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Dank „John Wick”-Regisseur: Uns erwartet wohl bald eine neue Action-Oscar-Kategorie

Dank „John Wick”-Regisseur: Uns erwartet wohl bald eine neue Action-Oscar-Kategorie
© IMAGO / Lionsgate / ZUMA Press
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Chad Stahelski, der Regisseur von „John Wick“, macht sich seit Jahren für eine Oscar-Kategorie für Stunt-Leute stark. Die Bemühungen waren wohl erfolgreich.

Poster John Wick: Kapitel 4

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Egal ob „Top Gun: Maverick“, die „John Wick“-Filme oder der sehnlichst erwartete „Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil 1“, der am 13. Juli 2023 starten wird. Die Zuschauer*innen haben in den letzten Jahren ihre Liebe zu handgemachter Action mit beeindruckenden Stunts wiederentdeckt. Dementsprechend fordern Stuntleute seit Jahren mehr Anerkennung in der Filmindustrie und immer wieder werden Stimmen nach einer eigenen Oscar-Kategorie laut, mit der Stuntleute geehrt werden sollen.

„John Wick“-Regisseur und Stuntkoordinator Chad Stahelski hat sich ganz besonders für eine eigene Kategorie bei den Academy Awards eingesetzt. Bemühungen, die wohl Früchte tragen werden. In einem Interview mit ComicBookMovie.com hat der Regisseur erzählt, dass er mit Mitgliedern der Academy gesprochen hat und die Gespräche nur positiv verlaufen sind:

„Wir haben uns in den letzten Monaten mit Mitgliedern der Academy getroffen und führen diese Gespräche. Und ganz ehrlich, das war bisher einfach nur unglaublich positiv und unglaublich lehrreich. Ich denke zum ersten Mal, haben wir wirklichen Fortschritt gemacht, das umzusetzen. Ich denke, dass das etwas ist, was sich zu den nächsten Oscars umsetzen lässt, oder zumindest für die danach, spätestens in den nächsten drei oder vier Jahren […] Wir haben niemanden getroffen, der dem feindlich gegenübersteht. Beide Seiten wollen das. Sie wollen Stunts bei den Oscars haben. Es wird passieren.“

Wir stelle euch im Video, die tödlichsten Action-Held*innen vor:

Die 8 tödlichsten Charaktere der größten Action-Franchises

Chad Stahelski arbeitet seit vielen Jahren als Stuntman und hat unter anderem bei „Matrix“ mitgearbeitet. Den Film könnt ihr zum Beispiel bei Amazon leihen.

Wer würde den Stunt-Oscar bekommen?

Stahelski erläutert außerdem, dass die Schwierigkeiten bei der Einführung einer Oscar-Kategorie für Stunts vor allem logistischer Natur sind:

„Die Frage, zu der wir noch keine richtigen Gespräche hatten, ist wie man feststellt, für wen die Auszeichnung überhaupt ist. Ist sie für bester Stunt? Für die beste Choreografie? Für die beste Action-Sequenz? Für das beste Stunt-Ensemble? Bekommt der/die Stunt-Koordinator*in sie? […] Das Stunt-Double? Der/die Regisseur*in der Second-Unit? Der Editor? Wer bekommt den Preis? All diese guten Fragen müssen von klugen Leuten auf beiden Seiten besprochen werden.“

Der Regisseur betont, dass es wichtig ist, es gleich richtig zu machen und die Filmindustrie dauerhaft zu verändern. Bisher habe es eine solche Kategorie laut ihm nicht gegeben, weil sich niemand darum gekümmert habe und mit der Academy in den Dialog getreten ist. Das liegt auch daran, dass die Stunt-Community überall auf der Welt geehrt werden soll und nicht nur die US-amerikanische.

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