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Respect

   Kinostart: 25.11.2021

Respect: Biopic über das bewegte Leben von Aktivistin und „Queen of Soul“ Aretha Franklin, gespielt von Oscarpreisträgerin Jennifer Hudson.

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  • Kinostart: 25.11.2021
  • Dauer: 146 Min
  • Genre: Drama
  • FSK: ab 12
  • Produktionsland: USA
  • Filmverleih: Universal

„Respect“ im Kino

Filmhandlung und Hintergrund

Biopic über das bewegte Leben von Aktivistin und „Queen of Soul“ Aretha Franklin, gespielt von Oscarpreisträgerin Jennifer Hudson.

Sie hat Millionen von Tonträgern auf der ganzen Welt verkauft, füllte riesige Konzerthallen und hat zeitlebens mehrere Grammys gewonnen. Mit Songs wie „Respect“ und „(You Make Me Feel Like) A Natural Woman“ stieg sie nicht nur in den Soul-Olymp auf, sondern gab der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung der USA sowie der Frauenrechtsbewegung leidenschaftliche Hymnen. Die Rede ist von keiner Geringeren als Aretha Franklin!

Im Trailer gibt es schon mal einen Vorgeschmack auf das musikalische Biopic:

Das Biopic „Respect“ widmet sich dem bewegten Leben der „Queen of Soul“: Von den Anfängen im Kirchenchor ihres Vaters, über die ersten Gehversuche im Musikbusiness bis hin zu ihrem Triumphzug und letztendlich dem Aufstieg in den Musik-Olymp. Nicht zu vergessen ihr soziales Engagement und das nicht immer einfache Familienleben.

Auch wenn an dem Film bereits lange gearbeitet wurde, kann Aretha Franklin das Werk nicht mehr erleben. Die gefeierte Musikerin verstarb im August 2018 im Alter von 76 Jahren an einem Krebsleiden.

„Respect“ – Hintergründe

Erste Ideen und Entwürfe zu „Respect“ gab es schon vor über zehn Jahren. Franklin war selbst in die Entwicklung des Biopics involviert und sprach sich persönlich dafür aus, Oscar- und Grammypreisträgerin Jennifer Hudson für die Hauptrolle zu besetzen. Die Regie übernimmt die aus Südafrika stammende Liesl Tommy, die in den USA vorrangig am Theater tätig ist und für das Stück „Eclipsed“ mit Hollywood-Star Lupita Nyong’o in einer der Hauptrollen viel Anerkennung erhielt. Das Drehbuch kommt von der „The Americans“-Produzentin Tracey Scott Wilson.

Der Startschuss für die Dreharbeiten fiel im Herbst 2019, Aufnahmen wurden unter anderem in Atlanta und in New York gemacht. Gut ein Jahr später soll das fertige Werk im Kino starten, allerdings musste der geplante Sommer-Termin 2020 aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Der neue Kinostar von „Respect“ ist auf den 25. November 2021 datiert.

„Respect“ – Besetzung

In „Dreamgirls“ hat Jennifer Hudson 2006 bereits unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur mit ihrer kraftvollen Stimme das Publikum zu begeistern weiß, sondern auch mit schauspielerischen Qualitäten aufwarten kann. Seitdem nahm ihre Schauspielkarriere Fahrt auf, Highlights sind dabei immer wieder musikalische Produktionen wie „Empire“ oder zuletzt die Musical-Verfilmung „Cats“. Die filmische Hommage an die legendäre Soul-Sängerin Aretha Franklin ist bei Jennifer Hudson also in guten Händen.

Unterstützung erhält Hudson von Oscarpreisträger Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“), außerdem Marlon Wayans („Scary Movie“, „Requiem for a Dream“), Mary J. Blige („Black Nativity“, „Mudbound“) sowie Musikerin und Theater-Darstellerin Audra McDonald.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. FBW-Pressetext:

      Mitreißendes Biopic über die Königin der Soulmusik mit einer phänomenalen Hauptdarstellerin.

      Sie war die „Queen of Soul“, eine politische Aktivistin, Vorbild für so viele große Künstlerinnen: Aretha Franklin. Doch Ruhm und der ganze Glanz des Showbusiness konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie in ihrem Leben schon früh traumatisierende Erlebnisse hat, die sie ihr ganzes Leben lang wie Dämonen begleiteten. Das Biopic über das bewegte Leben und die unvergleichliche Kunst der Sängerin und Komponistin Aretha Franklin begeistert durch die mitreißende Musik und Jennifer Hudsons schauspielerische und gesangliche Tour de Force.

      Dass das Leben von Aretha Franklin von Musik bestimmt wurde, ist der rote inszenatorische Faden, der sich durch dieses mitreißende Biopic in der Regie von Liesl Tommy (die als gefeierte Broadway-Regisseurin hier ihr Langfilmdebüt feiert) zieht. Wie dramaturgische Klammern bilden Aretha Franklins Hits und Soul-Klassiker das erzählerische Gerüst des Films, der jeden einzelnen Track zelebriert. So kann man sich als Zuschauer*in gefangen nehmen lassen von der Hauptdarstellerin, die diesen Film über die spannende und bewegende Geschichte hinaus zum phänomenalen musikalischen Ereignis werden lässt. Mit ihrer kraftvollen Stimme erfühlt Hudson die berühmte Figur, die sie spielt und kriecht förmlich in ihr Empfinden. Und doch bewahrt sich Hudson immer etwas Eigenes und korrespondiert in ihrem kindlich unschuldigen Spiel ganz wunderbar mit der kongenial spielenden Skye Dakota Turner. Diese verkörpert Aretha als Kind und legt als Figur den Grundstock für die traumatischen Ereignisse, die die erwachsene Aretha mit Alkohol und Arbeitswut zu bekämpfen versucht. Auch der Rest des Ensembles überzeugt, allen voran Forest Whitaker als Vater, ein strenger Baptistenprediger, und Audra McDonald als Mutter, von der Aretha die Gabe des Singens geerbt zu haben scheint. Dass Aretha Franklin sich als schwarze Bürgerrechtskämpferin engagierte und sich mehr und mehr von Männern emanzipierte, um selbst über ihre Karriere zu bestimmen, sind Themen, die dem Film etwas Hochaktuelles verleihen. Doch am Ende ist es immer wieder die Musik, die einen nicht loslässt. Bis zum letzten Bild, in dem Fiktion und Realität ineinander übergehen und noch einmal klar wird, wie respekt- und liebevoll hier das Porträt einer Ausnahmekünstlerin gemalt wird.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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