James Cameron schwärmte von dem Leuchten in ihrem Gesicht und ihren Augen und machte sie in dem Jahrhundertfilm "Titanic" in der Rolle der Upper-... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max11/kuk11/kuk38/u1138053/b150x150.jpg Kate Winslet

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Kate Winslet


  • Bürgerlicher Name
    Kate Elizabeth Winslet
  • Geburtstag
    05.10.1975
  • Geburtsort
    Reading, Berkshire, England

James Cameron schwärmte von dem Leuchten in ihrem Gesicht und ihren Augen und machte sie in dem Jahrhundertfilm "Titanic" in der Rolle der Upper-Class-Lady Rose, die sich in den Underdog Leonardo DiCaprio verliebt, endgültig zum Weltstar. Über eine Dekade später stand sie wieder an der Spitze - nicht am Bug eines Schiffes, sondern in der Spitzenliga der erfolgreichen Schauspielerinnen. Für ihre bemerkenswerte Darstellung in "Zeiten des Aufruhrs" und "Der Vorleser" konnte sie 2008 mehrere Preise erringen (Golden Globe, BAFTA).

Die 1975 im englischen Reading geborene Winslet, eine ungestüme, spontane Darstellerin, wurde nach zwei TV-Rollen schlagartig mit "Heavenly Creatures" bekannt, in dem sie einen der beiden Teenager spielte, deren Fantasiewelt sie in den Mord treibt. Für ihre Rolle der temperamentvollen Schwester von Emma Thompson in der Jane-Austen-Verfilmung "Sinn und Sinnlichkeit" erhielt sie danach sogar eine Oscar-Nominierung. Winselt verliebte sich in ihren Cousin in der viktorianischen Welt von "Herzen in Aufruhr", einer Thomas-Hardy-Verfilmung, und litt als Ophelia in Kenneth Branaghs "Hamlet". Nach dem Welterfolg mit "Titanic" entschied sie sich bewusst gegen eine erneute Kostümrolle und für einen Low-Budget-Film: In "Marrakesch" spielte sie eine junge Hippie-Aussteigerin, die in Marokko mit ihren Töchtern strandet. In Jane Campions "Holy Smoke" war sie eine junge Australierin, die von Harvey Keitel aus dem Bann eines indischen Gurus befreit werden soll.

Viele ihrer Rollen seitdem standen im Zusammenhang mit Literatur oder Texten im weiteren Sinn: Als sinnliches Dienstmädchen schmuggelte Winslet in Philip Kaufmans "Quills" heimlich die Manuskripte des in einer Anstalt inhaftierten Marquis de Sade (Geoffrey Rush) zu dessen Verleger, im Dechiffrier-Thriller "Enigma" unterstützte sie pummelig und bebrillt Dougray Scott bei der Entschlüsselungsarbeit, als junge Autorin Iris Murdoch glänzte sie als Teil des Ensembles des Biopics "Iris" und als Reporterin erhielt sie in Alan Parkers "Das Leben des David Gale" von dem in der Todeszelle sitzenden Kevin Spacey ein Exklusiv-Interview mit überraschenden Inhalten. Nachdem sie sich in "Vergiss mein nicht" die Erinnerungen an ihren Ex-Freund (Jim Carrey) auslöschen ließ und sich dann neu in ihn verliebte, schloss sie in "Wenn die Träume fliegen lernen" als schöne aber todkranke Witwe Sylvia mit ihren vier Kindern eine innige Freundschaft mit dem Schriftsteller James Barrie (Johnny Depp), der sich von ihrem Familienalltag zu "Peter Pan" inspirieren lässt.

