Iron Man (2008)

Iron Man Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Iron Man: Actionfilm, in dem ein weiterer Superheld aus dem Marvel-Universum mit aufwendigen Spezialeffekten für die Leinwand aufbereitet wird.

Mit der Fabrikation von Waffen im großen Stil hat es Tony Stark (Robert Downey Jr.) zum milliardenschweren Großindustriellen gebracht und gedenkt sich zur Ruhe zu setzen. Als ein Konkurrent ihn entführen lässt und den genialen Erfinder zwingt, eine zerstörerische Allzweckwaffe zu entwickeln, trickst Stark seine Kidnapper aus: Er kreiert eine eiserne Rüstung, die ihn unverwundbar macht. Dadurch entdeckt er eine globale Verschwörung, die nur er aufhalten kann.

1963 läutete Marvel das Zeitalter des Iron Man ein, der nicht mit Superkräften, sondern mit einem einzigartigen High-Tech-Anzug verblüfft. Stolze 186 Millionen Dollar verpulverte Jon Favreau (“Zathura”) und vertraut nicht nur Luxuseffekten, sondern auch Schauspiel-Assen wie Gwyneth Paltrow.

Der zynische Waffenhändler und Erfinder Tony Stark wird entführt und gezwungen, eine besonders effektive Waffe zu konstruieren. Stattdessen baut sich der geniale Techniker einen Anzug aus Schwermetall, mit dessen Hilfe er fliehen kann. Wieder zu Hause in Los Angeles, verfeinert er die Technik immer weiter, bis ihm der Anzug sozusagen übermenschliche Fähigkeiten verleiht. Er ahnt nicht, dass ausgerechnet sein väterlicher Freund Stone der Mann ist, der ihm ans Leder will.

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Auf DVD & Blu-ray (7)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der erste Kinoauftritt des eher der Old-School-Garde zugeordneten Marvel-Superhelden erweist sich als eine der modernsten und besten Comic-Verfilmungen überhaupt.

    45 Jahre nach seinem ersten Auftritt auf den Seiten von “Tales of Expense” findet der ebenso geniale wie selbstverliebte Erfinder Tony Stark alias “Iron Man” im Rahmen der Filmoffensive von Marvel Comics endlich den Weg auf die Leinwand. Nach Sichtung des Resultats stellt sich die Frage: Warum so spät? Womöglich hat es einfach so lange gedauert, um alles richtig zu machen. In jedem Fall ist die vierte Regiearbeit von Schauspieler Jon Favreau (“Zathura”) nicht nur seine aufwendigste, sondern auch seine beste. Er hat das Gespür eines reifen Filmemachers, Spannung und Humor richtig auszubalancieren, und beweist die Leidenschaft eines Fans, sich nah an die originale Entstehungsgeschichte des Eisenmannes aus den Comics zu halten. Einzig die Kulisse erfährt ein Update vom damaligen Vietnam zu Afghanistan, was den angenehm flirrend hellen Film nicht nur brandaktuell macht, sondern auch bei der erklärten Absicht Wunder wirkt, die unglaubliche Story so realistisch wie möglich zu gestalten. Es ist keine Mutation, kein Blitz, kein außerirdisches Gestein, das Tony Stark zu “Iron Man” macht, sondern einzig sein Genie, das ihn, der als gewissenloser Anführer der international führenden Waffenfirma Stark Industries bei einem Besuch in Afghanistan in die Hände eines Warlords gefallen ist, zur Entwicklung seines wundersamen Metall-Outfits bringt. So kann ihm die Flucht gelingen, so werden ihm die Augen geöffnet, dass sein gesamtes Leben als Milliardär und Playboy auf Ausbeutung und Verderben basiert. Sein neu entdecktes Verantwortungsbewusstsein bringt Stark in Konflikt mit seinem väterlichen Freund Obadiah Stone. Dass der schon viel länger sein ärgster Opponent ist, wird Stark erst später klar, und führt zu einem Showdown über den Dächern von Los Angeles, der dem prickelnden Treiben die Krone aufsetzt.

    “Iron Man” nimmt seine Themen und Figuren ernst, sieht darin aber keinen Anlass, seine gebrochenen oder zweifelnden Figuren durch ein Fegefeuer düsterer Bildfolgen oder bitterer Therapiesessions zu schicken. Dass die tieferen Anliegen ebenso nahtlos und beinahe unsichtbar in den sich stets seiner Wurzeln als unterhaltsamer Comic bewussten Film verwoben werden wie die atemberaubend gelungenen Spezialeffekte, macht die besondere Qualität des Trommelfeuers an packender Handlung, cleveren Gags und fulminanter Action aus. Natürlich schadet es nicht, dass bei der Besetzung weniger auf die Zugkraft als auf das Können der Schauspieler geachtet wurde. Robert Downey Jr. ist klasse als Tony Stark. Sowohl den sardonischen und nie um einen Spruch verlegenen Narzissten wie auch den geläuterten Philanthropen mit einer Mission spielt er perfekt. In Jeff Bridges hat er einen ebenbürtigen dämonischen Gegenspieler gefunden, in einer Comic-Adaption, die ausnahmsweise alles richtig macht. ts.

Darsteller und Crew

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