„Star Trek: Discovery“ auf Netflix macht ab heute Midseason-Pause. Glücklicherweise steht schon fest, wann CBS die Staffel fortsetzt.

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Immer montags ab 9:00 Uhr morgens gab es seit September eine neue Folge der aktuellen „Star Trek“-Serie „Discovery“. Dass eine zweite Staffel kommt, steht schon fest. Der Release ist für 2019 geplant. Aber noch ist die erste Staffel gar nicht zu Ende, sie geht nur mit dem heutigen Tag in die Midseason-Pause.

Start des zweiten Teils der ersten Staffel im Januar 2018

Netflix zeigt die Folgen bislang parallel zur US-Ausstrahlung, es ist davon auszugehen, dass sich auch nach der Midseason-Pause daran nichts ändert. Die CBS startet mit der zehnten Folge und dem zweiten Kapitel der ersten Staffel am siebten Januar 2018.  Netflix hat inzwischen bestätigt, dass die Fortsetzung in Deutschland am achten Januar 2018 im Stream startet. Es erwarten uns dann bis Februar 2018 weitere sechs Folgen.

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Falls euch in der Zwischenzeit langweilig werden sollte, können wir euch auf Netflix noch „The Expanse“ empfehlen. Die Serie behandelt das Problem der Überbevölkerung und Kolonialisierung anderer Planeten in 200 Jahren. Ebenfalls recht spannend ist der Pilot von „Oasis„, den ihr auf Amazon Prime seht. Natürlich findet ihr gerade auf Netflix auch „Star Wars“ im Stream und die anderen „Star Trek“-Serien. Falls ihr schon immer mal mit dem Gedanken gespielt habt, „Doktor Who“ anzuschauen, bietet der Streaming-Anbieter fünf Staffeln und wir zeigen euch in dieser Bildergalerie, mit welchen Folgen man problemlos einsteigen kann:

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Die neue Star-Trek-Serie kann sich sehen lassen

Die erste Folge hatte bereits für Aufruhr gesorgt, einigen behagte es nicht, dass weiße Menschen in der Serie nicht die Mehrheit darstellen und sprechen ernsthaft von einem „White Genocide“. In dieser Hinsicht hat Netflix also schon einiges richtig gemacht, denn welche Mainstream-Produktion muss mit solcher Kritik umgehen? Um noch mehr für die Völkerverständigung zu leisten, hat Netflix einen weiteren Gimmick veröffentlicht: Alle 15 Folgen der Sci-Fi-Produktion kommen mit klingonischen Untertiteln. Passend dazu gibt es auch einen Special-Klingonen-Trailer:

Star Trek: Discovery: Staffel-Trailer zeigt Highlights

Obschon es die Macher einen ungewöhnlichen Einstieg wählten, konnten die bisherigen Folgen überzeugen und zeichneten sowohl die Entwicklung von Michael Burnham, als auch einen spannenden übergeordneten Handlungsbogen, der den Krieg mit den Klingonen behandelt. Die siebte Folge fiel aus diesem dann überraschend heraus, denn diesmal ging es klassisch um eine abgeschlossene Geschichte, in der mithilfe von Zeitschleifen das Raumschiff entführt werden sollte und Michael eine kleine Romanze haben durfte. Netflix hat übrigens einen kleinen Spoiler-Trailer zur Staffel gemacht:

  • Star Trek: Discovery“ umfasst insgesamt 15 Folgen, die in zwei Kapitel geteilt sind.
  • Die zweite Staffelhälfte soll im Januar 2018 starten.
  • Ab dem 25. September werden die Folgen immer wöchentlich online gestellt, wer lieber Binge-Watch betreibt, muss sich noch in Geduld üben.
  • Jede neue Folge ist ab 09:00 Uhr morgens - immer montags - verfügbar

Der CBS-Chef Les Moonves  hob in einer Gesprächsrunde den großen Wert der Zusammenarbeit von CBS und dem Streaming-Anbieter Netflix hervor und tat dabei auch folgendes kund: „Wir sind begeistert davon, wie sich CBS All Access entwickelt. Wir haben den Spin-Off zu „The Good Wife“ dort platziert. „Star Trek“ wird im Herbst folgen. Es läuft richtig gut.“ Das war also keine falsche Versprechung. Der Deal mit CBS sorgt dafür, dass die 15 neuen Folgen binnen 24 Stunden nach der Ausstrahlung auch den internationalen Netflix-Abonnenten online im Stream zur Verfügung stehen werden.

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Überraschung: Fokus liegt nicht auf dem Captain

In den neuen Folgen werden wir wohl nicht mehr so viel auf der Brücke zugegen sein, denn der Captain soll nicht im Fokus der Serie stehen. Im Mittelpunkt der Handlung ist die erste Offizierin Burnham, verkörpert von Sonequa Martin-Green. Besonders an ihr ist vor allem, dass sie sehr viel Zeit auf dem Spock-Heimatplaneten Vulkan verbracht hat und dort auch gute Verbindungen zu dessen Vater Sarek (James Frain) geknüpft hat. Zum ersten Mal erleben wir Offizierin Burnham auf der U.S.S. Shenzou. Allerdings trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung, die sich auf die gesamte Sternenflotte auswirkt und Burnham auf der U.S.S. Discovery landen lässt. Wie es Showrunnerin Gretchen J. Berg ausdrückte, beginnt dort die zweite Pilotfolge der neuen Star-Trek-Serie.

Laut Berg eröffnet der Fokus auf die erste Offizierin neue Möglichkeiten der Gestaltung. Außerdem wurde mit einer uralten Regel von Gene Roddenberry gebrochen, die besagt, dass es keine größeren Konflikte zwischen Crew-Mitgliedern geben soll. Zu weiteren Details der Story wurde aber nichts verraten, denn gerade die ersten beiden Folgen sollen sehr spannend und voller überraschender Wendungen sein und deshalb geheimnisumwoben bleiben.

Riker auf dem Regiestuhl

Dass die Serie in der originalen Timeline angesiedelt ist und vor allem von der Arbeit von Nicholas Meyer beeinflusst wurde, verriet Shworunner Aaron Harberts. Eine weitere Überraschung ist, dass wir Riker zwar nicht sehen, aber immerhin sein Werk bewundern können. Commander William T. Riker (Jonathan Frakes) hat nämlich bei einer Folge „Star Trek: Discovery“ Regie geführt.

Bilder zur neuen Star-Trek-Staffel

Falls ihr noch keine Netflix-Kunden seid, könnt ihr den Streaming-Dienst einmalig 30 Tage lang kostenlos erproben. Da die neuen Folgen einmal wöchentlich online gestellt werden, müsst ihr allerdings warten, um alle Folgen kostenlos sehen zu können. Ansonsten ist Netflix monatlich kündbar und kostet in der günstigsten Variante knappe 8 €.

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