Der Ruf des ehemals unerschrockenen Actiondarstellers eilt Jean-Claude Van Damme immer noch voraus – seine letzten Filmprojekte konnten jedoch nur selten überzeugen. Nun übernimmt er eine Hauptrolle im vielversprechenden „We Die Young“. Die Altersfreigabe der FSK sollte Fans ebenfalls ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern.

Grundlage von „We Die Young“ ist Lior Gellers eigener Kurzfilm „Roads“ – 10 Jahre später schuf der Regisseur einen Action-Thriller in Spielfilmlänge. „Roads“ war im Film-Festival-Jahr 2008 der meist-prämierte Kurzfilm und legt die Messlatte für die neue Version entsprechend hoch.

Van Damme verlässt in diesem Drama sein gewohntes Terrain und übernimmt die Rolle eines an posttraumatischer Belastungsstörung leidenden Veterans, der nach einer Verletzung während eines Kriegseinsatzes die Fähigkeit zu Sprechen verloren hat.

FSK gibt „We Die Young“ ab 18 Jahren frei: Was können wir erwarten?

„We Die Young“ spielt im heutigen Washington D.C. und erzählt die Geschichte des jungen Drogenkuriers Lukas (Elijah Rodriguez), der für eine der mächtigsten Gangs der Stadt arbeitet. Als auch sein jüngerer Bruder Miguel (Nicholas Sean Johnny) von der mächtigen Gang MS13 angeworben wird, sucht Lukas nach einem Ausweg. Mit allen Mitteln versucht er, seinen Bruder zu beschützen und dem Drogengeschäft zu entkommen. Auf der Flucht vor dem Drogen-Baron Rincon eilt ihnen Veteran Daniel zu Hilfe und unterstützt die beiden dabei auf ihrem Weg, Rache zu üben…

In Deutschland startet „We Die Young“ am 31. Mai 2019 auf DVD und Blu-ray. Die FSK hat den Film ab 18 Jahren freigegeben. Nachdem zuletzt öfters eine Freigabe ab 16 Jahren bei den Actionfilmen mit Jean-Claude Van Damme vergeben wurde, deutet diese Altersbeschränkung eindeutig darauf hin, dass es nun wieder härter zur Sache geht. Fans dürfte das gefallen.

Wie es Jean-Claude Van Damme in den letzten Jahren ergangen ist, erfahrt ihr hier:

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Jean-Claude Van Damme: Das passierte nach seiner Karriere als Action-Star

Auch wenn der Schauplatz des Films vom israelischen Lod (in „Roads“) nach Washington D.C. verlagert wurde, womit sich auch der sozial-politischen Kontext des Films verschiebt, macht der Trailer einen vielversprechenden Eindruck. Überraschend ist auch, dass sich Van Damme an diesem Punkt seiner Karriere einer ernsten Rolle zu diesem bedeutungsvollen Thema annimmt.

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