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Respect

Respect - Teaser OV
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Respect: Biopic über das bewegte Leben von Aktivistin und „Queen of Soul“ Aretha Franklin, gespielt von Oscarpreisträgerin Jennifer Hudson.

„Respect“ im Kino

Aktuell sind keine Kinotickets in diesem Ort verfügbar.

Handlung und Hintergrund

Sie hat Millionen von Tonträgern auf der ganzen Welt verkauft, füllte riesige Konzerthallen und hat zeitlebens mehrere Grammys gewonnen. Mit Songs wie „Respect“ und „(You Make Me Feel Like) A Natural Woman“ stieg sie nicht nur in den Soul-Olymp auf, sondern gab der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung der USA sowie der Frauenrechtsbewegung leidenschaftliche Hymnen. Die Rede ist von keiner Geringeren als Aretha Franklin!

Im Trailer gibt es schon mal einen Vorgeschmack auf das musikalische Biopic:

Respect - Trailer Deutsch

Das Biopic „Respect“ widmet sich dem bewegten Leben der „Queen of Soul“: Von den Anfängen im Kirchenchor ihres Vaters, über die ersten Gehversuche im Musikbusiness bis hin zu ihrem Triumphzug und letztendlich dem Aufstieg in den Musik-Olymp. Nicht zu vergessen ihr soziales Engagement und das nicht immer einfache Familienleben.

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Auch wenn an dem Film bereits lange gearbeitet wurde, kann Aretha Franklin das Werk nicht mehr erleben. Die gefeierte Musikerin verstarb im August 2018 im Alter von 76 Jahren an einem Krebsleiden.

„Respect“ – Hintergründe

Erste Ideen und Entwürfe zu „Respect“ gab es schon vor über zehn Jahren. Franklin war selbst in die Entwicklung des Biopics involviert und sprach sich persönlich dafür aus, Oscar- und Grammypreisträgerin Jennifer Hudson für die Hauptrolle zu besetzen. Die Regie übernimmt die aus Südafrika stammende Liesl Tommy, die in den USA vorrangig am Theater tätig ist und für das Stück „Eclipsed“ mit Hollywood-Star Lupita Nyong’o in einer der Hauptrollen viel Anerkennung erhielt. Das Drehbuch kommt von der „The Americans“-Produzentin Tracey Scott Wilson.

Der Startschuss für die Dreharbeiten fiel im Herbst 2019, Aufnahmen wurden unter anderem in Atlanta und in New York gemacht. Gut ein Jahr später soll das fertige Werk im Kino starten, allerdings musste der geplante Sommer-Termin 2020 aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Der neue Kinostar von „Respect“ ist auf den 25. November 2021 datiert.

„Respect“ – Besetzung

In „Dreamgirls“ hat Jennifer Hudson 2006 bereits unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur mit ihrer kraftvollen Stimme das Publikum zu begeistern weiß, sondern auch mit schauspielerischen Qualitäten aufwarten kann. Seitdem nahm ihre Schauspielkarriere Fahrt auf, Highlights sind dabei immer wieder musikalische Produktionen wie „Empire“ oder zuletzt die Musical-Verfilmung „Cats“. Die filmische Hommage an die legendäre Soul-Sängerin Aretha Franklin ist bei Jennifer Hudson also in guten Händen.

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Unterstützung erhält Hudson von Oscarpreisträger Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“), außerdem Marlon Wayans („Scary Movie“, „Requiem for a Dream“), Mary J. Blige („Black Nativity“, „Mudbound“) sowie Musikerin und Theater-Darstellerin Audra McDonald.

