Nach „Le Mans 66“: Christian Bale will nie wieder sein Gewicht für Filme massiv verändern

Hy Quan Quach |

Mit „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ ist Christian Bale ab 14. November 2019 an der Seite von Matt Damon wieder im Kino zu sehen. Für den Film musste er einiges an Gewicht abnehmen – zum letzten Mal, wie er nun verriet.

Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ von Regisseur James Mangold ist der erste Film mit Christian Bale seit „Vice: Der zweite Mann“. In diesem Biopic verkörperte Bale den einst womöglich mächtigsten Mann der Welt: Dick Cheney. Für die Rolle musste er 20 Kilos zunehmen. Um sich die Pfunde „anzufressen“, gab es für den 45-Jährigen jeden Tag Kuchen.

Die richtigen Strapazen begannen aber erst mit „Le Mans 66“. Denn in diesem Film über den Konkurrenzkampf zwischen dem US-Autohersteller Ford und der italienischen Edelmarke Ferrari sollte Bale den britischen Rennfahrer Ken Miles spielen. Und der wog um einiges weniger als der ehemalige Vizepräsident Dick Cheney. Also musste Bale abnehmen; und zwar rund 30 Kilos. Also die 20 Kilos, die er für „Vice: Der zweite Mann“ zugelegt hatte und dann noch weitere 10 Kilos, um den gertenschlanken Ken Miles akkurat spielen zu können.

Bale musste also innerhalb kurzer Zeit und von einem Film zum nächsten sein Gewicht mehrmals massiv verändern. Und das hat offenbar seine Spuren hinterlassen, wie Bale gegenüber CBS Sunday Morning (via Entertainment Weekly) verriet: „Ich sage ständig, dass ich damit durch bin“, so Bale. „Ich denke, ich bin wirklich damit durch, ja.“

Seht hier den Trailer zu „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“:

Christian Bale: Der Verwandlungskünstler

Bale gilt als Meister seines Fachs, in Sachen Method Acting macht ihm so schnell niemand was vor. Kein Wunder, nahm seine Karriere doch so richtig Fahrt auf mit einer Rolle, für die er sich optisch stark verändern musste: „American Psycho“. Um den narzisstischen New Yorker Yuppie Patrick Bateman glaubwürdig darstellen zu können, ließ sich der damals 26-Jährige die Zähne richten und polierte seinen Körper auf Hochglanz. Dann kam aber Brad AndersonsDer Maschinist“ vier Jahre später. Für die Rolle des von Wahnvorstellungen und Schlaflosigkeit zerfressenen Fabrikarbeiter Trevor Reznik hungerte sich Bale knapp 30 Kilos runter.

Und auch hier musste Bale quasi nahtlos von einem Film zum nächsten eine Wandlung durchmachen. Denn kurz nach „Der Maschinist“ erhielt er den Zuschlag für Christopher NolansBatman Begins“. 45 Kilos musste er dafür wieder zunehmen und Muskeln aufbauen. Dabei schoss er sogar etwas über das Ziel hinaus, wie Bale in einem Interview mit Femme Fatales zugab: „Ich aß wie verrückt, um Gewicht zuzulegen. Tatsächlich habe ich es etwas übertrieben. Als ich in England ankam, sah mich Christopher Nolan geschockt an und sagte, ‚Gott, du siehst aus wie eine Art Grizzlybär.‘“

Zwischen seinen anderen Filmen und der „Dark Knight“-Trilogie hat Bale im Laufe seiner Karriere immer wieder Rollen angenommen, für die er sich körperlich stark verändern musste. So etwa für die Rolle des Dicky Eklund in David O. RussellsThe Fighter“.

Doch mittlerweile ist Bale kein Jungspund mehr und die ständigen Gewichtsschwankungen bergen auch für die Gesundheit ein hohes Risiko. Nach „Vice: Der zweite Mann“ sagte er gegenüber Sunday Times (via Lad Bible), dass er sich darüber im Klaren sei: „Ich kann damit nicht ständig weitermachen. Ich kann das wirklich nicht. Meine Sterblichkeit blickt mir ins Gesicht.“

„Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ startet am 14. November 2019 in den deutschen Kinos.

Bale war nicht der einzige Batman-Darsteller. Wie gut kennt ihr euch mit dem Superhelden aus? Testet euch:

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