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Wird Mark Ruffalo jemals seinen Hulk-Film bekommen?

Mark Ruffalo wurde mit seinem Auftritt als Bruce Banner und dessen Alter Ego Hulk in “Marvel’s The Avengers” in Windeseile zu einem Publikumsliebling. Naheliegend wäre da ein Solo-Film für den grünen Koloss, doch der Schauspieler selbst scheint nicht mehr überzeugt zu sein, dass es dazu kommen wird. 

Mit USA Today sprach Mark Ruffalo kürzlich über die Möglichkeiten eines Solo-Films für den Hulk, den er bereits in “Marvel’s The Avengers” und “Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron” verkörperte. Angesprochen auf die Frage, ob man in dieser Hinsicht weiter sei als noch vor seinem ersten Auftritt, hatte der Darsteller eine Antwort parat, die seinen Fans wenig schmecken dürfte.

“Actually, it feels even further away. It’s not Marvel’s property, it’s Universal’s property. I don’t know. It seems really problematic.”

“Eigentlich fühlt es sich sogar noch unwahrscheinlicher an. Marvel hat nicht die Rechte, die gehören Universal. Ich weiß nicht. Es scheint wirklich problematisch zu sein.” 

Ruffalo spielt damit auf den Umstand an, dass die Rechte für einen Solofilm derzeit bei Universal liegen und eben nicht bei Marvel beziehungsweise Disney. Die beiden bisherigen Filme um den Wüterich, “Hulk” mit Eric Bana und “Der unglaubliche Hulk” mit Edward Norton in den Hauptrollen, gehen deswegen auch auf das Konto von Universal.

Es gibt noch Hoffnung

Dass Marvel nicht die Rechte hat, liegt daran, dass sie vor dem Beginn des Marvel Cinematic Universe einige Filmrechte ihrer Comicfiguren verkauft hatten. So verfügt Fox beispielsweise über die X-Men oder die Fantastic Four, während Sony die Rechte an Spider-Man hat. Aber gerade das letzte Beispiel könnte Ruffalo Hoffnung machen.

Denn Sony hat die Verwendungsrechte an Spider-Man in einem Deal Marvel wieder zur Verfügung gestellt, weswegen in “Captain America 3: Civil War” Tom Holland die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft geben darf.

Eine ähnliche Kooperation könnte dabei behilflich sein, einen Hulk-Film mit Mark Ruffalo zu realisieren. Allerdings darf dabei nicht vergessen werden, dass Sony auf das Geschäft auch eingegangen ist, weil das Studio seit Jahren mit seinen Filmen finanziell eher weniger erfolgreich war, was auf Universal nach deren Rekordjahr definitiv nicht zutrifft. Gelinde gesagt, hätten sie eine Zusammenarbeit mit Marvel nicht so nötig wie Sony, was sie aber dennoch nicht ausschließt.

Mark Ruffalo können wir hierzulande das nächste Mal beim Ausrasten am 26. Oktober 2017 in “Thor: Ragnarok” sehen, wofür er gemeinsam mit Chris Hemsworth und Tom Hiddleston vor der Kamera stehen wird. Ein Aufeinandertreffen, auf das sich Ruffalo laut eigener Aussage freut, vor allem, weil er sich mit seinen beiden Kollegen auch abseits des Drehs gut zu verstehen scheint.

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