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„The Walking Dead“ Staffel 8, Folge 10 Review: Botschaften (Spoiler!)

„The Walking Dead“ Staffel 8, Folge 10 Review: Botschaften (Spoiler!)

Die 10. Folge der aktuellen achten Staffel von „The Walking Dead“ wartete mit einer der blutigsten Szenen seit langem auf. Außerdem wird geklärt, inwiefern Carls Botschaft an seinen Vater den Krieg gegen Negan beeinflusst.

Poster The Walking Dead Staffel 1

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Sneak-Peak Episode 10

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Die Episode „Botschaften“ wich etwas von der normalen Erzählstruktur der Serie ab und setzte ausnahmsweise einmal direkt an das Ende der vorangegangen Folge an. Rick und Michonne schließen die Beerdigung von Carl ab und machen sich daran, Alexandria zu verlassen. Gerade rechtzeitig, denn die ersten Zombiehorden fallen schon in die Ansiedlung ein. Als die beiden bereit zur Abfahrt sind, bemerkt Michonne, dass der Pavillon brennt, auf dessen Dach Carl immer am liebsten gesessen hatte. Überwältigt von ihrer Trauer macht sie sich daran, die Flammen zu löschen und wird dabei von Rick unterstützt. Doch die Anwesenheit der Beißer wird viel zu gefährlich, weshalb sie ihr Vorhaben vorzeitig abbrechen müssen. Als die zwei Alexandria verlassen, brennt der Pavillon schon wieder lichterloh.

Während sie die zerstörte Wohnsiedlung hinter sich lassen, denkt Rick laut über das Versprechen nach, dass er Carl gegeben hat. Er weiß nicht, wie es funktionieren soll, mit Negan Frieden zu schließen. Da bemerkt Michonne, dass sich unter Carls vielen Briefen auch einer an Negan befindet, was Rick sichtbar zusetzt. Er will sich damit aber nicht beschäftigen und beschließt, noch ein letztes Mal zu versuchen, die Schrottsammler auf seine Seite zu ziehen. Als sie den Schrottplatz betreten, finden sie ihn jedoch verlassen vor und werden plötzlich von Zombies angegriffen.

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"The Walking Dead" Staffel 8: Bilder vom Finale

Negan sinnt auf Rache

Die Handlung springt zu Negan (und in der Zeit zurück, was wir aber noch nicht wissen). Der bespricht sich mit Simon und sinnt auf Rache. Um Rick und seine Leute endgültig zu vernichten, setzt auch er auf die Hilfe der Schrottsammler und beauftragt Simon damit, Jadis‘ Gruppe ein wenig Respekt einzubläuen. Simon plädiert aber darauf, den elenden Kleinkrieg endlich aufzugeben und lieber in die Zukunft zu schauen. Doch Negan duldet keine Widerworte. Da erreicht sie ein Sarg aus Hilltop, in dem sich der Untote Dean befindet. Die Botschaft von Hilltop lautet: Lasst uns in Ruhe oder wir töten noch weitere Gefangene. Negan zeigt sich davon jedoch wenig beeindruckt.

Auf dem Schrottplatz angekommen, markiert Simon den großen Mann und hat Erfolg damit. Jadis ist kooperativ und übergibt den Saviors sogar all ihre Waffen. Doch Simon reicht das nicht, er fordert Reue für den einstigen Vertragsbruch. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, erschießt er zwei ihrer Leute. Das ist zu viel für Jadis, die Simon niederschlägt, womit sie einen fatalen Fehler begeht. Simon ist wütend und lässt ihr gesamtes Gefolge erschießen. Nur Jadis lässt er am Leben. Dann liefert er Negan seelenruhig die Waffen aus, ohne etwas von seinem Gemetzel zu erzählen.

Währenddessen in Oceanside

In einer recht überhasteten Sequenz bekommen wir zwischendurch zu sehen, wie es Enid und Aaron in Oceanside ergeht. Nachdem Enid versehentlich Anführerin Natania erschossen hatte, werden die beiden Eindringlinge in eine Hütte gesperrt. Dann wird darüber entschieden, was mit ihnen passieren soll. Nur Sekunden später beschließt Cyndie, die beiden frei zu lassen, weil deren Tod nur die Rache von Ricks Gruppe nach sich ziehen würde. Aaron lässt Enid allein gehen. Er möchte bleiben und die Frauen davon überzeugen, sich ihnen anzuschließen.

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10 Easter Eggs, die sich in „The Walking Dead“ verstecken

Zombiematsch und Todesdrohungen

Die Handlung springt wieder in die Gegenwart vor und nun ist klar, woher die Zombies kommen, die Rick und Michonne auf dem Schrottplatz angreifen. Bei ihrer Flucht auf einen Müllberg treffen sie auf die traumatisierte Jadis, die ihnen (in ungewöhnlich normaler Sprache) erklärt, dass sie früher einmal Künstlerin war und auf diesem Schrottplatz die Rohstoffe für ihre Kunstwerke fand. Rick benimmt sich allerdings rücksichtslos und hört ihr kaum zu. Er kämpft sich mit Michonne Richtung Ausgang und lässt Jadis wieder allein. Die greift daraufhin zu sehr drastischen Maßnahmen und lockt ihre ehemaligen Mitstreiter in einen Müll-Schredder, der sämtliche Beißer beeindruckend anschaulich in einen blutigen Brei zermatscht. Diese Szene ist zweifellos einer der Höhepunkte der aktuellen Staffel!

Rick und Michonne bekommen von dieser Aktion nichts mit und begeben sich in Richtung Hilltop. Hier zeigt sich nun zum ersten Mal eine Auswirkung von Carls Botschaft, denn Rick bekommt Gewissensbisse, dass er Jadis allein gelassen hat. Er bittet Michonne anzuhalten, nimmt den an Negan gerichteten Brief an sich und überfliegt ihn, als er sich etwas vom Wagen entfernt hat. Daraufhin nimmt er per Funkgerät Kontakt zu Negan auf, der von Carls Tod und dessen Botschaft sichtlich bewegt ist. Rick macht seinem Widersacher aber umgehend klar, dass er keinen Frieden will. Da Carl tot ist, ist ein Frieden jetzt umsonst. Er verspricht Negan, dass er ihn töten wird. Der dreht den Spieß um und macht Rick Vorwürfe, dass er an Carls Tod Schuld und als Anführer gescheitert sei. Mit diesem provozierendem Statement endet Episode 10 der achten Staffel.

Staffel 8, Folge 10 Review

So ganz zu seinen alten Formen hat die Serie immer noch nicht zurückgefunden. Es gibt immer noch zu viele Handlungsstränge, die teilweise etwas lieblos abgefrühstückt werden. Die Szene in Oceanside zeigt dieses Problem anschaulich, denn wie Enid und Aaron gefesselt und nur Sekunden später wieder frei gelassen werden, war fast schon unfreiwillig komisch. Auch Carls Tod bleibt anscheinend ohne Folgen, denn offensichtlich läuft der Krieg nun weiter wie zuvor. Damit tut sich die Serie wirklich keinen Gefallen, denn die aktuelle Staffel steht ohnehin wegen ihrer erzählerischen Ziellosigkeit in der Kritik. Wenigstens gab es endlich mal wieder ein paar schön eklige Beißer und ein hübsches Gemetzel zu sehen. Damit wurde „The Walking Dead“ zumindest ihrem Anspruch als Horrorserie gerecht.