Hacksaw Ridge - Die Entscheidung (2016)

Originaltitel: Hacksaw Ridge
Hacksaw Ridge - Die Entscheidung: Oscar-verdächtiges Regie-Comeback von Mel Gibson, der die Biographie eines heldenhaften jungen Arztes im 2. Weltkrieg verfilmt.
Kinostart: 26.01.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Hacksaw Ridge - Die Entscheidung: Oscar-verdächtiges Regie-Comeback von Mel Gibson, der die Biographie eines heldenhaften jungen Arztes im 2. Weltkrieg verfilmt.

Während des Zweiten Weltkrieges tritt der Medizinstudent Desmond Doss (Andrew Garfieldder US-Armee bei, aus Überzeugung, seinen Landsleuten dienen zu wollen. Doch im Gegensatz zu seinen abgebrühten Kameraden verweigert Doss den Dienst an der Waffe – was ihn zunächst zum Spott der Armee macht. Er möchte als Mediziner Leben retten, statt welche zu nehmen. In einer vom Krieg zerfurchten Gesellschaft wird seine Weltanschauung als deplatzierter Pazifismus verschrien, doch letztendlich lassen die Offiziere diesen verqueren Idealisten mitziehen, auf Doss eigene Verantwortung. Der junge Mann zieht völlig unbewaffnet an die Front. In der Schlacht um Okinawa rettet Doss 75 Kameraden das Leben und geht als Kriegsheld in die Geschichte ein.

Hintergründe

Regisseur Mel Gibson begibt sich 10 Jahre nach seiner letzten Regiearbeit (“Apocalypto“) thematisch auf bekanntes Terrein. Wie auch in „Braveheart“ oder „Die Passion Christi“ nährt sich das Drama aus Gibsons Faszination für Menschen, die sich für andere aufopfern und zum Wohl der Allgemeinheit Gefahr auf sich nehmen. Auch dieses Drehbuch durchzieht die bedeutungsschwangere Mischung aus Gewalt und Pathos, die Gibsons Werk so beliebt und so kontrovers macht. Einer klassischen Hollywood-Dramaturgie folgend spinnt sich parallel zur Fronthandlung eine herzerwärmende Liebesgeschichte als emotionaler Gegenpart und bietet den Zuschauern einen Ruhepol inmitten der wahrhaft explosiven Handlung. Mit einem Budget von 40 Mio. US-Dollar musste sich Gibson mit weitaus weniger zufriedengeben als noch bei „Braveheart“ (72 Mio. US-Dollar, die Inflation seit 1995 nicht gezählt), der insofern vergleichbar ist, als dass er ebenfalls Historienfilm, Kriegsdrama und Biopic miteinander zu einer epischen Produktion verstrickt. Immerhin hat das Budget gereicht um an einem der australischen Drehorte ein Gebiet großflächig zu räumen und 80 Bäume zu fällen. Das Ergebnis wird als Oscar-verdächtig gehandelt und veranlasste das Premierenpublikum bei den Filmfestspielen von Venedig zu zehnminütigem Stehapplaus.

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Kritikerrezensionen

  • Mel Gibson wirft Andrew Garfield als ersten Waffenverweigerer der Army in den Wahnsinn des Krieges. Und zeigt mit belastend expliziten Szenen, wie auch Momenten großer Ruhe: Es bedarf keiner Gewalt, um Heldenmut zu beweisen. » zur ausführlichen Kritik 

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