Tammy - Voll abgefahren (2014)

Originaltitel: Tammy
Tammy - Voll abgefahren Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 1.5

Filmhandlung und Hintergrund

Tammy - Voll abgefahren: Turbulente Komödie über eine vom Pech verfolgte Frau, die nichts mehr zu verlieren hat und mit ihrer Großmutter eine haarsträubende Reise unternimmt.

Es läuft nicht gut für Tammy (Melissa McCarthy). Erst verliert sie ihren Job in einem Schnellrestaurant, dann erwischt sie ihren Ehemann mit einer anderen Frau im Bett. Natürlich muss in diesem Moment in „Tammy – Voll abgefahren“ auch das Auto kaputt gehen, mit dem die ohnehin schon bis an sie Schmerzgrenze frustrierte Frau ihrem Leben entfliehen wollte.

Eine wichtige Voraussetzung, ein neues Leben in einer neuen Stadt beginnen zu können, ist freilich, die alte Heimat verlassen zu können. Und damit hakt es bei Tammy schon mal gewaltig. Für Abhilfe kann nur ihre schrullige Großmutter Pearl (Susan Sarandon) sorgen, die sowohl über ein Fahrzeug als auch über das nötige Kleingeld verfügt. Tammy zögert zunächst, Pearls Angebot anzunehmen, denn das Verhältnis der beiden Frauen ist schon lange nicht mehr das Beste und Pearl besteht zudem darauf, mitzukommen.

Schließlich raufen sich die beiden ungleichen Frauen zusammen und das Road-Movie kann beginnen. Auf der Reise wird schnell klar, dass Pearl nicht nur schrullig ist, sondern auch ein schwerwiegendes Alkoholproblem hat, das den Frauen noch zum Verhängnis wird und sie sogar für kurze Zeit hinter Gittern bringt.

Pearl beschließt, ihre Cousine Lenore (Kathy Bates) und deren Partnerin Susanne (Sandra Oh) zu besuchen und so haben die beiden Reisenden plötzlich neben aller Streiterei ein gemeinsames Ziel. Doch an Ort und Stelle angekommen wartet auf Tammy und Pearl die größte Herausforderung, denn die alte Dame gibt sich auf einer Familienfeier vollends dem Rausch hin und beleidigt ihre Enkeltochter auf das Schwerste. Werden die beiden Frauen mit dieser Situation fertig?

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Komödie "Tammy" ist ein Roadmovie mit zwei starken Frauen, das schon wegen der Darstellerin Susan Sarandon an den Kultfilm "Thelma & Louise" erinnert. Sarandon spielt jetzt eine unangepasste, jugendliche Großmutter mit grauen Locken. Sie hat nur zwei große Probleme: den hohen Alkoholkonsum und eine schrecklich vulgäre Enkelin. Melissa McCarthy lässt mit ihrer Körperfülle und ihrem trampeligen Auftreten an ihre Rolle in "Brautalarm" denken. Sie schrieb auch das Drehbuch, gemeinsam mit Ehemann Ben Falcone, der mit diesem Film sein Regiedebüt gibt.

    Gerade indem sich der Film so sehr an diesen beiden markanten Kinowerken orientiert und dabei eine Art Fusion anstrebt, setzt er sich ziemlich in die Nesseln. Denn der Roadtrip klappert nicht wirklich aufregende Stationen ab und wirkt in keinster Weise revolutionär. Selbst die lustvolle Demontage der Gefälligkeits- und Schönheitsklischees, die "Brautalarm" gelang, lässt sich hier nicht wiederholen. Hauptfigur Tammy ist nicht dynamisch, sondern bleiern. Vor allem auch im direkten Vergleich mit der immer noch sehr beflügelten und dabei stets intelligent wirkenden Susan Sarandon schneidet McCarthys teigige Proletenfrau sehr unvorteilhaft ab. Als Buddy-Paar kann dieses Duo nicht überzeugen, die Kontraste sind einfach zu groß.

    Tammys innere Entwicklung wird von einer sympathischen Romanze mit dem zurückhaltenden Bobby (Mark Duplass) beschleunigt, die zu den stärkeren Passagen der Komödie zählt. Sie verkehrt spielerisch die Rollenklischees, wenn Tammy die sexuelle Draufgängerin gibt und Bobby den Hüter des guten Geschmacks und der Gefühle. Neben Susan Sarandon gibt sich eine zweite Grande Dame emanzipierter Rollen die Ehre, Kathy Bates. Sie spielt Oma Pearls lesbische Kusine Lenore, die Tammy von ihrem Selbstmitleid kuriert. Aber wenn sie ihr sagt, dass sie für ihre wunderschöne Villa hart arbeiten musste, dann wirkt das wie eine ziemlich verlogene Predigt an die Adresse einer abgebrannten Arbeitslosen. So kann sich auch diese provozierend grell konzipierte Geschichte nicht von Klischees freimachen.

    Fazit: Die vulgäre Titelfigur des Roadmovies "Tammy" und ein unentschlossenes Drehbuch verhindern, dass die Komödie emotional in Fahrt kommt und mehr als nur Kantinenkost für Genrefans bietet.
  • Es läuft nicht gut für Tammy (Melissa McCarthy): Erst fährt sie ihre Schrottkarre endgültig zu Bruch, dann verliert sie auch noch ihren schlecht bezahlten Job in einer Burger-Klitsche. Nichts wie nach Hause, denkt sie – und erwischt ihren Mann mit der Nachbarin. Da hilft nur: Ghettoblaster aufdrehen und das Weite suchen! Ohne einen fahrbahren Untersatz und einen Cent in der Tasche ein schwieriges Unterfangen. Aber wie immer kann es noch schlimmer kommen, denn die einzige, die sie in ihrer Situation anhauen kann, ist Oma Pearl (Susan Sarandon). Die hat ein Auto, Kohle, und sie wollte immer schon mal die Niagara-Fälle sehen. Die liegen zwar nicht unbedingt auf Tammys Fluchtroute. Doch sie brettert los – mit Oma im Schlepptau. Und bald merkt Tammy, dass dieser Trip genau ihre Kragenweite hat. So richtig aufdrehen können die Spitzenstars Melissa McCarthy (“Brautalarm”) und Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon (“Dead Man Walking – Sein letzter Gang”) im Regiedebüt von Ben Falcone, der zusammen mit McCarthy auch das Drehbuch schrieb. Die Nebenrollen sind mit Darsteller-Größen wie Dan Aykroyd, Kathy Bates oder Toni Collette besetzt. Ein Trip, den man so schnell nicht vergisst.

    Fazit: Top-Komödiantinnen im Gag-Duell: Ein Trip mit diesen Ladies ist wie ein Sechser im Lach-Lotto.
  • Wahnsinn, Melissa McCarthy spielt wieder eine verrückte, alberne, fette Versagerin! Das muss lustig sein! Nicht.
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Darsteller und Crew

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