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Avengers: Age of Ultron (2015)

Avengers: Age of Ultron Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (7)
  1. Ø 3.7

Filmhandlung und Hintergrund

Avengers: Age of Ultron: Fortsetzung des Superheldenspektakels, das die Avengers im Kampf gegen eine von ihnen selbst erschaffene hyperintelligente und mächtige Kreatur erstmals hinaus in die Welt schickt.

Nachdem die Avengers eine HYDRA-Festung in Osteuropa erstürmen und in den Besitz des Zepters gelangen, das Loki bei der zurückgeschlagenen Invasion der Chitauri in New York große Macht gab, erschaffen Tony Stark und Bruce Banner mithilfe des Alien-Artefakts eine künstliche Intelligenz, die den Frieden der Welt sichern soll. Doch Ultron, der in einem fast unbezwingbar starken Roboter eine Hülle gefunden hat, geht unerwartete Wege, um dieses Ziel zu erreichen. Er will die ganze Menschheit vernichten – und davor die Avengers.

Die Avengers ziehen in den Kampf gegen eine von ihnen selbst erschaffene hyperintelligente und mächtige Kreatur. Fortsetzung des Superheldenspektakels, das die größten Stars des Marvel-Universums abermals gewinnbringend vereint.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der zweite Avengers ist grösser, lauter und unzusammenhängender als der erste. Der zweite Avengers ist aber auch individueller, denn er trägt die Handschrift des Regisseurs Joss Whedon. Bestimmt wird man diese Marvel Grosstreffen in Zukunft als Kunst bezeichnen oder zumindest als einmalig! Iron Man, Thor und Captain America treten an gegen einen galaktischen Bösewicht. Der ist hinter ein paar Juwelen her, durch die er auf die Erde gelangen konnte. Ein genauso wahnsinniger Milliardär dagegen braucht die Software, die in den Steinen steckt. Mit Hilfe der Software versucht er die Welt mit einem Superandroiden zu beschützen, doch der entpuppt sich als der Irrste von allen. Wir haben es also nicht mit einer Marvel Geschichte zu tun, in welcher der Held vorgestellt wird, wie er zu seinem Job kam und wie er wurde, was er ist. Die Geschichte setzt in der Neuzeit an und benötigt einiges Vorwissen. Vielleicht ist Joss Whedon sogar der Erste, der mit der Tiefe des 3D Bildes die Architektur, Mauern und Glaswände so miteinander verschmilzen lässt, dass es wirkt wie ein echtes Comic. In diese Räume dürfen nun die Super Heroes stürzen oder fliegen, so dass die Kamera ihnen folgen kann. Whedon oder die Marvel Verfilmungen als Underdogs zu bezeichnen, wäre eine falsche Einschätzung - schliesslich sind Super Hero Filme die Kultur der USA. Vielleicht gibt es aber doch den Einen oder Anderen, der da realisiert, dass zum ersten Mal in der Marvel Geschichte etwas geschieht auf der Leinwand: Ein Film mit Robotern und Kampf Flugzeugen kann genauso eigenständig sein wie eine Indie Produktion! Dieser Marvel ist ganz unbekümmert zur Kunst geworden! mehr auf cinegeek.de
  • Nachdem im letzten “Captain America”-Film die S.H.I.E.L.D.-Organisation auseinander gefallen ist, suchen die Avengers nach neuen Wegen, um das Böse zu bekämpfen. Waffenexperte Tony Stark hat den hochentwickelten Kampfroboter Ultron mit einer neuen künstlichen Intelligenz geschaffen, der darauf programmiert ist, die Erde zu beschützen. Doch als Ultron die Menschheit als größte Gefahr für das Leben auf dem Blauen Planeten ausmacht, stehen die Avengers plötzlich einem übermächtigen Gegner gegenüber — den sie selbst zum Leben erweckten … Über 2,2 Millionen Zuschauer begeisterte der erste Realfilm der effektgeladenen Comic-Adaption “Avengers”. Auch in der Fortsetzung setzt Joss Whedon mit souveräner Hand seine sechs Marvel-Helden in Szene. Die Geschichte innerhalb des filmischen Marvel-Universums wird weiter erzählt, der Ton ist etwas düsterer geworden. Wer will, kann in die Story der Superhelden-Supermacht, die selbst ihren größten Feind heranzüchtet, auch Bezüge auf die aktuelle US-Außenpolitik hineininterpretieren. Im Vordergrund stehen aber wieder die gigantischen Effektsequenzen und die Stars, die mit Power die Leinwand erbeben lassen.

    Fazit: Die Avengers lassen in einem neuen, actiongeladenen Blockbuster die Leinwand beben.
  • Seit 2008 dominieren die Marvel-Studios und deren in regelmäßigen Abständen veröffentlichte Comicverfilmungen des „Avengers“-Universums die Spitzenplätze der US-amerikanischen Kino-Jahrescharts. Hierzulande ist das Interesse zwar ebenfalls da, jedoch nicht annähernd so hoch wie in Übersee, wo das erste Superhelden-Stelldichein „Marvel’s The Avengers“ seither zu den drei erfolgreichsten Filmen aller Zeiten gehört. Mit „Age of Ultron“, der nunmehr drei Jahre nach dem direkten Vorgänger erscheint, stemmt sich Joss Whedon vehement gegen die Aufnahme neuer Fans, denn ohne einen Bruchteil an Vorwissen fühlt man sich im weitläufigen Avengers-Universum alsbald verloren und wähnt sich ausschließlich in der Lage, die visuellen Bildgewalten zu bestaunen. Für Kenner des Stoffes – und sei das Wissen um die Umstände noch so rudimentär – ergibt sich dagegen das Bild des derzeit wohl modernsten Actionspaßes im aktuellen Blockbustersegment, der ein Paradebeispiel dafür darstellt, dass vermeintlich oberflächliches Superheldenkino viel mehr zu bieten hat, als nur überbordenden Krawall.

