Viele betagte Horrorfilme werden dieser Tage von der Liste der indizierten Filme gestrichen. Dieses Jahr gesellte sich ein weiterer Horror-Klassiker dazu und nun dürfen sich Horrorfans noch mehr freuen!

Bereits im Mai berichtete Blair Witch, dass die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die ersten beiden Teile der „Kinder des Zorns“-Reihe vom Index genommen hat. Damit reagierten die Prüfer auf einen entsprechenden Antrag von Capelight Pictures, die die Rechte an den Horrorklassikern besitzen. Knapp sieben Monate später wird der Verleiher nun am 27. Dezember 2017 ein 4-Disk Steelbook mit umfangreichen Extras herausbringen, wie SchnittBerichte.com berichtet.

Bilderstrecke starten(15 Bilder)
14 Horrorfilme, die man auf keinen Fall alleine ansehen sollte

Prall gefüllte Neuveröffentlichung

Die Neuveröffentlichung wird die drei ersten Teile von „Kinder des Zorns“ enthalten sowie das TV-Remake des ersten Films in zwei Fassungen. Teil 2 wird zudem mit einer deutschen Stereo-Tonspur ausgestattet und das neu abgescannte Filmmaterial der HD-Fassung aus den USA beinhalten.

Zu den Extras gehören unter anderem Audiokommentare des Regisseurs Fritz Kiersch, des Produzenten Terrence Kirby sowie der Schauspieler John Franklin und Courtney Gains. Außerdem gibt es ein Making-of und ein Interview mit Linda Hamilton sowie zahlreiche Bilder- und Postergalerien. Storyboard-Skizzen, Skizzen der Titelsequenz und Trailer runden das Angebot ab.

Das Steelbook wird ab 24,99 Euro bei den Händlern eures Vertrauens angeboten. Ein sehr faires Angebot, dass sich der geneigte Horrorfan nicht entgehen lassen sollte. Ansonsten kann man es auch noch als verspätetes Weichnachtsgeschenk an den liebsten Horror-Verwandten/-Bekannten verschenken.

Hintergrund der Indizierung von „Kinder des Zorns“

Die Originalfassung des Films wurde bereits kurz nach der Veröffentlichung im Jahre 1985 in Deutschland verboten. Seitdem konnte man den Film nur noch in einer stark gekürzten Fassung kaufen. 2010 verjährte diese Indizierung zwar, aber die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien nahm den Film nach erneuter Prüfung nicht vom Index. Dies änderte sich erst im aktuellen Jahr nach einem erneuten Versuch.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare