Jim Carrey Poster

Nach 18 Jahren: Kollege erhebt Vorwürfe gegen Jim Carrey

Marek Bang  

Jim Carrey hat es in letzter Zeit nicht gerade leicht. Seine größten Hits liegen Jahre zurück und auch aus seinem privaten Umfeld erreichen uns überwiegend traurige Nachrichten. Jetzt hat sich ein ehemaliger Kollege zu Wort gemeldet und schwere Vorwürfe gegen den Star erhoben. 

Viele von uns erinnern sich sicher gern an Hits wie „Die Truman-Show“, mit denen  Jim Carrey in den 1990er Jahren große Erfolge feiern konnte. Nach der Jahrtausendwende wurde es dann still um den Schauspieler, der in jüngster Zeit einige Schicksalsschläge verkraften musste. Im vergangenen Jahr sprach er offen über seine Depressionen und machte damit vielen Betroffenen Mut. Jetzt sieht sich Jim Carrey allerdings mit Vorwürfen konfrontiert, die direkt aus seinem beruflichen Umfeld stammen.

In einem Interview mit dem Magazin Vulture äußerte sich der Maskenbildner Kazuhiro Tsuji über seine Erfahrungen mit dem Schauspieler während der Dreharbeiten zum Weihnachtsfilm „Der Grinch“ aus dem Jahr 2000. In dem Fantasy-Märchen schlüpfte Jim Carrey in die Rolle der in den USA sehr beliebten griesgrämigen Kreatur und musste von Kazuhiro Tsuji täglich in sie verwandelt werden. Das schien dem Star überhaupt nicht gefallen zu haben. Die Verwandlung hat täglich Stunden in Anspruch genommen und Jim Carrey anscheinend viele Nerven gekostet. Das Ergebnis könnt ihr in folgendem Trailer begutachten:

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Therapie wegen Jim Carrey

Während der Dreharbeiten zu  „Der Grinch“ soll sich Jim Carrey tagtäglich schlecht benommen haben. Er habe seine Wut über die langen Aufenthalte im Maskenraum an der Crew ausgelassen und sei immer wieder grundlos verschwunden. Schließlich habe Kazuhiro Tsuji frustriert das Set verlassen und sei erst unter der Bedingung zurückgekehrt, dass Jim Carrey sein Verhalten ihm gegenüber grundlegend ändere, so der Maskenbildner im Interview. Nach der Arbeit an dem Film habe er eine Therapie gemacht, um mit den Ereignissen während der Dreharbeiten umgehen zu können.