Gerard Butler

Gerard Butler

Leben & Werk

Mit dem Schlachtruf „Das ist Sparta!“ wurde Gerad Butler in “300″ zum testosteronstarken Superstar. Neben eleganten Bösewichten gehören historische Actionhelden zu den Paraderollen des britischen Schauspielers.

Gerard Butler: Leben und Filme

Gerard Butler wurde am 13. November 1969 in Glasgow geboren. Ursprünglich arbeitete er nach seinem Studium als Anwalt. Nachdem Butler bei einer renommierten Kanzlei entlassen wurde, beschloss er nach London zu ziehen. Dort wurde der Grundstein für seine Schauspielkarriere gelegt, als er die Hauptrolle in einer Bühnenfassung von “Trainspotting“ übernahm.

1997 debütierte er in dem britisch-irischen Drama “Ihre Majestät Mrs. Brown” als illegitimer Sohn von Königin Victoria.  Nach einer kleineren Rolle in dem Bond-Streifen “Der Morgen stirbt nie” (1997) hatte er als titelgebender Attila in der gleichnamigen Mini-Serie (2001) seinen großen Durchbruch. Butler präsentierte dort den hunnischen Kriegsfürst als Raufbold der Völkerwanderung, der die Konfrontation mit dem Römer Flavius sucht.

Von “Lara Croft” bis “Phantom der Oper”

Nach einem Auftritt als Vampir in “Wes Craven präsentiert Dracula“, in dem er als Fürst der Finsternis in die Moderne von New Orleans  katapultiert wird, häufen sich die Rollenangebote: Kurz darauf spielte er in dem Fantasy-Epos “Die Herrschaft des Feuers” (2002) an der Seite von Christian Bale und Matthew McConaughey, während Butler im zweiten Abenteuer um die Archäologin Lara Croft (Angelina Jolie) “Tomb Raider: Die Wiege des Lebens“ den kantigen und unzuverlässigen Ex-Lover Terry verkörperte.

Neben den eher eindimensionalen Auftritten in Genre-Titeln wie “Timeline“ (2003) ist der vielseitige Schotte 2004 auch als liebevoller Vaterersatz in der gefühlvollen Sozialtragikomödie “Lieber Frankie“(2004) zu sehen. Im gleichen Jahr gab er in der Musicalverfilmung “Das Phantom der Oper“ den titelgebenden finsteren Helden, wobei er trotz fehlender Gesangsausbildung die Stücke selbst performte.

Gerard Butler: Zwischen “300″ und “P.S. Ich liebe dich”

In dem actionreichen Fantasyfilm “Beowulf & Grendel” (2005), der auf einer angelsächischen Heldensage basiert, spielt Butler die titelgebende Hauptfigur und ebnet damit den Weg für seinen bisher bekanntesten Auftritt. 2007 bekommt er es in der Comicverfilmung “300″ als der spartanischer König Leonidas mit dem Perser Xerxes zu tun. Seine furiose Spielweise und körperliche Präsenz – Butler trainierte sich innerhalb von vier Monaten eine beeindruckende Muskelmasse an – brachte ihm mehrere Nominierungen als bester Schauspieler ein.

Nach dem Thriller “Spiel mit der Angst“ (2007) in dem er als scheinbar unbescholtener Bürger von einem undurchsichtigen Bösewicht (Pierce Brosnan) bedroht wird, zeigt Butler wieder seine gefühlvolle Seite. In der Bestseller-Verfilmung “P.S. Ich liebe dich“ hinterlässt er nach seinem Tod Briefe an seine hinterbliebene Frau (Hilary Swank), durch die sie ihre Trauer bewältigen und zurück ins Leben finden soll. Ein Jahr später lebt er in dem Abenteuerfilm “Die Insel der Abenteuer“ (2008) als Meeresbiologe Jack mit seiner Tochter auf einer Insel, die von Piraten überfallen wird.

Butler als waghalsiger Gangster und romantischer Kopfgeldjäger

In Guy Ritchies Krimikomödie “Rock'N'Rolla“ (2008) klaut Gerard Butler eine gehörige Summe Geld, um seine Schulden zu begleichen, hat dafür aber die russische Mafia am Hals. Von seiner komischen Seite zeigt er sich in der spitzzüngigen Romanze “Die nackte Wahrheit“ (2009), wo er Katherine Heigl als Supermacho Nachhilfe in Sachen Partnersuche gibt. In dem Sci-Fi-Spektakel “Gamer” kehrt er dann zu seinen Action-Wurzeln zurück und spielt einen Sträfling, der in dem Online-Spiel “Slayer” als ferngesteuerter Avatar ums Überlebe kämpfen muss.

Ein Herzensprojekt, das Butler auch selbst produzierte, ist der Selbstjustiz-Thriller “Gesetz der Rache“ (2009). In dem knallharten Film rächt er die Ermordung seiner Frau und Tochter durch ein zynisches Katz- und Maus-Spiel mit dem Staatsanwalt, der die Täter nur milde bestrafte. Eine Performance die durch den Spagat zwischen dem fiesen Rächer und dem gebrochenes Gewaltopfer überzeugte. Leichtere Kost bietet Butler wieder an der Seite von Jennifer Aniston, die er in “Der Kautions-Cop“ (2010) als seine Ex-Frau dingfest machen soll.

Aktuelle Filme mit Gerard Butler

In “Coriolanus” (2011) wird es wieder historisch. Gerard Butler spielt dort den Todfeind von Ralph Fiennes, der mit der Theaterverfilmung seine erste Regie-Arbeit ablieferte. Als geläuterter Biker wird Butler in dem Biopic “Machine Gun Preacher” (2011) zum unkonventionellen Priester, der sich für afrikanische Kinder einsetzt. Außerdem betört er als Ex-Fußballstar in “Kiss the Coach“ (2012) amerikanische Soccer-Mums.

Im gleichen Jahr stürzt sich Butler in “Mavericks“ in die Fluten an der kalifornischen Küste und bildet eine Surfer-Legende aus. Bei den Dreharbeiten ließ er sich als Surf-Amateur auch von Unfällen nicht abschrecken. 2013 produziert er den Actionthriller “Olympus Has Fallen“ mit, in dem er als Secret-Service-Agent im Terror-Kampf ums Weiße Haus zum Helden wird. 2016 folgte die Fortsetzung “London Has Fallen“, in der eine ähnlich actiongeladene Handlung in die britische Hauptstadt verlagert wird. Anfang 2016 folgt das rasante Fantasy-Spektakel “Gods of Egypt“, in dem er den bösen Schattengott und Gegenspieler von Nikolaj Coster-Waldau verkörpert.

Gerard Butler privat

Gerard Butler hat keine feste Freundin und gilt als überzeugter Dauersingle. Ihm werden Affären mit zahlreichen Berühmtheiten wie dem Model Naomi Campbell, Schauspielkollegin Cameron Diaz oder Skandalnudel Lindsay Lohan nachgesagt. Man kann Gerard Butler auf Instagram und Facebook folgen.

 

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