    Die Ausgangslage - mit dem autonomen Computerprogramms Ultron als ultimativer Gegner des Avengers-Teams - mutet zunächst weniger spektakulär an, als sie bei tatsächlich ist. Das Heldenteam hat es nämlich nicht bloß mit einem gemeingefährlichen Roboter-Gegner zu tun, sondern muss sich fortan auch mit den Charakteristika der unterschiedlichen Teammitglieder befassen. Denn niemand Geringerer als Tony Stark und damit einer aus den eigenen Reihen hat den bitterbösen Ultron programmiert. Bevor die Avengers entsprechend ihr Tagwerk verrichten können, müssen also Wunden aufgerissen und neu vernäht werden; "Age of Ultron" hat somit neben den herausragenden Action-Choreographien auch allerhand an Story zu bieten.

    Zu der gehören neben den alten Bekannten auch zwei, den Comiclesern durchaus geläufige Namen: Der blitzschnelle Quicksilver („Kick-Ass“-Darsteller Aaron Taylor-Johnson) sowie die gedankenmanipulierende Scarlet Witch (Elizabeth Olsen). Das extrem stringente Drehbuch macht es dem Publikum in seinem überbordenden Ideenreichtum nicht ganz leicht, sich mit ihnen anzufreunden; hat man doch das Gefühl, nur einen Bruchteil ihrer Charakterzüge explizit vorgeführt zu bekommen. Doch mit der Zeit des mit über 140 Minuten großzügig ausgelegten Filmes bekommt der Zuschauer massig Gelegenheiten, um eine klare Position zu den beiden zu finden. Für den Stammcast gilt dafür das Gegenteil: Nie schaffte es eine Reihe nach einer solch großen Anzahl von Filmen, ihren Protagonisten weiterhin neue Facetten abzugewinnen. Am meisten profitiert davon wohl Jeremy Renner, der als Hawkeye vom Neben- zum Hauptcharakter wird.

    Visuell ist „Avengers: Age of Ultron“ eine Augenweide. Mehr noch als in sämtlichen vorherigen Marvel-Filmen gelingt Kameramann Ben Davis die ideale Symbiose aus symbolisch aufgeladenen Stimmungssequenzen und typischer Hollywoodaction mit Übersicht und Distanz, in welcher jeder Held seinen eigenen, großen Moment erhält. Schon der Prolog zeigt in einer einzigen Plansequenz die Detailverliebtheit der Kreativen und katapultiert "Avengers 2"aus dem Stand in den Olymp des modernen Blockbusterfilms. Und wenn im packenden Finale schließlich jeder jedem hilft und die Produktion damit den Grundgedanken der „Avengers“-Guilde atmet, mag man es kaum mehr aushalten, bis die Russo-Brüder („The Return of The First Avengers“) in ein paar Jahren den ersten Teil des Bombastfinales nachlegen.

    Fazit: Die Marvel-Studios bleiben sich ihrer Bombast-Linie treu und kreieren einen weiteren, furiosen Actionspaß mit spektakulären Effekten, schrägem Humor und ernsten Zwischentönen, der die Herzen der "Avengers"-Liebhaber höherschlagen lassen wird.
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  • Nach „Guardians of the Galaxy“ und „Avengers: Age of Ultron“ verliert Marvel mit „Ant-Man“ ein bisschen an Momentum. Zwar ist man weiterhin auf Kurs, doch diese schöne Überraschung, die clevere Hinterhand, die die Optimisten unter uns der eher nüchternen Trailer-Kampagne insgeheim entgegengesetzt hatte, die bleibt leider aus. Peyton Reeds Nachlassverwaltung des einstigen Edgar Wright-Projekts braucht zudem etwas zu lang, um seine Identität als Action-Komödie zu finden. Dass der Film in der zweiten Hälfte einen Großteil seiner anfänglichen Probleme durch einen überfälligen Tritt aufs Gas beseitigt und sich fortan als komischer, kreativer und letztlich eigenständiger Eintrag im Marvel Universum zu behaupten weiß, sorgt für die nötige Beschwichtigung. Kaum jemand dürfte „Ant-Man“ mit Gram verlassen. Noch weniger allerdings mit echter Begeisterung. Was man „Ant-Man“ indes noch hoch anrechnen darf, ist die Verringerung der Einstiegshürde. Von den obligatorischen Weichenstellung für kommende Projekte und den gelegentlichen Exkursen zu bekannten Sehenswürdigkeiten des Marvel-Universums einmal abgesehen, funktioniert „Ant-Man“ als eine sympathische Heist-Klamotte für jedermann. Wer genau das für einen lauen Sommerabend sucht, der wird von „Ant-Man“ auch garantiert nicht enttäuscht.
  • Im Vergleich zu Teil 1: mehr Action, mehr "wow", mehr "fantastisch". Dafür weniger Story und viele Fragezeichen.
  • Joss Whedon scheint zu glauben, wenn viel auf der Leinwand passiert, passiert auch viel in seinem Film. Dem jedoch hätte etwas mehr Tiefe durchaus gut getan. Dann hätte er sich auch neuen Figuren wie den X-Men-Ausleihen Quicksilver und Scarlet Witch besser widmen können. So ist Age of Ultron am Ende schlicht überbevölkert - von blassen Widersachern, unterbeschäftigten Helden und wenig spannend inszenierten Action-Szenen.
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