Friedliche Protestaktionen sind ja durchaus eine gute Sache. Doch die sollten auch friedlich bleiben.

Shia LaBeouf benimmt sich ja seit Jahren immer mal wieder so, als hätte er eine Unwucht in der zentralen Steuereinheit: Er stört Aufführungen, neigt generell zu Randale, wirkt zerebral offenkundig zerrüttet - und streamt dazu möglichst alles direkt ins Web. So z.B. seine eigene Hochzeit mit Schauspiel-Kollegin Mia Goth.

Sein aktuelles Streaming-Projekt, das er mit einigen befreundeten Künstlern ins Leben gerufen hat, ist dazu noch ein Protest gegen Donald Trump. Vor einer Live-Kamera beim Museum of the Moving Image in Stadtteil Queens, deklariert er voll Inbrunst „He will not divide us“ („Er wird uns nicht spalten“) in die Kamera. Und jeder der will, kann das ebenfalls tun.

Allerdings sollte man dabei nicht versuchen, dem ehemaligen „Transformers“-Star die Show zu stehlen - oder ihm sonstwie zu nahe zu kommen. Sonst läuft man Gefahr, Schwierigkeiten mit dem 30-Jährigen zu bekommen. Auch, vor laufender Kamera. So geschehen einem anderen jungen Mann, der Shia LaBeouf wohl aus diesem Grund Kratzer und Beulen verdankt. Die flugs herbeieilenden Polizisten haben daraufhin beschlossen, dass der Star mit Handschellen am schnellsten zu beruhigen ist - und nahmen ihn kurzerhand fest.

Angesichts der bisherigen extrem kurzen Amtszeit von Trump ein erstaunlich schnelles Eskalieren der Sache. Vor allem, wenn man die Absicht des Schauspielers bedenkt, die Aktion über die ganzen vier Jahre Amtszeit laufen zu lassen. Man darf also gespannt sein, welche Eskapaden von Shia LaBeouf die Live-Kamera noch einfängt.

 

 

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