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Das „Stargate“ bleibt geschlossen

Alexander Jodl |

Roland Emmerich Poster

Im Kino und TV – „Stargate“ ist purer 90er-Kult. Und das wird wohl auch genau so bleiben: Denn für ein geplantes Reboot stehen die Sterne nicht gerade günstig.

Im Jahr 1994 brachte Regisseur Roland Emmerich ein Abenteuer auf die Leinwand, das alle Fans opulenter Science-Fiction in pure Verzückung versetzte: Damals schickte er James Spader als Ägyptologen und Kurt Russell als Mann fürs Grobe durch das „Stargate“ – und konfrontierte sie dort mit einer fremden Zivilisation samt gottgleicher Invasoren.

Der große Erfolg machte Emmerich endgültig zu einer festen Größe in Hollywood – und bescherte dem „Stargate“ und seinen Bewachern ein extrem langes Leben als TV-Serie. Doch eigentlich hatte der Filmemacher vor, demnächst selbst noch einmal das Sternentor zu öffnen. Und zwar im ganz großen Stil: Mindestens eine Trilogie wollte der Action-Spezialist in die Kinos bringen.

Wollte. Denn Produzent Dean Devlin zufolge, ist dem ganzen Projekt mittlerweile akut die Luft ausgegangen: „Einige Monate lang sah es gut aus. Aber jetzt sieht es nicht mehr so gut aus. Es gibt einfach viele Dinge, die dazu gleichzeitig zünden müssen. Zwar gab es den Moment, wo wir dachten, sie würden gleichzeitig zünden. Aber dann fiel irgendwie alles wieder auseinander.“

Den Hauptgrund sieht Devlin vor allem darin, dass Hollywood nur noch in Zahlen und Einspielergebnis denkt, und das tatsächliche kreative Produkt mehr und mehr in den Hintergrund gerät. Was er nicht sagt – aber mindestens ebenso eine entscheidende Rolle gespielt hat: Emmerichs erster Versuch, Glanz und Gloria seiner 90er-Hits noch einmal aufleben zu lassen, scheiterte vor kurzem bereits krachend mit „Independence Day: Wiederkehr“. Der fiel sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum durch, und hinterließ noch dazu eine fette rote Zahl in den Büchern des Studios. Dass die Lust der Verantwortlichen gering ist, Hunderte von Millionen in ein neues, extrem ähnliches Projekt zu versenken, kann man vor dem Hintergrund durchaus verstehen.

Der Trailer zu „Stargate“

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