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Neue „Chernobyl“-Folge verschoben: ProSieben änderte aus aktuellem Anlass sein Programm

Author: Marek BangMarek Bang |

© HBO / Sky

Gerade erst feierte die preisgekrönte Serie „Chernobyl“ ihre Free-TV-Premiere bei ProSieben, eine Woche sollte es eigentlich mit der Ausstrahlung der Folgen 3 und 4 regulär weitergehen, doch es kam zu einer Verzögerung.

Am vergangenen Montag strahlte ProSieben die ersten beiden Folgen der packenden Serie „Chernobyl“ aus, die sich mit den Ereignissen des Reaktorunglücks in der Ukraine vor 32 Jahren auseinandersetzt. Eine Woche später sollten die Folgen 3 und 4 eigentlich wieder zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr ausgestrahlt werden, aus aktuellem Anlass verschob sich der Termin allerdings um 45 Minuten nach hinten. Stattdessen ging es um 21:00 Uhr los.

Grund für die Programmänderung war die Ankündigung der Grünen, am Montag zu entscheiden, wer für die Partei ins Rennen um das Kanzleramt gehen wird. Zur Wahl standen Annalena Baerbock und Robert Habeck, wobei die Parteivorsitzende das Rennen machte. Mit ihr führten Katrin Bauerfeind und Thilo Mischke ein Interview, das dann um 20:15 Uhr ausgestrahlt wurde. Die Grünen kommen in aktuellen Umfragen auf einen Stimmenanteil von über 20 Prozent und sind zweitstärkste Kraft hinter der Union, mit der sie nach der Wahl eventuell eine Koalition eingehen könnten.

Welche Mini-Serien ihr auf Netflix nicht verpassen dürft, zeigen wir euch in diesem Video:

ProSieben will Berichterstattung zur Bundestagswahl ausweiten

Neben dem Interview mit Annalena Baerbock will ProSieben die Bundestagswahl mit verschiedenen Formaten begleiten. Dieses Gespräch sei nur der Auftakt, so ProSieben-Chef Daniel Rosemann. Zugleich sprach er eine Einladung an alle großen Parteien aus, ihre Kandidaten ebenfalls vor die Kamera von ProSieben zu schicken. Stand jetzt wären das Olaf Scholz für die SPD und der Sieger des Duells Armin Laschet gehen Markus Söder für die Union. Neben den Interviews sollen Sendungen über Themen folgen, die viele Menschen aktuell bewegen, wie etwa die Pflege.

Wenn ihr keine Lust habt, die Serie „Chernobyl“ im linearen TV zu schauen, könnt ihr alle Folgen schon jetzt bei Sky sehen. Das Entertainment Ticket kostet 9,99 im Monat, für den ersten Monat werden nur 7,49 Euro berechnet.

Weitere Informationen über die Hintergründe der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl sowie ihre mediale Aufarbeitung findet ihr in folgender Bilderstrecke.

Bilderstrecke starten(18 Bilder)
„Chernobyl“: 17 Hintergründe & Fakten zur Serie – brutaler als jede Fiktion

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