News und Stories

Darsteller und Crew

  • Jennifer Hudson
    Jennifer Hudson
  • Marlon Wayans
    Marlon Wayans
  • Forest Whitaker
    Forest Whitaker
  • Audra McDonald
    Audra McDonald
  • Mary J. Blige
    Mary J. Blige
  • Marc Maron
    Marc Maron
  • Titus Burgess
    Titus Burgess
  • Saycon Sengbloh
  • Leroy McClain
  • Hailey Kilgore
  • Brenda Nicole Moorer
  • Liesl Tommy

Bilder

Kritiken und Bewertungen

4,4
50 Bewertungen
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4Sterne
 
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3Sterne
 
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2Sterne
 
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1Stern
 
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Kritikerrezensionen

    1. FBW-Pressetext:

      Mitreißendes Biopic über die Königin der Soulmusik mit einer phänomenalen Hauptdarstellerin.

      Sie war die „Queen of Soul“, eine politische Aktivistin, Vorbild für so viele große Künstlerinnen: Aretha Franklin. Doch Ruhm und der ganze Glanz des Showbusiness konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie in ihrem Leben schon früh traumatisierende Erlebnisse hat, die sie ihr ganzes Leben lang wie Dämonen begleiteten. Das Biopic über das bewegte Leben und die unvergleichliche Kunst der Sängerin und Komponistin Aretha Franklin begeistert durch die mitreißende Musik und Jennifer Hudsons schauspielerische und gesangliche Tour de Force.

      Dass das Leben von Aretha Franklin von Musik bestimmt wurde, ist der rote inszenatorische Faden, der sich durch dieses mitreißende Biopic in der Regie von Liesl Tommy (die als gefeierte Broadway-Regisseurin hier ihr Langfilmdebüt feiert) zieht. Wie dramaturgische Klammern bilden Aretha Franklins Hits und Soul-Klassiker das erzählerische Gerüst des Films, der jeden einzelnen Track zelebriert. So kann man sich als Zuschauer*in gefangen nehmen lassen von der Hauptdarstellerin, die diesen Film über die spannende und bewegende Geschichte hinaus zum phänomenalen musikalischen Ereignis werden lässt. Mit ihrer kraftvollen Stimme erfühlt Hudson die berühmte Figur, die sie spielt und kriecht förmlich in ihr Empfinden. Und doch bewahrt sich Hudson immer etwas Eigenes und korrespondiert in ihrem kindlich unschuldigen Spiel ganz wunderbar mit der kongenial spielenden Skye Dakota Turner. Diese verkörpert Aretha als Kind und legt als Figur den Grundstock für die traumatischen Ereignisse, die die erwachsene Aretha mit Alkohol und Arbeitswut zu bekämpfen versucht. Auch der Rest des Ensembles überzeugt, allen voran Forest Whitaker als Vater, ein strenger Baptistenprediger, und Audra McDonald als Mutter, von der Aretha die Gabe des Singens geerbt zu haben scheint. Dass Aretha Franklin sich als schwarze Bürgerrechtskämpferin engagierte und sich mehr und mehr von Männern emanzipierte, um selbst über ihre Karriere zu bestimmen, sind Themen, die dem Film etwas Hochaktuelles verleihen. Doch am Ende ist es immer wieder die Musik, die einen nicht loslässt. Bis zum letzten Bild, in dem Fiktion und Realität ineinander übergehen und noch einmal klar wird, wie respekt- und liebevoll hier das Porträt einer Ausnahmekünstlerin gemalt wird.

      FBW-Jury-Begründung:

      Ob THE UNITED STATES VS. BILLIE HOLIDAY, BOHEMIAN RHAPSODY oder auch ROCKET MAN: Musiker-Biopics sind seit ein paar Jahren sehr im Trend. Und in diesen Trend reiht sich auch RESPECT ein, die filmische Biografie Aretha Franklins, bei der im Entstehungs- und Inszenierungsprozess vornehmlich Frauen die Verantwortung trugen.

