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„Ringe der Macht“-Bösewicht Adar: Das hat der rätselhafte Feind wirklich mit Sauron zu tun

„Ringe der Macht“-Bösewicht Adar: Das hat der rätselhafte Feind wirklich mit Sauron zu tun
© Amazon Studios / Ben Rothstein

Mit Adar tauchte in „Ringe der Macht“ ein neuer rätselhafter Bösewicht auf. Nun wissen wir, woher der Feind wirklich kommt und was er mit Sauron zu tun hat.

Poster Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht

Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht

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– Achtung: Es folgen Spoiler für „Ringe der Macht“ Folge 6! –

Von „Die Ringe der Macht“ sind mittlerweile sechs Folgen erschienen und die Zuschauer*innen erhalten immer mehr Hinweise darauf, was Sauron vorhat. Dank Galardriels (Morfydd Clark) Entdeckungen in Númenor wissen wir nämlich, dass der Feind die Südlande, das spätere Mordor, zu seinem Herrscherzentrum auserkoren hat und von dort seinen Schatten auf Mittelerde legen will. Die Frage, wer Sauron ist, wurde zwar noch immer nicht beantwortet. Die mysteriöse Figur Adar (Joseph Mawle), die wir in Folge 3 kennengelernt haben, war zwar ein vielversprechender Kandidat, doch die Folge „Udûn“ hat nun bestätigt, dass Adar nicht Sauron ist.

Wir lernten Adar, was in der elbischen Sprache Sindarin „Vater“ bedeutet, am Ende der gleichnamigen dritten Folge kennen, als Arondir (Ismael Cruz Córdova) nach einem Fluchtversuch vor den Anführer der Orks gebracht wird. Adar wurde uns als ein Elbe mit einem teilweise entstellten Gesicht präsentiert, der einen Handschuh trägt, der an das Design von Sauron erinnert. Arondir stellte schon die sehr gute Frage, warum die Orks ihren Anführer mit einem elbischen Namen ansprechen und es wird spekuliert, ob es ein Name für Sauron sein könnte.

Nun wurde in einem Gespräch mit Galadriel enthüllt, dass Adar ein Moriondor ist, wobei er sich selbst als Uruk bezeichnet. Er gehört zu den allerersten Orks, die von Morgoth geschaffen wurden, indem er Elben folterte und verdarb. Da die ersten Experimente noch nicht ausgereift waren, sieht Adar noch größtenteils elbisch und weniger wie ein Ork aus. Seine Nähe zu den Elben wird auch darin deutlich, dass er ebenso wie Arondir die Tradition pflegt, vor einer Schlacht Alfirin-Samen zu pflanzen.

Das Wort Moriondor ist dabei eine Neuschöpfung, die es so bei Tolkien nicht gibt. Die interessanteste Enthüllung ist aber wohl, dass Adar behauptet, er habe sich gegen Sauron gewandt und ihn getötet. Eine offensichtliche Lüge, da wir die Ereignisse von „Der Herr der Ringe“ kennen. Außerdem erfahren wir, dass Sauron anstrebte, eine Macht über das Fleisch zu erschaffen, die die Welt neu ordnen sollte, ein Hinweis auf das spätere Schmieden des Einen Rings.

Ebenso wie Arondir war auch Adar laut eigener Aussage zeitweise in Beleriand zugegen, das am Ende vom Ersten Zeitalter untergegangen ist. Er wünscht sich offensichtlich eine neue Weltordnung und strebt den Status einen Gotts an. Außerdem erklärt er, dass Arondir sein ganzes Leben lang belogen wurde und er die Welt davon befreien möchte. In der sechsten Folge erklärt er, dass die Orks ebenso wie Menschen, Elben und Zwerge das Recht auf ein Leben in Frieden hätten und er es ihnen geben möchte.

Was ihr sonst noch alles zu der Amazon-Serie wissen müsst, erfahrt ihr im Video:

Ist Halbrand Sauron?

Bisher wurde schon spekuliert, dass der Fremde, der vom Himmel gestürzt ist, in Wahrheit Sauron ist. Doch diese Theorie wird immer unwahrscheinlicher, auch wenn dessen Absturz mit dessen Aufstieg in Zusammenhang steht. Überzeugender ist dagegen die Vermutung, das Halbrand (Charlie Vickers), der Galadriel in Númenor begleitet hat und nun der wahre König der Südlande ist, Sauron ist. Dafür würde sprechen, dass er schon in der zweiten Folge Andeutungen gemacht hat, dass der Schein gerne mal trügt. Außerdem taucht Sauron im Zweiten Zeitalter als Annatar, der Herr der Geschenke, auf, der sich bei den Elben mit jeder Menge Charisma einschmeichelt. Zudem befindet sich Sauron zeitweise in Númenor im Gefängnis und übernimmt langsam aber sicher die Kontrolle über das Reich. Der Charme von Halbrand sowie sein kurzer Gefängnisaufenthalt würden auf jeden Fall zu Sauron passen, ebenso wie sein Talent in der Schmiedekunst. Dagegen könnte sein königliches Blut darauf hindeuten, dass er einer der Nazgûl wird.

Da die Amazon-Serie bekanntermaßen nicht die Rechte an „Das Silmarillion“ und „Nachrichten aus Mittelerde“ von J.R.R. Tolkien hat, müssen jegliche Spekulationen mit Vorsicht betrachtet werden. Neue Hinweise auf Sauron und seinen Plan gibt es immer freitags, wenn eine neue Folge der „Herr der Ringe“-Serie bei Amazon startet.

Stellt euer Wissen zu Mittelerde in unserem Quiz unter Beweis:

„Herr der Ringe“-Quiz: Wie gut kennt ihr Hobbits, Elben und Orks?

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