Robin Hood

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   Kinostart: 10.01.2019

Robin Hood: Reboot des Rächers von Sherwood Forrest, der in einer neuen, düsteren Interpretation von Otto Bathurst zum Leben erwacht - um die Armen des Landes zu beschützen

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Filmhandlung und Hintergrund

Robin Hood: Reboot des Rächers von Sherwood Forrest, der in einer neuen, düsteren Interpretation von Otto Bathurst zum Leben erwacht - um die Armen des Landes zu beschützen

Der junge Robin Hood (Taron Egerton) schließt sich voller Hoffnung den Kreuzzügen an. Übermütig und verblendet glaubt er, für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Die Realität aber ist ganz anders, als erwartet. Jahre später kehrt Robin Hood verbittert und traumatisiert in die Heimat zurück. Doch in der Zwischenzeit hat sich auch England verändert: Während ein Großteil der Bevölkerung bettelarm dahinsiecht, wird sie von einigen reichen Lords ausgebeutet und geknechtet. Robin Hood beschließt, diesmal wirklich einen gerechten Kampf zu führen.

Gemeinsam mit seinem alten Freund Little John (Jamie Foxx), seinem Halbbruder Will Scarlett (Jamie Dorman) und Bruder Tuck (Tim Minchin) gründet Robin Hood eine Bande von Outlaws, die der reichen Oberschicht den Kampf ansagen. „Von den Reichen stehlen, den Armen geben“, so lautet ihr Motto. Im Sherwood Forrest organisieren sie den Widerstand gegen den tyrannischen Sheriff von Nottingham und seine brutalen Schergen. Doch Robin Hood will nicht nur Gerechtigkeit. Darüber hinaus hat es ihm die bildschöne und starke Maid Marian (Eve Hewson) angetan.

„Robin Hood“ – Hintergründe

Dass die Neuverfilmung der mittelalterlichen Ballade von Robin Hood gegen einige Vorgänger ankämpfen muss, ist natürlich auch den Machern des Reboots bewusst. Wie Regisseur Otto Bathurst („Peaky Blinders – Gangs of Birmingham„) in Interviews erklärt hat, war er sogar selbst skeptisch, als ihm die Idee präsentiert wurde. Letztlich habe er sich für den Film entschieden, weil die Geschichte eines Outlaws, der für soziale Gerechtigkeit kämpft, heute wichtiger sei als je zuvor. Sein „Robin Hood“ soll eine moderne und düstere Interpretation des mittelalterlichen Stoffes sein, die auf aktuelle Probleme wie die auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich anspielt.

„Robin Hood“  – Besetzung

Trotz des sozialkritischen Ansatzes wird natürlich auch die Action nicht zu kurz kommen. Ein Garant dafür ist sicherlich Hauptdarsteller Taron Egerton („Kingsman: The Secret Service„). Zwar hatten sich erst Schauspieler wie Jack Huston („Ihre beste Stunde„), Dylan O´Brien („American Assassin„), Jack Reynor („Free Fire„) und Nicholas Hoult („X-Men: Apocalypse„) für die Rolle beworben. Doch die Wahl von Bathurst fiel schließlich auf den Walisen Egerton. Dafür nahm Bathurst sogar in Kauf, dass sich die Produktion verzögerte. Denn zuerst musste Egerton die Dreharbeiten zu „Kingsman: The Golden Circle“ bewältigen.

Während für die tragenden Nebenrollen relative schnell Stars wie Jamie Foxx („Baby Driver„) und „Fifty Shades of Grey„-Darsteller Jamie Dorman gecastet wurden, war die weibliche Hauptrolle ähnlich stark umkämpft wie ihr männlicher Gegenpart. Für die Rolle der Maid Marian haben sich mit Lucy Fry („Mr. Church„), Gaite Jansen („Supernova„) und Gugu Mbatha-Raw („Die Schöne und das Biest„) drei vielversprechende Newcomerinnen beworben. Das Rennen hat schließlich Eve Hewson („Bridge of Spies„) gemacht. Die Tochter des U2-Frontmanns Bono wird in der neuen „Robin Hood“-Verfilmung in die Rolle der Maid Marian schlüpfen.

Das Drehbuch zur aktuellen „Robin Hood“-Verfilmung stammt übrigens aus der Feder von Joby Harold, der sich bereits für die spektakuläre Neuauflage der „King Arthur„-Legende durch Regisseur Guy Ritchie verantwortlich zeichnete. Fans dürften sich demnach auf ein modernes Fantasy-Epos einstellen, das sehr frei mit der Vorlage umgeht, um die alte Geschichte in ein neues Gewand zu kleiden.

Das haben „Robin Hood“ und „Game of Thrones“ gemeinsam

Kaum ein Fantasy-Film kommt heute an dem großen Vorbild „Game of Thrones“ vorbei. Deutlich wird das unter anderem auch daran, dass die Dreharbeiten für das „Robin Hood“-Reboot in Dubrovnik stattfinden. Die kroatische Hafenstadt diente bereits als Kulisse für Königsmund (original King´s Landing) und ist für den Dreh von Robin Hood nun kurzerhand zur Burg von Nottingham umfunktioniert worden. Wenn „Robin Hood“ am 22. 03.2018 in den deutschen Kinos startet, können sich Fans von „Game of Thrones“ also eventuell auf ein Wiedersehen mit alten Schauplätzen freuen.

Die bekanntesten „Robin Hood“-Filme im Überblick

Wie kraftvoll und zeitlos die Geschichte von Robin Hood, dem schlauen König der Diebe, auch heute noch ist, beweist allein die Fülle an Kinoadaptionen. Zuletzt wurde der Stoff von Ridley Scott im Jahr 2010 interpretiert. Seine Version mit Russell Crowe in der Hauptrolle wollte ein historisch angemessenes Bild der Legende zeichnen. Damit unterscheidet sich Scotts „Robin Hood“ von Vorgängern wie „Robin Hood – König der Diebe“ (1991) mit Kevin Costner oder der Komödie „Robin Hood – Helden in Strumpfhosen“ – die niedliche Disney-Verfilmung „Robin Hood“ von 1973 nicht zu vergessen.

Abgesehen von den Kinofilmen gibt es inzwischen darüber hinaus mehrere Serien, die sich mit dem Stoff befassen. Darunter etwa „Robin Hood„, die Anime-Version „Robin Hood no daibôken“ sowie die KiKA-Serie „Robin Hood, das Schlitzohr vom Sherwood“.

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