Happy Deathday Poster

„Happy Deathday“ 2: Erste Idee inspiriert von „Zurück in die Zukunft“

Helena Ceredov  

Heuzutage kommt kaum noch ein Film ohne Fortsetzung aus. Auch das Horrorgenre hat sich schon immer auf bewährte Franchises verlassen. Da ist es keine große Überraschung, dass Regisseur Christopher Landon einen 2. Teil für den  Zeitreisehorrorfilm „Happy Deathday“ plant. Eine erste Idee hat er bereits und die ist abgefahren.

Happy Deathday – Im offiziellen Trailer geht der Baby-Killer auf die Pirsch

Das Produktionsstudio „Blumhouse“ bringt seit Jahren Horrorhits ins Kino. Mit einem Einspielergebnis von fast 115 Millionen US-Dollar hat sich „Happy Deathday“ zwar nicht zum großen Coup entwickelt (zum Vergleich „Get Out“, ebenfalls von „Blumhouse“, spielte 2017 fast 250 Millionen ein). Bei Produktionskosten von rund 5 Millionen bleibt es trotzdem ein beachtlicher Erfolg. Ein 2. Teil ist aus rein finanziellen Gründen wahrscheinlich. Regisseur Christopher Landon hat bereits sein Interesse an „Happy Deathday 2″ bekundet. In einem Interview diskutierte Hauptdarstellerin Jessica Roth Landons Idee für eine mögliche Fortsetzung:

Dein Sternzeichen verrät, ob du in einem Horrorfilm überleben würdest!

„Chris hat etwas Unglaubliches gemacht, wo das Sequel, so wie er mir das beschrieben hat, den Film über das Horrorgenre hinausführt – und ich würde sagen, dass es noch nicht mal mehr ein reiner Horrorfilm, sondern eine romantische Komödie mit Horrorelementen ist – so im Stile von „Zurück in die Zukunft“, wo das Sequel uns gleich abholt, wo wir aufgehört haben. Es erklärt viele Dinge, die der erste Teil offen gelassen hat, und es bringt den Film nochmal auf ein ganz neues Level.“

„Happy Deathday“ 2: So könnte es weitergehen

ACHTUNG: Es folgen schwere Spoiler zum ersten Teil von „Happy Deathday“

Im ersten Teil ging es darum, dass Tree immer wieder denselben Tag von vorne erlebt. Dabei wird sie an ihrem Geburtstag von einem anonymen Maskierten gejagt und ermordet, nur um kurz darauf aufzuwachen und das Martyrium von neuem zu erleben. Tree muss herausfinden, wer sie umbringen will und warum. Dabei begibt sie sich nicht nur auf die Suche nach dem Täter, sondern muss sich auch ihren inneren Dämonen stellen. Am Ende kann sie den Fluch brechen und ihr Leben zum besseren wenden.

Ende gut alles gut? Nicht ganz, denn die große Frage danach, warum Tree überhaupt in die Zeitschleife geraten ist, wurde am Ende nicht beantwortet. Und dann sind da noch ein paar offene Fragen, die im Sequel eine Rolle spielen könnten. Was ist mit Trees Mutter? Hat ihr Tod etwas mit Trees Erlebnissen zu tun? Könnte die Mutter etwa auch in eine Zeitschleife geraten sein? Und was passiert, wenn Tree in Zukunft stirbt, muss sie den Tag wieder erleben? Möchte vielleicht noch jemand anderes, dass Tree stirbt? Wenn der 2. Teil von „Zurück in die Zukunft“ inspiriert sein soll, dann werden vielleicht Zeitreisen noch eine größere Rolle spielen. Tree könnte in die Vergangenheit oder Zukunft reisen wollen, um ihren Tod oder den Tod eines Liebsten zu verhindern. Das dürfte zu paradoxen Situationen und verworrene Handlungssträngen führen. Wir sind gespannt, was sich Lando noch einfallen lässt.

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