The Boss - Dick im Geschäft (2016)

Originaltitel: The Boss
The Boss - Dick im Geschäft Poster
Userwertung (32)
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Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2.3

Filmhandlung und Hintergrund

The Boss - Dick im Geschäft: Komödie um eine verurteilte Unternehmerin, die wieder groß herauskommen will. Vom Regisseur von "Tammy".

Michelle Darnell (Melissa McCarthy) hat es mit ihrer TV-Selbsthilfe-Show zu der reichsten Frau in ganz Amerika gebracht. Sie ist taff, gnadenlos und eine gerissene Geschäftemacherin. Eines Tages wandert sie wegen faulen Spekulationen ins Gefängnis. Sechs Monate später ist sie wieder auf freiem Fuß, ihre Existenzgrundlage wurde jedoch zunichte gemacht. Da Michelle keine Familie und keine wirklichen Freunde hat, muss sie erstmal bei ihrer biederen Ex-Assistentin (Kristen Bell) unterkommen. Die gutherzige, alleinerziehende Mutter nimmt die dominante Michelle auf, obwohl sie von ihr immer gequält wurde. Schon bald beginnt Michelle sich in das Leben der ihrer Meinung nach grauen Maus einzumischen, ihr Dating-Tipps zu geben und an allem herumzumäkeln. Schließlich übernimmt die knallharte Geschäftsfrau sogar den Pfadfinderverein, in dem die Tochter ihrer Kollegen ist. Das Chaos ist damit vorprogrammiert, denn Michelle überträgt ihre skrupellosen Methoden auf den eigentlich harmlosen Muffin-Verkaufs-Wettbewerb. Gleichzeitig hat Michelle ganz andere Ambitionen. Sie will um jeden Preis wieder an die Spitze. Dummerweise hat sie sich in ihrer erfolgreichen Zeit zahlreiche Feinde gemacht, wie etwa einen erbitterten Ex-Kollegen (Peter Dinklage), der nun Rache nehmen will. Die Figur der Michelle Darnell basiert auf Melissa McCarthys („Spy – Susan Cooper Undercover“, „Brautalarm“) frühen Bühnen-Sketche, den sie im Groundlings Theater aufgeführt hat. Daneben sind Kristen Bell („Veronica Mars“, „House of Lies“), Peter Dinklage („Game of Thrones“, „Pixels“), Kathy Bates („Der Chor – Stimmen des Herzens“) und die Komikerin Kristen Schaal zu sehen. Das Drehbuch hat McCarthy zusammen mit ihrem Ehemann Ben Falcone geschrieben, der nach “Tammy – Voll abgefahren“ erneut die Regie bei einem Film mit McCarthy in der Hauptrolle übernommen hat.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

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  • Selfmade-Woman Michelle Darnell (Melissa McCarthy) hat es ganz nach oben geschafft: Ein Platz unter den fünfzig reichsten Frauen Amerikas, umjubelte Vorträge in riesigen Hallen, eigener Hubschrauber, Bodyguards– sky's the limit. Ihrer freundlichen Wesensart hat die mittlerweile stattlich gereifte Dame das eher nicht zu verdanken: Bereits im Waisenhaus – in das sie mit schöner Regelmäßigkeit von Adoptiveltern zurückgebracht wurde – lernte sie die Lektion ihres Lebens. “Du bist allein – also schaff es auch allein”.

    Rücksicht? Ist Schwäche. Freunde? Ballast. Gefühle? Bestenfalls unter der Gürtellinie. Nur so kommt man ganz nach oben. Leider auch schnell wieder ganz nach unten: Ihrer Haltung, dass Gesetze nur für Feiglinge gelten, kann sich das Gericht leider nicht anschließen – und bringt sie wegen Insiderhandels in den Knast.

    Den verlässt sie als mittellose Frau. Auch alte Business-Freunde zeigen keinerlei Interesse, der gefallenen Unternehmerin auf die Bein zu helfen. Aber da war doch noch ihre frühere Assistentin Claire (Kristen Bell). Die hat ein weiches Herz,  eine Tochter – und eine Couch, auf der sich Michelle prompt einnistet. So lernt sie auch die Mädchengruppe von Claires Tochter kennen. Ein Art Pfadfinderinnen, die für wohltätige Zwecke Kekse verkaufen. Sehr viele Kekse, wie Michelle staunend feststellt. Und für eine skrupellose Unternehmerin eröffnen sich hier natürlich wunderbare Möglichkeiten. Für ihr waidwundes Selbstwertgefühl, ihren Kontostand – und sogar für Ex-Assistentin Claire. Den die ist im Besitz des Brownie-Rezepts, mit dem Michelle den Markt erobern will. Nur leider hat Claire etwas andere Vorstellungen vom Geschäftsgebaren ihrer neuen, gemeinsamen Firma. Zum Beispiel, dass Mädchen auf Morddrohungen verzichten sollten – selbst wenn ein Kunde mal nichts kaufen will…

    “The Boss” ist wohl das, was in Insiderkreisen als “Chick-Flick” bezeichnet wird – ein Film, an dem nahezu ausschließlich Frauen ihre Freude haben. Oder wenigstens ihren Spaß, wie in diesem Fall – denn das Ausbreiten tieferer Gefühle ist dem Film völlig fremd. Hier geht es extrem robust zur Sache: Bei den Gags, den Dialogen, den Figuren, den Szenen. Zwei Gläschen Prosecco vor dem Kinobesuch können also nichts schaden. Dann jedoch sorgt der Film von Melissa McCarthys Ehemann Ben Falcone für Stimmung im Saal. Bei Frauen, wohlgemerkt. Männer haben bei “The Boss” eher wenig zu lachen. Vor der Leinwand – und ebenso darauf. Da sind sie nämlich ausschließlich fies, klein, doof, hilflos oder sonstwie völlig irrelevant. Was für die gute Laune der Damenwelt im Kinosaal offenbar höchst zuträglich ist. “Chick-Flick”, eben.

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