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Happy Deathday FSK hat entschieden: Altersfreigabe überrascht

Author: Helena CeredovHelena Ceredov |

Happy Deathday Poster

In den USA stürmt der neue Horrorfilm schon jetzt die Kinocharts. In Deutschland müssen wir uns noch bis zum 16.11.2017 gedulden. Doch wie sieht es mit der Altersfreigabe von „Happy Deathday“ aus? Ist der Film hierzulande ab 12 oder ab 16 Jahren?

Die Produktionsfirma Blumhouse hat schon oft ein glückliches Händchen für erfolgreiche Horrorfilme beweisen. Neben dem diesjährigen Überraschungshit „Get Out“ gründeten sie unter anderem Erfolgsfranchises wie „Paranormal Activity“ oder „The Purge“. Nun kommt mit „Happy Deathday“ ein weiterer vielversprechender Horrorfilm von Blumhouse heraus. Dabei geht es um die Studentin Tree (Jessica Rothe), die ihren Geburtstag immer wieder aufs neue durchleben muss. Der Haken daran: Sie wird, egal was sie tut, von einem anonymen Killer brutal abschlachtet. Tree muss herausfinden, wer sie töten will, um der grausamen Zeitschleife zu entkommen.

Video: Offizieller Trailer zu Happy Deathday

„Happy Deathday“ FSK hat den Film ab 12 Jahren freigegeben

In den USA hat „Happy Deathday“ ein PG-13 Rating bekommen. Im Prinzip bedeutet das, dass der Film ab 12 oder 16 Jahren eingestuft werden könnte. Die deutsche FSK hat „Happy Deathday“nun offiziell ab 12 Jahren freigegeben. Das heißt, die Tendenz geht in Richtung lockerer Horror-Comedy für eine jüngere Zielgruppe ohne viel Gore und Blut.

„Happy Deathday“ führt die Tradition der selbstreferenziellen Slasher fort

Der Slasher-Film gehörte einst zu den populärsten Horror-Subgenres. Filme wie „Scream“, „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und Klassiker wie die „Halloween“- und die „Jason“-Reihe sorgten über Jahrzehnte für Furcht und Schrecken. Doch Anfang der 2000er lösten härtere Horrorfilme wie die „Saw“-Reihe oder „Hostel“ den Trend ab. In den letzten Jahren lässt sich ein Revival des Slasherfilms beobachten. Neben Remakes von bekannten Klassikern wie „Halloween“ schaffen es auch neuere Filme wie das Hinterwäldlergemetzel „Hatchet“ oder das selbstreferentielle Genrestück „Tucker und Dale vs. Evil“ in die Kinos. „Happy Deathday“ knüpft an die selbstironische Slasher-Tradition an und interpretiert die Erzählformel von „Täglich grüßt das Murmeltier“ neu. Mal schauen, ob sich „Happy Death Day“ trotz niedriger Freigabe in die Riege der diesjährigen Horrorhits wie  „Get Out“ und „Es“ einreihen kann.

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