Iron Man 3 (2013)

Iron Man 3 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Iron Man 3: Robert Downey jr. ist zum dritten Mal der Marvel-Kultheld Iron Man - und bekommt mit dem Mandarin seinen bisher stärksten Gegner!

Gerade als Tony Stark erstmals von Verunsicherung und Panikattacken heimgesucht wird, vernichtet der gefürchtete Terrorist Mandarin die Basis seines Lebens und fast auch die Frau, die er liebt. In ein Provinzkaff entkommen und seiner Technologie beraubt, versucht Stark, mit Hilfe seines brillanten Verstands und eines mutigen Jungen, der Spur des Mandarin zu folgen. Sie führt zu einem Mann, der den menschlichen Körper perfektioniert hat und mit Supersoldaten Rache an der Welt und Stark nehmen will.

Tony Stark sieht sich mit dem Mandarin konfrontiert, einem übermächtigen Gegner, der Iron Man auf eine Probe stellt. Dritter Teil des Blockbuster-Franchise, der die Reihe nach dem schwachen zweiten Teil wieder überzeugend auf Kurs bringt.

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Auf DVD & Blu-ray (6)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Oh nein, schon wieder eine Fortsetzung? Streicht diese Frage aus eurem Kopf! Endlich geht es weiter!!!
  • Bei seiner dritten Mission überwindet Iron Man mit Terroristen, Supersoldaten und der Qualität seiner früheren Einsätze große Hürden.

    Nach Gala-Auftritten als Solist und Teamplayer der Avengers stellt sich die Frage, womit man einen Mann nach Duellen mit Machtmenschen, Psychopathen und Aliens im Destruktionsmodus noch herausfordern kann. Für die Autoren Drew Pearce und Shane Black liegt die Antwort in der Entwaffnung Starks und seiner Rückführung auf das, was ihn ausmacht: das Superhirn. Die wörtliche Zerstörung seiner Lebensbasis spiegelt die Entwicklung seiner nach “The Avengers” angeschlagenen Psyche. Doch auch mit einem verwundbaren Helden bleibt “Iron Man 3″ der Tradition des Franchises verpflichtet, harmonisiert smarte Rhetorik und explosive Actionreize mit einem noch stärker ausgebauten selbstironischen Ton.

    Das Dilemma vieler Comic-Fortsetzungen, die glauben, den Protagonisten mit multiplen Antagonisten attackieren zu müssen, umschifft das Drehbuch clever, auch wenn es zunächst dem typischen Bauplan zu folgen und Stark in einen Zweifrontenkrieg zu verwickeln scheint. Hier der dämonische Mandarin (Ben Kingsley), der dem Ordnungsprinzip industrieller Zivilisation Chaos durch Terror entgegensetzt – dort Starks düsteres Pendant (Guy Pearce), das mit Biotechnologie den Menschen unbegrenzt regenerierbar gemacht und sich damit Supersoldaten erschaffen hat. Flankiert von einigen kleineren und drei epischen, überzeugend visualisierten und arrangierten Actionsequenzen, stehen Starks Progression als Persönlichkeit und die Überwindung eigener Schwäche, die er nach “The Avengers” jetzt auch hier mit der totalen Zerstörung seiner Villa erlebt, im Fokus.

    Regisseur Black, der mit seinen Drehbüchern unter anderem zu “Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis” und “Tödliche Weihnachten” dem Actiongenre neue Impulse gab, spielt mit Konventionen, bricht sie dann auf und liefert witzige Ideen und einige handfeste Überraschungen. Sentimentalität gibt’s allenfalls in Spurenelementen, selbst wenn Beziehungsphobiker Stark zur väterlichen Projektion für einen Jungen wird. Bis am Ende ein weiterer Evolutionsschritt für Iron Man vollzogen ist, paart der atemlose Speedbuster Buddy-Dynamik von gestern mit Hi-Tech-Reizen von heute. Trotz erkennbarem Kommentar zur Lage der Nation bleibt “Iron Man 3″ vor allem ein Fun-Film, der Robert Downey Jr., dem King of Cool, unverändert ein ideales Forum bietet. kob.
  • Regisseur Shane Black ("Lethal Weapon", "Kiss Kiss Bang Bang) bringt mit "Iron Man 3" endlich die langersehnte Fortsetzung der beliebten Reihe in die Kinos. Er sitzt zum ersten Mal auf dem Regiestuhl einer Marvel-Comic Verfilmung, doch davon merkt man nichts, denn Black legt bei allem noch mal eine Schippe obendrauf: Im dritten Teil gibt es mehr Action, bessere Effekte, einen grandiosen Schurken, viel Humor und eine Extraportion Robert Downey Jr.-Charme - ja, das geht tatsächlich.

    Dabei wird nicht nur das Herz des eingefleischten Marvel-Fans höher schlagen. Auch Zuschauer, die weder die ersten beiden Teile, noch "The Avengers" kennen, finden schnell in die Geschichte hinein. Nicht zuletzt, weil Black nicht nur die Action, sondern auch die Emotionen kontinuierlich steigert. Robert Downey Jr. spielt seinen Tony Stark/Iron Man gefühlvoller und menschlicher denn je. Und das funktioniert erstaunlich gut. Klar, Iron Man hat immer noch die coolsten Sprüche und die cleversten Ideen. Aber er hat auch Herzschmerz, Sehnsucht und Angst. Solch große Angst sogar, dass sie sich in Alpträumen und Panikattacken äußert. Wenn es um das Wohl seiner geliebten Pepper geht, ist er plötzlich alles andere als aus Eisen gemacht. Das ist liebenswert und kommt authentisch rüber.

    Gwyneth Paltrow ("Country Strong", "Contagion") hingegen darf sich dieses Mal voll der Action hingeben und legt ein paar beeindruckende Stunts hin. Die charismatisch kecke Darbietung von Robert Downey Jr wird allerdings noch von Sir Ben Kingsley ("Hugo", "Shutter Island") übertroffen. Der Schauspielveteran hat so einige Überraschungen im Petto und überzeugt als tyrannischer Mandarin voll und ganz. Ein Leinwandschurke, der wohl so ziemlich jedem Kinogänger in Erinnerung bleiben wird. Als kleines Extra gibt es dann noch eine interessante Mentor-Schüler Beziehung zwischen Tony Stark und dem jungen Harley (Ty Simpkins), der zu ihm aufblickt und ihm tatsächlich auch tatkräftig zur Seite steht.

    Insgesamt wirkt der Film stimmig. Die Mischung aus menschlicher Schwäche und Superkräften macht Tony Stark zu einem absoluten Sympathieträger, ohne dass "Iron Man 3" dadurch an Action einbüßt. Grandiose Effekte gibt es en masse sowie einen beeindruckenden Showdown. "Iron Man 3" - eine Marvel-Comic-Verfilmung wie man sie sich nur wünschen kann. Tatsächlich der bisher beste Teil der Serie. Ein Muss, nicht nur für eingefleischte Fans.

    Fazit: Eine Marvel-Comic-Verfilmung, wie man sie sich nur wünschen kann. Bunt, laut, mit viel Action und mindestens genauso viel Charme. Robert Downey Jr. übertrifft sich selbst und macht den dritten "Iron Man" zum bisher besten der Serie.
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