Nach Engagements in "Romance & Cigarettes" und in "Das Spiel der Macht" unter der Regie von Steven Zaillian erhielt sie für die Darstellung einer junge mit vielen Problemen kämpfende Mutter in "Little Children" bereits ihre fünfte Oscar-Nominierung. Die Weihnachtskomödie "Liebe braucht keine Ferien" bescherte ihr 2006 einen Wohnungstausch mit Cameron Diaz. Zwei Jahre später war das Traumpaar der 1990er Jahre endlich wieder vereint: In "Zeiten des Aufruhrs" stand sie mit Leonardo DiCaprio vor der Kamera. In dem von ihrem Mann Sam Mendes inszeniertem Drama versuchen die beiden verzweifelt und erfolglos gegen ihr lethargisches Eheleben anzukämpfen. Winselt erhielt dafür 2009 den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin. Genauso erfolgreich (und ebenfalls mit einer Golden Globe-Ehrung im selben Jahr) wurde ihre Rolle der ehemaligen KZ-Aufseherin Hanna Schmitz in der von Stephen Daldry inszenierten Literaturverfilmung "Der Vorleser".

Winslet, die die Schule vorzeitig verließ, konnte bereits mit 15 Jahren ihren Lebensunterhalt mit Werbung und TV-Arbeit bestreiten. Sie hat ein Kind aus ihrer ersten Ehe mit Jim Threapleton, und ist seit 2003 mit Regisseur Sam Mendes verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn wurde 2003 geboren.

  • Bürgerlicher Name
    Kate Elizabeth Winslet
  • Geburtstag
    05.10.1975
  • Geburtsort
    Reading, Berkshire, England
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Mutter: Sally Winslet (Schauspielerin)
    Vater: Roger Winslet (Schauspieler)

    Schwestern:
    Anna (Schauspielerin)
    Beth (Schauspielerin)

    Bruder: Joss

    Ehemänner:
    Jim Threapleton (1998 - 2001)
    Sam Mendes (Regiesseur, seit Mai 2003)

    Tochter: Mia (von Jim Threapleton)
    Sohn: Joe (von Sam Mendes)
  • Autogrammadresse
    c/o William Morris Agency
    151 El Camino Drive
    Beverly Hills, CA, 90212, USA

James Cameron änderte für "Titanic 3D" die Sterne

Eine einzige Szene änderte James Cameron für "Titanic 3D". Bemerken wird dies wahrscheinlich auch nur ein einziger Zuschauer.

Großansicht Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in "Titanic 3D" (Foto: Fox)

Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in "Titanic 3D" (Foto: Fox)

Keinem der Millionen Kinobesucher ist es wohl je aufgefallen: Kate Winslet alias Rose blickt in James Camerons "Titanic" auf einen sternengeschichtlich völlig falschen Nachthimmel. Konkret geht es um die Szene am Ende des Films, als Jack (Leonardo DiCaprio) von der hölzernen Wandverkleidung rutscht, auf die sich Rose und ihre große Liebe gerettet haben. Rose treibt allein durch den Nordatlantik, wartet auf Hilfe und blickt in den schwarzen Himmel über ihr. Dieses Detail ist nun einem ganz besonders schlauen Fuchs aufgefallen:

Kurz vor Stapellauf von "Titanic 3D" erhielt James Cameron eine ziemlich bissige E-Mail von einem der führenden Astronomen Amerikas namens Neil deGrasse Tyson mit dem Hinweis, dass die Sterne in besagter Einstellung keinesfalls der astronomisch korrekten Konstellation vom 15. April 1912 entsprechen: "Er hat mir erklärt, dass dies nicht die richtige Position der Sterne zu diesem Zeitpunkt sei", so Cameron. "Ich mit meinem Ruf als Perfektionist hätte das gefälligst wissen müssen und nun solle ich das bitte ändern."

Jetzt stehen die Sternlein richtig

Dies ließ James Cameron nicht auf sich sitzen. Er schrieb dem Herrn eine ähnlich verknarzte Antwort zurück: "Ok, dann teilen sie mir gefälligst mit, wie die Sterne am 15. April 1912 um exakt 4.20 Uhr morgens gestanden haben. Dann werde ich das in den Film integrieren."

Dies sei allerdings wirklich die einzige Szene gewesen, die Cameron inhaltlich angefasst habe. Alles andere sei genau so wie im Original von 1997. Unter was für einem neuen Sternenhimmel Kate Winslet und Leonardo DiCaprio nun dreidimensional in die eisigen Fluten sinken, wissen wir zum Filmstart von "Titanic 3D" am 5. April.

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