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„Ich habe die Lust verloren, Filme zu machen“: Marvel-Regisseur verzweifelte an seinen Filmflops

„Ich habe die Lust verloren, Filme zu machen“: Marvel-Regisseur verzweifelte an seinen Filmflops
© Disney

Alan Taylor hat mit „Thor: The Dark Kingdom“ und „Terminator: Genisys“ zwei Flops gelandet. Nun berichtet der Regisseur von den Folgen.

Das Business als Filmemacher*in ist ohne Zweifel herausfordernd. Gerade in der modernen Zeit, in der Zuschauer*innen dank Social Media einfache Möglichkeiten haben, den Macher*innen ihre Meinungen mitzuteilen, kann viel negative Kritik dafür sorgen, dass man den Spaß an seinem Beruf verliert. So ging es Regisseur Alan Taylor.

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Dessen Filme „Thor: The Dark Kingdom“ und „Terminator: Genisys“ konnten weder die Kritiker*innen noch die Fans überzeugen. In einem Interview mit The Hollywood Reporter sprach Taylor nun darüber, was die beiden Filme mit ihm gemacht haben:

Ich habe die Lust verloren, Filme zu machen. Ich habe den Willen verloren, als Regisseur zu leben. Ich mache keine Person dafür verantwortlich. Der Prozess war nicht gut für mich. Ich musste die Freude am Filmemachen also erst wieder für mich entdecken.“

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Alan Taylors Version von „Thor: The Dark Kingdom“ sah eigentlich ganz anders aus

Das schaffte der Regisseur, indem er sich Serienfolgen („Game of Thrones“) und Studentenfilmen zuwendete und wieder persönliche Projekte machte. Taylor erzählt, dass seine Version des Marvel-Films „Thor: The Dark Kingdom“ ganz anders ausgesehen hätte und vieles erst in der Postproduktion verändert wurde:

„Die Version, mit der ich angefangen hatte, hatte mehr kindliches Staunen. Es gab diese Bilder von Kindern, mit denen das Ganze angefangen hat. Alles hatte eine etwas magischere Qualität […] Und es gab große Unterschiede zur Handlung, die im Schneideraum und durch zusätzliche Drehs verändert wurden. Figuren [wie Loki], die gestorben sind, waren nicht tot, Figuren, die sich getrennt hatten, waren wieder zusammen. Ich denke, ich würde meine Version mögen.“

 

Während bei dem Marvel-Film im Nachhinein viel geändert wurde, hat das Drehbuch von „Terminator: Genisys“ bereits im Vorfeld für Probleme gesorgt, wie Taylor erklärt:

„Die ganzen Stimmen in meinem Kopf und um mich herum haben gesagt, dass ich es machen sollte, denn wer liebt die ersten beiden Filme nicht? Ich dachte, wir würden reingehen, das Drehbuch korrigieren und alles wäre gut.“

Nach den beiden frustrierenden Projekten und einigen Serienfolgen hat Alan Taylor mit dem „Sopranos“-Prequel-Film „The Many Saints of Newark“ wieder bei einem Film Regie geführt. Am 23. September 2021 erscheint das Drama für alle Freunde der Mafia-Serie im Kino.

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