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Irre: Jared Leto kehrt als Joker zurück – im Snyder-Cut des DC-Films „Justice League“

Hy Quan Quach |

© Warner Bros.

Es ist eine überraschende Meldung: Jared Leto wird in Zack Snyders ganz persönlicher Schnittfassung von „Justice League“ einen Auftritt als Joker haben.

Der Snyder-Cut des 2017er DC-Superheld*innen-Films „Justice League“ verspricht mit jeder neuen Meldung ein noch krasseres Erlebnis. Um seine ganz persönliche Vision zu verwirklichen, hat Regisseur Zack Snyder Nachdrehs angeordnet, die aktuell stattfinden. Berichten zufolge sind mindestens Ben Affleck als Bruce Wayne alias Batman, Gal Gadot als Diana Prince alias Wonder Woman sowie Ray Fisher als Victor Stone alias Cyborg involviert. Schon hinter Fishers Beteiligung stand ein großes Ausrufezeichen, liegen er und Warner Bros. doch aktuell offenbar im Clinch.

Nun berichtet The Hollywood Reporter, dass nicht nur Amber Heard als Mera, sondern auch jemand anderes dabei ist, der im ursprünglichen Film gar nicht mit von der Partie war: Jared Leto. Der 48-Jährige soll für „Justice League“ erneut in seine exzentrische Version des Jokers schlüpfen. Zuletzt hatte er Batmans Erzfeind 2016 in David Ayers „Suicide Squad“ gespielt. Allerdings kamen weder der Film noch Letos Darbietung beim Publikum gut weg. Pläne für einen eigenständigen Film für Letos Joker und Margot Robbies Harley Quinn wurden genauso verworfen wie weitere Cameo-Auftritte. Spätestens mit Joaquin Phoenix‘ oscarprämierter Offenbarung in Todd Phillips‘ „Joker“ schien der Leto-Joker für immer begraben.

Die einen Stars werden nachträglich in einen Film eingefügt, andere wiederum rausgeschnitten. So wie diese hier:

Welche Rolle wird Jared Leto in Zack Snyders „Justice League“ spielen?

Interessant ist diese Meldung insofern, dass Leto eigentlich nie für „Justice League“ vorgesehen war. Das verdeutlicht im Grunde nur, wie stark sich der Snyder-Cut von der 2017er Version unterscheiden wird. Der Regisseur, der aufgrund eines tragischen Vorfalls in der Familie das Zepter kurz vor der Fertigstellung an Ersatzmann Joss Whedon übergab, hat bereits angekündigt, keine einzige Einstellung in seine Version zu übernehmen, die nicht von ihm stammt.

Das bedeutet auch, dass alle nachträglich unter Whedon gedrehten Szenen entfallen werden. Schon in der Kinofassung von „Justice League“ war eindeutig ein stilistischer und atmosphärischer Bruch zu erkennen. Viele der humorvoll angedachten Szenen, die in einem MCU-Film eventuell funktionieren könnten, wirkten hier enorm fehl am Platz. Der im Rahmen des DC FanDomes veröffentlichte Teaser-Trailer zu Zack Snyders „Justice League“ verspricht dagegen ein Erlebnis wie aus einem Guss.

Was bedeutet also Letos Auftritt in dieser Version? Offenbar wird Snyder zusätzliche Handlungsstränge einbauen, die das Motiv einzelner Charaktere näher beleuchten werden. Leto könnte hier im Zusammenhang mit Afflecks Batman stehen. Gleichzeitig könnten die neuen Szenen eine Brücke schlagen zu „Suicide Squad“, in dem Affleck wiederum einen Cameo-Auftritt hatte. Leto selbst hatte ja in der Vergangenheit immer wieder betont, dass er nur allzu gerne den Joker erneut verkörpern wolle. Seine Gebete wurden nun also erhört.

Zack Snyder’s „Justice League“ soll 2021 erst als vierteilige Miniserie auf HBO Max (hierzulande wahrscheinlich über Sky) veröffentlicht werden, bevor dann im Anschluss ein kombinierter Film mit allen vier Episoden erscheint.

Es wird Zeit, euer Wissen über den Erzfeind Batmans auf die Probe zu stellen:

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