„Terminator 7“ in Gefahr? „Dark Fate“ floppt an den Kinokassen

Author: Helena CeredovHelena Ceredov |

Eine traurige Kunde für „Terminator“-Fans. Der sechste Teil floppt derzeit an den Kinokassen. Was bedeutet das für den siebten Teil?

Trotz wohlwollender Kritiken und der Rückkehr von Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton konnte sich „Terminator: Dark Fate“ nicht durchsetzen. Der sechste “Terminator“-Teil hat in der ersten Woche katastrophale 29 Millionen US-Dollar am US-Markt und global nur 102 Millionen eingespielt.

Das sind höchst enttäuschende Zahlen für einen Film, der 185 Millionen Produktionsbudget und 80 bis 100 Millionen Werbebudget kostete. Laut Variety müsste „Dark Fate“ stattliche 450 Millionen einnehmen, um überhaupt Profit zu machen. Erste Schätzungen gehen jedoch von mageren 200 Millionen aus.

Das sind schlechte Neuigkeiten für Paramount/SkyDance und Franchise-Schöpfer James Cameron, die mit „Dark Fate“ eine neue Trilogie ins Leben rufen wollten. Der sechste Teil streicht kurzerhand die Ereignisse von „Terminator 3: Rebellion der Maschinen“, „Terminator: Die Erlösung“ und „Terminator: Genisys“ und schließt direkt an „Tag der Abrechnung“ an, was den Film quasi zum dritten Teil macht.

Wenn das so weitergeht, wird die Trilogie und damit auch „Terminator 7“ wohl nicht mehr realisiert. In Zeiten von Streaming-Diensten besteht noch die Option, dass das Franchise auf dem kleinen Bildschirm weitergeht. Bis konkrete Pläne da sind, wird jedoch noch sehr viel Zeit vergehen.

Über die Gründe für das Scheitern kann man nur spekulieren. Ironischerweise wurde „Dark Fate“ besser bewertet als der kontroverse Vorgänger „Terminator: Genisys“. Auch unserer Einschätzung nach ist es ein solider Actionfilm, doch anscheinend reicht das den Zuschauern nicht. Der „Joker“ triumphiert derweil weiter an den Kinokassen, nachdem er sich schon den Rekord für den erfolgreichsten R-Rating-Film sichern konnte. Nach „Gemini Man“ ist „Dark Fate“ wohl der zweite Blockbuster, der im Rummel um den Joker untergeht.

„Terminator 7“: Das war geplant

2019 bestätigte Produzent und Franchise-Gründer James Cameron die Pläne für eine neue Trilogie. Sie konnten Linda Hamilton demnach nur zu einer Rückkehr als Actionheldin überzeugen, weil sie ihr eine größere Rolle mit Zukunftspotential angeboten haben. Das Ende von „Dark Fate“ ist deshalb so angelegt, dass die Handlung in „Terminator 7“ weitergehen kann. Hier erfahrt ihr, wie es im siebten Teil weitergegangen wäre.

- Achtung, es folgen Spoiler zum Ende von Dark Fate -

Dani Ramos (Natalia Reyes) und Sarah Connor (Hamilton) stehen am Ende vor einem Spielplatz, auf dem die kleine Grace (Mackenzie Davis) einen schönen Tag mit ihrer Familie verbringt. Sie wissen, dass sich die Geschichte wiederholen wird und die Maschinen in wenigen Jahren die Menschheit angreifen. Grace ist später dazu bestimmt, als Teenager auf Dani zu treffen und ihr Schicksal als Supersoldatin zu erfüllen. Nur dieses Mal will Dani Graces Leben retten.

Bis dahin muss sie sich von Sarah zur Kämpferin ausbilden lassen. In einem potenziellen, siebten Teil könnte die Reise der beiden thematisiert und womöglich ein weiterer Terminator geschickt werden, um die Frauen zu töten. Auch wenn Arnold Schwarzneggers T-800 am Ende ehrenhaft im Kampf stirbt, heißt es nicht, dass wir ihn das letzte Mal gesehen haben. „Dark Fate“ hat nun etabliert, dass noch immer T-800-Modelle in die Vergangenheit geschickt werden. Es spricht also nichts dagegen, dass Arnold Schwarzenegger in Teil 7 als ein anderes Modell auftritt.

Terminator-Quiz: Wie gut kennst du Arnold Schwarzenegger und die Filmreihe?

 

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