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„Black Adam“: Darum musste Dwayne Johnsons DC-Film einige Szenen kürzen

„Black Adam“: Darum musste Dwayne Johnsons DC-Film einige Szenen kürzen
© Imago/Zuma Press

In einem Interview haben die Produzenten des DC-Films „Black Adam“ verraten, dass die erste Fassung wesentlich brutaler ausfiel und ein R-Rating erhalten hatte.

Nur noch wenige Tage, dann startet mit „Black Adam“ am 20. Oktober 2022 der nächste DC-Film und das nächste Kino-Großereignis in den hiesigen Lichtspielhäusern. 15 Jahre hat es gedauert, aber nun kann man Superstar Dwayne Johnson endlich in seinem Herzensprojekt als Antiheld Teth-Adam alias Black Adam auf der großen Leinwand bestaunen.

Mit einer Laufzeit von 125 Minuten und einer Altersfreigabe ab 12 Jahren entspricht das Actionspektakel dem gängigen Superheld*innenfilm. Aber Moment mal, werden sich einige sicher denken: Hatten die Verantwortlichen nicht stolz darüber gesprochen, dass „Black Adam“ einen für das Genre hohen Gewaltgrad aufweisen soll? Produzent Hiram Garcia betonte gar, dass der Film einen „enorm hohen Kill-Count“ habe.

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Das ist korrekt. Letzten Endes handelt es sich bei „Black Adam“ jedoch um eine teure DC-Produktion mit einem Budget von geschätzten 200 Millionen US-Dollar. Da kann man keine Risiken eingehen, wenn man nicht auf den Kosten sitzenbleiben möchte. Es ist schließlich kein „Deadpool“, der gerade mal rund 60 Millionen US-Dollar gekostet hat.

Und dennoch hatte das Team rund um Hauptdarsteller Dwayne Johnson und Regisseur Jaume Collet-Serra („Run All Night“) den Film zunächst so gedreht, wie er angedacht war: mit kompromissloser Härte. Das zumindest verrieten die Produzenten Hiram Garcia und Beau Flynn im Interview mit Collider. Dabei ging es laut Garcia darum, den Charakter des Black Adam zu würdigen:

„Eines der Dinge, für die er (Black Adam, Anm. d. Red.) bekannt ist, ist seine Aggressivität und seine Gewaltbereitschaft. Und einen ‚Black Adam‘-Film zu machen, in dem das nicht vorkommt, wäre einfach nicht authentisch gewesen. Wir sind also mit dem Wissen an die Sache herangegangen, dass wir es so weit wie möglich treiben würden. […] Es war wirklich wichtig für uns, das zu machen. Und auch Dwayne [Johnson] hat sich sehr dafür eingesetzt.“

Um dem Original gerecht zu werden und dennoch keine allzu hohe Freigabe zu kassieren, arbeitete das Team eng mit der Motion Picture Association (MPAA), dem Verband US-amerikanischer Filmproduktionsgesellschaften, zusammen. Denn dieser vergibt zugleich die Altersempfehlungen. Dennoch erhielt die erste Fassung von „Black Adam“ ein R-Rating, was hierzulande entweder einer Freigabe ab 16 Jahren oder keiner Jugendfreigabe entspricht. Was Dwayne Johnson übrigen für die Zukunft des DCEU plant, erfahrt ihr im folgenden Video:

„Black Adam“: Ungeschnittene Fassung für das Heimkino denkbar

Eine so hohe Freigabe ist verständlicherweise nicht akzeptabel für die Kinoauswertung. Damit würde man all die jungen Fans von Dwayne Johnson ausschließen. Also musste die Schere angesetzt werden, wie Beau Flynn erklärte:

„Wir mussten in der Tat eine Menge schneiden. Es gibt einige persönliche Momente, die wir geliebt haben, aber wir mussten sie weglassen. Aber wir haben nie Kompromisse gemacht, wir mussten nie eine Szene kürzen.“

Tatsächlich sollen einige brutale Szenen komplett im Film verblieben sein, weil sie einfach wichtig seien für „Black Adam“, so Flynn. Von ungefähr zehn harten Szenen seien noch um die fünf im Film verblieben. Der Rest musste für eine niedrigere Freigabe weichen. Das bedeutet, dass die Action, die das Publikum zu Gesicht bekommt, genauso geplant war. So wie es Flynn und Garcia erklärt haben, könnte es demnach bedeuten, dass eventuell ein, zwei Minuten fehlen. Diese könnten dann bei Bedarf für eine Extended Edition auf Blu-ray/DVD wieder eingefügt werden. Und: Sollte „Black Adam“ ein Hit werden, könnte das Team bei einer Fortsetzung das Risiko einer höheren Freigabe von Anfang an eingehen.

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DC-Filmquiz: Wie gut kennt ihr die Comicverfilmungen der letzten Jahre?

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