      Gleich zu Beginn des Films erfahren die Zuschauer, dass Aretha Franklin schon als kleines Kind Gäste unterhalten musste. Nicht nur im Gospelchor der Gemeinde ihres Vaters konnte man ihrer Stimme lauschen, sondern auch abends auf dessen Empfängen. Aber trotz ihres unbestrittenen Talents war es ein langer Weg für Aretha, bis sie endlich die Musik machen konnte, die sie wollte: Songs mit einer Botschaft.

      RESPECT ist nicht nur ein Biopic, sondern auch ein mustergültiges Dokument über familiäre Machtverhältnisse und weibliche Emanzipation. Der Film zeigt die dominante Haltung der Männer in Aretha Franklins Leben. Ihr Vater, genau wie später ihr erster Ehemann, haben Arethas Talent früh erkannt, sie als musikalische Kostbarkeit für sich entdeckt und besitzen wollen und dementsprechend auch gegen alle Welt verteidigt. Die Sängerin selbst hätte dabei eigentlich nur verlieren können, hätte sie sich nicht eines Tages auf ihre Stärken besonnen und die sie bevormundenden, Männer in den Wind geschossen. Das Streben nach Würde und Respekt, das Arethas Mutter ihr einst beigebracht hat, beginnt ihr musikalisches Schicksal tatsächlich zu verändern. Sie übernimmt zunehmend mehr Verantwortung für ihre Songs und engagiert sich sogar in der Bürgerrechtsbewegung Martin Luther Kings.

      Diese Stärke hat Liesl Tommy auch in ihre Dramaturgie übersetzt. Tatsächlich hat die Jury kaum eine Szene gefunden, bei der Aretha Franklin nicht zu sehen ist. Selbst dann, wenn nur über sie gesprochen wird, erscheint sie im Bild. RESPECT erweist der talentierten und wirklich vielfältig orientierten Sängerin großen Respekt. Auch wenn sich historisch nicht alles so zugetragen hat, wie Liesl Tommy es erzählt, ist RESPECT eine geglückte Hommage an die 2018 verstorbene Sängerin. Mit viel Sinn für zeitgenössisches Flair und Ambiente der 50er, 60er und 70er Jahre und hohem Unterhaltungswert.

      Regisseurin Liesl Tommys Debütleinwandfilm lebt von der Performance Jennifer Hudsons in der Rolle Aretha Franklins. Echtes Gänsehautfeeling kommt auf, wann immer sie singt. Mehr noch, ihr Gesang treibt den ganzen Film voran. Kein Wunder dass Aretha Franklin selbst Hudson als diejenige auserkoren hatte, die sie einmal auf der Leinwand spielen sollte.

      Sicherlich ist RESPECT in erster Linie ein Unterhaltungsfilm, dennoch hätte sich die Jury hin und wieder noch ein wenig mehr Tiefe dort gewünscht, wo die dunklen Momente, sprich: „der Teufel“, wie es im Film heißt, in Aretha Franklins Leben angesprochen wurde. Das Geheimnis um ihre frühe Mutterschaft mit 12(!) wird zwar zaghaft belichtet, nie aber vollends ausgeleuchtet und im familiären Bereich reißt der Film noch diverse, unterbelichtete Flecken an. Als oberflächlich möchte die Jury den Film dennoch nicht verstanden wissen. Auf 146 Minuten Lauflänge werden immer wieder Informationen nachgereicht, die erahnen lassen, wie komplex und ambivalent die Verhältnisse in der Familie Aretha Franklins gewesen sein müssen.

      Und natürlich ist RESPECT auch ein Dokument über afroamerikanische Kultur in Amerika. Ein Film über die Wurzeln von Gospel und Blues, von Jazz, Soul und Pop. Musikalisch war Aretha Franklin fast überall Zuhause. Physisch und psychisch hat sie wiederum lange nach einem Zuhause gesucht. Und so ist auch Jennifer Hudsons Aretha taff und zerbrechlich, gebrochen und wieder auferstanden. RESPECT ist das emotionale Porträt einer Musiklegende, das die Jury einstimmig mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ auszeichnet.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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