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Nach „The Last of Us“-Vorbild: „I Am Legend 2“ mit Will Smith und Marvel-Star nutzt dieses Ende

Nach „The Last of Us“-Vorbild: „I Am Legend 2“ mit Will Smith und Marvel-Star nutzt dieses Ende
© Imago/Ronald Grant

„I Am Legend 2“ wird kommen. Und Autor Akiva Goldsman hat just im Interview endlich bestätigt, welches der beiden Enden als Anknüpfpunkt dafür genutzt wird.

Als bekannt wurde, dass es zum Kinohit „I Am Legend“ mit Will Smith in der Hauptrolle nach über 15 Jahren eine Fortsetzung geben soll, waren Fans des ersten Films, der immerhin satte 585 Millionen US-Dollar einspielen konnte, sowohl erfreut als auch verwirrt. Erfreut, weil „I Am Legend“ zweifellos zu Will Smiths besten Crowd-Pleasern zählt, verwirrt, weil seine Figur, der Virologe Colonel Dr. Robert Neville, im Kampf gegen die Auswirkungen eines tödlichen Virus am Ende sein Leben lassen musste.

Die Fortsetzung, so hieß es, soll neben Marvel-Star Michael B. Jordan auch Will Smith zurückbringen. Aber wie soll das funktionieren? Wird es ein Prequel, das Ereignisse um den chaotischen Ausbruch der Pandemie aufzeigen soll? Hier würde allein das für Will Smith notwendige digitale De-Aging Unsummen verschlingen, also eher undenkbar, vor allem angesichts seines Actionflops „Gemini Man“. Wird Will Smith vielleicht nur in Rückblenden erscheinen? Das würde genau das gleiche Problem ergeben, nur weniger umfassend.

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Allerdings, und das ist das Besondere an dieser Neuverfilmung des Romans von Autor Richard Matheson, gab es neben dem Ende der Kinofassung auf DVD noch ein alternatives Ende zu bestaunen. In der Kinofassung stirbt Robert Neville den Heldentod, um das Leben der anderen beiden Überlebenden Anna (Alice Braga) und Ethan (Charlie Tahan) zu retten und das von ihm in mühseliger Arbeit entwickelte Heilmittel in Sicherheit bringen zu lassen.

Aber es existiert wie bereits erwähnt ein alternatives Ende. Und genau darauf wird die Fortsetzung aufgebaut, wie Autor und Produzent Akiva Goldsman nun im Gespräch mit Deadline verraten hat:

„Wir gehen zurück zum ursprünglichen Matheson-Roman und zum alternativen Ende im Gegensatz zum veröffentlichten Ende im Originalfilm. Matheson sprach davon, dass die Zeit des Menschen als dominante Spezies auf dem Planeten zu Ende gegangen sei. Das ist eine wirklich interessante Sache, die wir erforschen wollen. Wir werden uns ein wenig mehr an den Originaltext halten.“

Tatsächlich ist das alternative Ende, obgleich Smiths Charakter darin überlebt, wesentlich düsterer in Bezug auf das Überleben der Menschheit. Denn Robert Neville muss darin erkennen, dass die sogenannten Darkseeker, ursprüngliche Menschen, die durch ein als Heilmittel gedachtes Virus mutiert sind, eine eigene Gesellschaft gebildet haben. Sie sind nicht die wilden und brutalen Kreaturen, die er all die Jahre gefürchtet und bekämpft hat. Und auch wenn Neville sich in diesem alternativen Ende schließlich unbeschadet mit Anna und Ethan auf den Weg nach Vermont in ein Lager von Überlebenden machen kann, bleibt die Erkenntnis, dass die Tage der Menschen gezählt sind. Weitere spannende Weltuntergangsszenarios erhaltet ihr in den Filmen im Video.

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„I Am Legend 2“: Autor Akiva Goldsman spricht über seine Inspirationsquelle

„I Am Legend 2“ wird also nicht direkt, sondern einige Jahrzehnte nach den Ereignissen im ohnehin bereits verwitterten New York ansetzen. Das bedeutet, dass Will Smith in diesem Fall sogar eher auf alt getrimmt werden muss. Michael B. Jordan könnte also womöglich seinen Sohn spielen. Goldsmans Aussage lässt zudem darauf schließen, dass es zu einem letzten Aufbäumen der Menschheit kommen könnte, bevor die Natur und die Darkseeker sie komplett verschlucken. Wie die Welt in der Fortsetzung aussehen soll, davon hat der Autor ein ganz genaues Bild vor Augen:

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„Diese [Fortsetzung] setzt ein paar Jahrzehnte später an als der erste. Ich bin besessen von ‚The Last of Us‘, wo wir die Welt nach der Apokalypse sehen, aber auch nach einem Zeitraum von 20 bis 30 Jahren. Man sieht, wie sich die Erde die Welt zurückerobert; und die Frage, was passiert, wenn der Mensch nicht mehr länger der Hauptnutzer ist, hat etwas Wunderbares an sich. Das wird in New York besonders anschaulich sein. Ich weiß nicht, ob sie auf das Empire State Building klettern werden, aber die Möglichkeiten sind unendlich.“

Wenn man so will, kehrt Goldsman damit zum Ausgangspunkt zurück, denn Neil Druckmann und Bruce Straley, die Schöpfer von „The Last of Us“, hatten damals ihrerseits „I Am Legend“ als Inspirationsquelle für ihr Videospiel angegeben. Wer erinnert sich nicht an den Beginn, als Robert Neville gemeinsam mit seiner Schäferhündin Samantha durch das verwilderte New York streift. Und nun lässt sich Goldsman wiederum von der HBO-Serie inspirieren. Welch herrliche gegenseitige Befruchtung mit Ideen.

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