk22/u1122053/b150x150.jpg Mel Gibson

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Mel Gibson


  • Bürgerlicher Name
    Mel Columcille Gerard Gibson
  • Geburtstag
    03.01.1956
  • Geburtsort
    Peekskill, New York

Internationaler Filmstar, Regisseur und Produzent. Geboren in Peekskill, New York (australische Staatsbürgerschaft). Familie: seit 1980 verheiratet mit Robyn Moore, sieben Kinder. Seine charismatische Ausstrahlung und sein sympathisches Auftreten haben ihm weltweite Kinoerfolge und eine große, nicht nur weibliche Anhängerschaft beschert.

Im Alter von 12 Jahren zog Gibson mit seiner Familie nach Australien, wo er die University of New South Wales besuchte und Schauspielunterricht nahm. Schon damals brillierte er neben der heute angesehenen Schauspielerin Judy Davis als Shakespeare-Darsteller in "Romeo und Julia". 1980 erhielt er den Preis des Australian Film Institutes für "Tim".

Der große Durchbruch, der ihm das Tor nach Hollywood öffnete, gelang schließlich mit George Millers Endzeitstreifen "Mad Max", dessen zwei Fortsetzungen ebenso wie die vier Teile von "Lethal Weapon" wesentlich dazu beitrugen, Gibson als einen der erfolgreichsten Actionhelden zu etablieren. Seit Mitte der 1980er-Jahre wagt er sich zunehmend in andere Territorien vor, spielt in Komödien sowie in ernsten Stoffen und erntete Ruhm als Zeffirellis "Hamlet".

Nach seinem Debüt als Regisseur mit "Der Mann ohne Gesicht" (1993) gewann er bereits mit seiner zweiten Arbeit "Braveheart" 1996 fünf Oscars (u. a. Regie und bester Film). Seit 1990 ist er mit seiner eigenen Firma Icon Productions, deren größter Erfolg bislang "Braveheart" war, auch als Produzent tätig. Für "Kopfgeld" von Ron Howard erhielt Mel Gibson seine erste "Golden-Globe"-Nominierung. Es folgten so unterschiedliche Rollen wie die des Detective Skinner in Wim Wenders Berlinale-Eröffnungsfilm "The Million Dollar Hotel", die des Helden des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs in "Der Patriot" oder die des Frauenverstehers wider Willen in der Komödie "Was Frauen wollen". Wiedervereint mit Braveheart-Regisseur Randall Wallace stand Gibson im Kriegsdrama "Wir waren Helden" als Lt. Gen. Moore im Vietnamkrieg mit 400 Amerikanern 2000 Nordvietnamesen gegenüber und setzte schließlich in "Signs" als Familienvater Zeichen im Kampf gegen feindlich gesinnte Aliens.

2004 sorgte Mel Gibson mit seinem Bibelfilm "Die Passion Christi" für Aufsehen. Seine unverhohlene Darstellung von Folter und Schmerzen, also der Leidensgeschichte Jesu, und die Interpretion als als zentrale Glaubenserfahrung wurde heftig kritisiert, aber auch von der International Press Academy mit dem Goldenen Satellite Award und 2004 mit dem Hollywood Film Award als Produktion des Jahres ausgezeichnet. Seine unversöhnliche Weltansicht spiegelte sich auch in seinem nächsten Film "Apocalypto" wieder. Dort schilderte er den Überlebenskampf eines Maya-Mannes, der nach einem Massaker durch Holcane-Krieger in den Dschungel verschleppt wird.

Regisseur Martin Campbell hat Gibson für die Hauptrolle in "Edge of Darkness", der Kinoadaption der gleichnamigen Mini-Serie aus dem Jahre 1985, verpflichtet. Er spielt den moralischen Polizeiermittler, dessen Tochter ermordet wird. Der Film wird voraussichtlich 2009 abgedreht sein.

  • Bürgerlicher Name
    Mel Columcille Gerard Gibson
  • Geburtstag
    03.01.1956
  • Geburtsort
    Peekskill, New York
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    verheiratet mit Robyn Moore, sieben Kinder
  • Autogrammadresse
    Mel Gibson
    c/o Icon Productions Warner Bros.
    4000 Warner Boulevard Producers Building 3,
    No. 17 Burbank CA 91522, USA

Batman-Bösewicht sehnt sich nach "Mad Max 4"

Mad Mel ist raus und seine Erben kommen nicht so recht in Fahrt…

Großansicht Tom Hardy, der neue Batman-Gegner in "The Dark Knight Rises", will endlich Mel Gibson in "Mad Max 4" beerben (Foto: Warner)

Tom Hardy, der neue Batman-Gegner in "The Dark Knight Rises", will endlich Mel Gibson in "Mad Max 4" beerben (Foto: Warner)

Seit sich Mel Gibson mit rassistischen Eskapaden im Vollsuff in Hollywood unmöglich gemacht hatte war klar, dass die Kultreihe "Mad Max" nur mit einem neuen Star weitergehen kann.

Als dann der Australier Tom Hardy als Mels Erbe auserkoren wurde, hofften die Fans auf eine angemessen coole Fortsetzung der actiongeladenen Endzeit-Saga - schließlich gilt der kantige Brite als kommender Superstar: Hardy lieferte einen denkwürdigen Auftritt in Guy Ritchies "Rock'N'Rolla", brachte eine darstellerische Top-Leistung in Christopher Nolans "Inception", der ihn deswegen auch gleich als neuen Batman-Gegner in "The Dark Knight Rises" auserkor. Zuletzt erwies sich Tom Tardy in der Agenten-Komödie "Das gibt Ärger" als Chris Pines Konkurrent um Reese Witherspoons Gunst erneut als absolut blockbustertauglich.

Doch als Max Rockatansky wartet Tom Hardy bisher vergeblich auf den Startschuss, um durch die apokalyptische Wüste zu brettern. Das hat er nun auf dem Filmfest in Cannes verraten:

"Leider verschieben wir den Drehstart von 'Mad Max 4' immer wieder. Wer weiß also, wann der Film ins Kino kommen wird. Ich bin jetzt schon seit zwei Jahren im Standby-Modus, aber das gehört halt auch dazu. Irgendwie gilt es ja als cool, wenn man sich nicht so richtig auf Termine festlegt…"

Drehstart verregnet

Allerdings steckt hinter den Drehstartverschiebungen von "Mad Max: Fury Road" beileibe nicht immer eine Strategie: Erfinder und Regisseur George Miller war im August 2010 bereits mit seinem kompletten Team zum Drehstart in Australien angerückt. Doch eine Wetterkapriole hatte den Drehort quasi über Nacht ausgerechnet dort in eine blühende Oase verwandelt, wo Max Rockatansky eigentlich über staubige Wüstenpfade hätte rasen sollen. Seitdem sucht man nach einem geeigneten Drehort, im Gespräch waren Marokko, Chile und China. Der avisierte neue Termin im April wurde nun ebenfalls wieder gerissen.

Neben Tom Hardy warten auch die Kollegen Charlize Theron, Zoë Kravitz und Nicholas Hoult auf die erste Klappe für "Mad Max 4". Wer wissen will, ob Tom Hardy dann irgendwann wirklich einen guten Mel Gibson-Nachfolger abgibt, darf sich indes in "The Dark Knight Rises" einen aktuellen Eindruck verschaffen. Ab 26. Juli macht Hardy darin dem Hauptdarsteller Christian Bale als gnadenloser Muskelprotz Bane das Leben zur Hölle…

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