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Gears of War wird verfilmt: Kann der brutale Macho-Shooter den Bann der schlechten Video Game Movies brechen?


Und sie warten noch immer. Seit die Spiele laufen lernten, warten Videogamer auf der ganzen Welt auf eine gelungene Adaption ihrer Lieblingsbeschäftigung. Wenngleich Filme wie „Need for Speed“, „Ace Attorney“ oder „WarCraft“ ganz sicher als Schritte in die richtige Richtung gewertet werden können, ist sie unter dem Strich bisher leider ausgeblieben – die ganz und gar überzeugende Videospielverfilmung. Ob die nun offiziell angekündigte Filmumsetzung des beliebten Deckungsshooters „Gears of War“ uns von diesem tragischen Bann zu befreien vermag?

Es ist also offiziell. Nachdem die Gerüchte um eine mögliche Verfilmung von „Gears of War“ sich nun schon einige Jahre gehalten haben, machten die Verantwortlichen nun während eines Livestream zu „Gears of War 4“ ernst. Universal Pictures wird das Game-Franchise unter der Ägide der erfahrenden Hollywood-Produzenten Scott Stuber („Ted“, „The Kingdom“) und Dylan Clark („Rise of the Planet of the Apes“) in die Kinos bringen.

Rod Fergusson, derzeitiger Kopf des Entwicklerstudios hinter „Gears of War“, ließ sich dabei mit folgenden Worten zitieren: „Es ist einfach der nächste logische Schritt für das Franchise einen Film zu machen“. Unklar bleibt dabei vorerst, ob es sich bei „Gears of War“ um eine werktreue Adaptation der Geschehnisse um die Figur Marcus Fenix und deren heroischen Widerstand gegen die monströsen Locusts handeln wird, oder ob es einen komplett neuen Handlungsrahmen für den Film geben wird. „Ich denke, man muss die Filme Filme sein lassen“, sagte Fergusson in diesem Zusammenhang. „Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Medien mit zum Teil auch unterschiedlichen Zielgruppen. In der Vergangenheit sind viele Adaptionen daran gescheitert, dass sie Filme für Gamer machen wollten.“

Gears of War als Film: Geht das gut?

Wenngleich diese Äußerungen durchaus ein gutes Verständnis für die Probleme zurückliegender „Video Game Movies“ anzeigen, so konnte man auf den einschlägigen Spiele-Seiten bereits einige sehr verhaltene Reaktionen auf die Ankündigung vernehmen. Die Probleme, die viele Spieler schon jetzt bei den offiziellen Plänen ausgemacht haben wollen: Langweilige Figuren, dünne Reißbrettstory und die Tatsache, dass das „Gears“-Universum einst selbst eine indirekte Adaption war. Und zwar des krawalligen, muskelbepackten Actionfilms aus den 80er Jahren. Und der ist bekanntlich spätestens nach „The Expendables 3“ erneut aus dem Leben geschieden. Wir sind gespannt, ob Universal diese Bedenken zerstreuen kann.