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DC-Enttäuschung: Kritiken zu Dwayne Johnsons „Black Adam“ fallen eindeutig aus

DC-Enttäuschung: Kritiken zu Dwayne Johnsons „Black Adam“ fallen eindeutig aus
© IMAGO / Picturelux

„Black Adam“ ist endlich in den Kinos gestartet. Die Presse ist von Dwayne Johnsons Ausflug ins DC-Universum nicht sehr begeistert.

Im Vorfeld wurde „Black Adam“ als große Konkurrenz zu dem Marvel Cinematic Universe (MCU) beworben, hinter dem die bisherigen DC-Filme zurückblieben. Der neue DC-Film solle dagegen eine neue Ära des DC Extended Universe (DCEU) einläuten, in dem das Studio Warner Bros. Discovery mehr auf die Fans hört.

Das hat Hauptdarsteller Dwayne Johnson gegenüber der New York Times (via Deadline) noch mal betont:

„Ich habe schon seit einiger Zeit gesagt, dass eine neue Ära für das DC-Universum beginnen wird. Was ich wirklich mit ‚Das ist eine neue Ära für das DC-Universum‘ meine, ist, dass wir auf die Fans hören. Und unser Bestes geben, den Fans zu geben, was sie wollen.“

Während erste Pressestimmen „Black Adam“ in höchsten Tönen gelobt haben, sehen Kritiker*innen den DC-Film, der am 20. Oktober 2022 in den Kinos startet, weitaus negativer. Auf Rotten Tomatoes hat der Film lediglich eine Bewertung von 55 %. Dabei sind sich die Kritiker*innen größtenteils einig, dass der Film durchschnittliches Mittelmaß ist und häufig die gleichen Probleme wie die bisherigen Filme des DCEU hat.

Alonso Duralde für The Wrap:

„Das Ensemble gibt sein Bestes mit dem Material, aber niemand wir das in ihren späteren Life-Achievement-Zusammenschnitt aufnehmen […] Am enttäuschendsten ist, das ‚Black Adam‘ eine der visuell verwirrendsten Superheld*innen-Sagas der großen Studios ist, mit CGI-Effekten, die enorm unansehnlich sind und rasantem Schnitt, der die Spannung aus jeder Kampfszene saugt. (Und es gibt so, so viele Kampfszenen)“

David Fear für Rolling Stone:

„[Dwayne] Johnson ist nicht das Problem mit ‚Black Adam‘… Das Problem ist alles andere, was um ihn herum auf der Leinwand passiert. Selbst für die fragwürdigen Standards des DCEU ist das Chaos in einem Umhang.“

David Ehrlich für IndieWire:

„Was passiert, wenn Hollywoods risikoscheuster Star auf Hollywoods risikoscheustes Filmgenre trifft? Genau das, was man erwartet. Nur schlimmer […] Es gibt keine einzige Figur, die sich nicht wie eine billige Kopie einer Figur aus Gotham oder dem MCU anfühlt, keine einzige Idee, die sich nicht anfühlt, als wäre sie auf Herzen und Nieren auf Zuspruch der Zuschauer*innen getestet worden.“

Im kino.de-Interview zu „Black Adam“ gibt Dwayne Johnson einen Ausblick auf die Zukunft des DCEU:

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Einige sehen „Black Adam“ positiver

Helen O’Hara für Empire Magazine:

„Dwayne Johnson und Regisseur Jaume Collet-Serras versuchen eine großartige, vereinende DC-Theorie anzubieten, in der Familienfilm-Elemente mit einem Protagonisten vermischt werden, der einfach Leute umbringt. Das Ergebnis ist manchmal pures Chaos, aber größtenteils wenigstens unterhaltsam.“

Tim Grierson für Screen International:

„Der neuste Teil des DC Extendes Universe erliegt zu oft den Konventionen seines Genres, aber einige überzeugende Performances und die überschwänglichen B-Movie Ansätze von Regisseur Jaume-Collet-Serra sind eine ausreichende Entschädigung.“

Laut Dwayne Johnson ist „Black Adam“ primär für die DC-Fans gedacht. Es wird sich also zeigen, ob die Fans dem neuen Helden im DCEU positiver gegenüberstehen werden.

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DC-Filmquiz: Wie gut kennt ihr die Comicverfilmungen der letzten Jahre?

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