„Fluch der Karibik 6“: „Chernobyl“-Autor soll die Reihe retten

Author: Helena CeredovHelena Ceredov |

Nachdem die „Fluch der Karibik“-Reihe in den letzten Jahren immer weniger Erfolg hatte, soll ein neues Team nun frischen Wind in Disneys Piraten-Franchise bringen.

Die glorreichen Tage von Captain Jack Sparrow und seiner Crew gehören leider der Vergangenheit an. Ideenlose Storys in „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ und „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ sowie der schwindende Erfolg von Hauptdarsteller Johnny Depp haben der einstigen Blockbuster-Reihe deutlich zugesetzt. Ein Neustart schien die Lösung, weshalb Disney im Oktober 2018 (via Deadline) die „Deadpool“- und „Zombieland“-Autoren Rhett Reese und Paul Wernick damit beauftragt hatte, erste Ideen für ein Reboot auszuarbeiten. Schon im Februar 2019 haben die Autoren das (sinkende?) Schiff dann aber wieder verlassen, womit die Neuauflage wieder am Nullpunkt stand.

Wie der Hollywood Reporter am 25. Oktober 2019 berichtete, sollen nun Ted Elliot und Craig Mazin das Ruder übernehmen. Während Elliot bisher bei fast allen „Fluch der Karibik“-Filmen als Co-Autor fungierte, ist Mazins Verpflichtung eine echte Sensation. Schließlich hatte der mit „Chernobyl“ die mit Abstand angesagteste Serie dieses Jahres geschrieben. Noch ist leider unklar, wohin die Reise mit dem neuen Duo gehen wird. Möglich wäre sowohl ein Spin-off als auch ein Reboot der Reihe, der alle bisherigen Filme ignoriert. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, Johnny Depp wird nicht mehr dabei sein.

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„Pirates of the Caribbean 6“: Warum Johnny Depp definitiv nicht dabei ist

Vor einigen Jahren wäre ein „Fluch der Karibik“-Teil ohne Johnny Depp undenkbar gewesen - die Betonung liegt auf „vor einigen Jahren“. Die vielen Negativschlagzeilen, die sich der A-Lister in der letzten Zeit geleistet hat, könnten ein Grund sein, ebenso wie die rückläufigen Einspielergebnisse der Reihe.

Nach seiner medienwirksamen Scheidung von Amber Heard, inklusive Gewaltvorwürfen, ist Johnny Depp immer öfter durch unberechenbares Verhalten und Alkoholeskapaden aufgefallen. Depps Film „City of Lies“ wurde sogar verschoben, weil er angeblich mit einem Crewmitglied in Handgreiflichkeiten geraten sein soll. Das wird höchstwahrscheinlich Disneys Entscheidung beeinflusst haben, die im Zuge von #metoo noch strenger geworden sind.

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Ohne Depp spart Disney zudem eine Menge Geld, denn der soll laut Forbes 90 Millionen US-Dollar pro Film kassiert haben. Für Johnny Depp ist der Rauswurf zwar finanziell bitter, aber zu verkraften. Mit der „Phantastischen Tierwesen“-Reihe, in der er den bösen Zauberer Grindelwald verkörpert, ist sein Einkommen zumindest bis 2021 gesichert. Zudem bekommt Depp auch abseits der großen Studios Rollenangebote, etwa in dem Drama „Minamata“, wo er einen Enthüllungsjournalisten spielen wird. Und wer weiß, vielleicht wird er ja doch der letzte Jack Sparrow bleiben…

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