Filmhandlung und Hintergrund

Musical-Verfilmung um einen Teenager, der die Weihnachtsferien bei seiner ihm kaum bekannten Verwandtschaft in New York verbringen muss.

Der aufmüpfige Teenager Langston wird von seiner in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Mutter Naima zu ihren lange entfremdeten Eltern nach New York geschickt. Großvater Cornell erweist sich als strenger Prediger, so dass Langston sofort wieder das Weite suchen will. Daher trifft er einige fragwürdige Entscheidungen. Dennoch begibt er sich zur großen musikalischen Weihnachtsproduktion in Cornells Kirche. Dort kommt es am Heiligen Abend zum emotionalen Höhepunkt, der Langstons gesamte Familie wiedervereint.

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Kritikerrezensionen

  • Black Nativity: Musical-Verfilmung um einen Teenager, der die Weihnachtsferien bei seiner ihm kaum bekannten Verwandtschaft in New York verbringen muss.

    Hochkarätig besetzte Filmadaption des weihnachtlichen Theaterstücks vom afro-amerikanischen Dichter Langston Hughes.

    Das erstmals 1961 Off-Broadway aufgeführte Original erzählte die christliche Geburtsgeschichte als Gospel-Schauspiel mit einer kompletten schwarzen Besetzung. Dies ist auch bei der Filmversion der Fall, die Filmemacherin Kasi Lemmons („Eve’s Bayou‘) mit neuen Storyelementen und zusätzlichen Songs modernisiert. Letztere sind vom Sänger und Produzenten Raphael Saadiq komponiert, wobei er Gospelstandards, R&B und HipHop vermischt. Genretechnisch ist das Musical ebenfalls buntgemischt, da neben klassischem Familiendrama auch religiöse Weihnachtsgeschichte sowie urbane Moralfabel untergebracht werden.

    Das von Lemmons verfasste Drehbuch konzentriert sich auf den Teenager Langston (R&B-Sänger Jacob Latimore), der von seiner in finanziellen Problemen steckenden Mutter Naima (Oscar-Gewinnerin Jennifer Hudson) zu ihren entfremdeten Eltern nach New York geschickt wird. Großvater Cornell Cobbs (Oscar-Preisträger Forest Whitaker) erweist sich als streng autoritärer Prediger, Oma Aretha (Angela Bassett) nimmt sich hingegen weichherziger aus. Der aufmüpfige Lümmel Langston will sofort wieder das Weite suchen und trifft daher einige fragwürdige Entscheidungen. Dennoch geht er am Weihnachtsabend zur musikalischen „Black Nativity“-Produktion, die Cornell in seiner Kirche zusammengestellt hat. Dort kommt es zum emotionalen Höhepunkt, der Langstons gesamte Familie involviert.

    Die Kirchensequenz ist als Herzstück von der Originalproduktion verpflanzt worden. Es vermengen sich Wirklichkeit und Traum, da Langston nun ein modernes Krippenspiel träumt, in dem zwei obdachlose Bekannte als Maria und Josef fungieren. Sie tragen eine bewegende Interpretation von „Stille Nacht“ vor. Beherzte musikalische Unterstützung liefern auch Mary J. Blige als seelenvoller Engel und Rapper Nas als Straßenprophet. Tyrese Gibson („The Fast and the Furious“-Reihe) tritt als Langstons gestrauchelter Vater auf. Bei den fast durchweg sehr gefühlvollen musikalischen Nummern ist Hudson, die ansonsten wenig zu sehen ist, obenauf. Auch ihr Filmsohn Latimore zeigt sich als talentierter Sänger, der das Beste aus seiner relativ unsympathisch angelegten Rolle macht. Insgesamt ist das wiederholt in Melodramatik schwelgende Musical kammerspielhaft wie ein Theaterstück inszeniert. Daher wird sich vor allem ein dieser Kunstform verbunden fühlendes Publikum angesprochen fühlen. ara.

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