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Im TV verpasst? Diesen genialen 90er-Jahre-Knaller könnt ihr jetzt streamen

Im TV verpasst? Diesen genialen 90er-Jahre-Knaller könnt ihr jetzt streamen
© IMAGO / Everett Collection

Kabel Eins bescherte uns einen der besten Filme der 1990er-Jahre. In diesem lehnt sich ein kleiner Mann gegen das große kapitalistische System auf. Wer die Sichtung verpasst hat, findet ihn auch im Stream.

Er zählt zu den großen Kultfilmen der 1990er-Jahren und eigentlich darf man kein Wörtchen über ihn verlieren. Doch angesichts der TV-Ausstrahlung von „Fight Club“ machen wir eine Ausnahme und verraten euch, dass der Film am Mittwoch, dem 14. Juni 2023 um 22:40 Uhr auf Kabel Eins lief.

Wenn ihr die TV-Ausstrahlung verpasst haben solltet, könnt ihr „Fight Club“ bei Disney+ streamen. Solltet ihr noch kein Abi bei dem Streamingdienst haben, könnt ihr euch hier eure Mitgliedschaft sichern.

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In „Fight Club“ erzählt Regisseur und Drehbuchautor David Fincher die Geschichte eines überaus deprimierten Mannes (Edward Norton), der sich in einer tiefen Lebenskrise befindet. Er leidet an Schlaflosigkeit, hasst seinen Job und verabscheut die an oberflächlichem Konsum orientierte Gesellschaft. Als jedoch der durchgeknallte Seifenverkäufer Tyler Durden (Bratt Pitt) in sein Leben tritt, verändert sich sein Zustand schlagartig. Denn die zwei vom ordinären Alltag gelangweilten Herren eröffnen einen Verein, der etwas anderen Sorte: den berühmtberüchtigten Fight Club, in dem sich verwahrloste Männer die Seele aus dem Leib prügeln. Der US-amerikanische Psychothriller basiert dabei auf dem gleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk.

Mit „Fight Club“ hat David Fincher einen Anarchie-Trip ersten Grades inszeniert, der euch mit seinen kreativen Stilmitteln vollkommen in den Bann zieht. Das im Vordergrund stehende Duo entführt euch für 139 Minuten in eine abtrünnige Welt voller Ruchlosigkeit, Fremdscham und Brutalität, in der die moderne Konsumgesellschaft hemmungslos auseinandergenommen wird. Wer Edward Norton und Brad Pitt in absoluter Höchstform erleben möchte oder einfach bloß sehen will, wie der Kapitalismus in seinen Grundfesten erschüttert wird, ist bei „Fight Club“ genau an der richtigen Adresse. Ein wahnwitziger Psychotrip vom ganz besonderem Schlag.

Und apropos besonderer Schlag: Um das Filmerlebnis auch auf auditiver Ebene so dreckig und böse zu gestalten wie auf visueller, hat sich das Sound Department laut IndieWire etwas Spannendes einfallen lassen. Statt bei den Geräuschen für die Schläge wie üblich auf in Plastikfolie eingewickelte Staudensellerie zurückzugreifen und mit dem Gemüse die Sounds eines Faustkampfs zu simulieren, haben die Filmschaffenden Hähnchenkadaver genommen, Wallnüsse hineingepresst und auf das Fleisch eingeprügelt. Anschließend haben sie das Ergebnis mit den Sellerie-Sounds sowie den Geräuschen vom Schlagen auf ihre eigene Brust vermischt und so die Brutalität der blutrünstigen Bildern hörbar gemacht. Weitere spannende Film-Trivia findet ihr in unserem Video:

25 spannende Film-Fakten

Der Erfolg von „Fight Club“

Als „Fight Club“ im Jahr 1999 in den Lichtspielhäusern startete, legte der brachiale Streifen eine wahre Bruchlandung an den Kinokassen hin. Der Film wurde mit einem Budget von 63 Millionen US-Dollar umgesetzt, konnte weltweit allerdings nur 100,8 Millionen US-Dollar einspielen, was einen derben Verlust für Twentieth Century Fox darstellte. Edward Norton zufolge sei jedoch das Filmstudio für den finanziellen Flop verantwortlich, denn im Gespräch mit PeopleTV (via Comicbook.com) verriet der mittlerweile 53-jähigre Darsteller:

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„Ich glaube, einige der Leute, die den Film vermarkteten, zögerten, die Idee zu akzeptieren, dass er witzig ist, und ehrlich gesagt glaube ich, dass sie sich dadurch beschämt fühlten. Ich glaube, wenn man sich mehr wie der Typ gefühlt hat, der in dem Film meinen Chef spielt, dann konnte man dem Film wohl weniger abgewinnen.“

Im Heimkino avancierte „Fight Club“ schließlich zum Erfolg und wurde fortan unter Filmfans als absoluter Kultfilm verehrt. Bei Rotten Tomatoes beträgt die Wertung der Fachpresse 79 %, während das Publikum den Film mit grandiosen 96 % zelebriert. Bei Metacritic sieht es ähnlich aus, denn dort vergaben die Kritiker*innen lediglich 66 von 100 Punkten, während der User-Score auf stolze 8,9 von 10 Punkten kommt. In der International Movie Database (IMDb) hält der Titel 8,8 von 10 Sternen, wodurch „Fight Club“ auf Platz 13 der 250 besten Filmen aller Zeiten landet.

Wie gut kennt ihr euch mit den kultigen Werken der Filmgeschichte aus? Testet euer Wissen jetzt in unserem Quiz:

Könnt ihr diese 15 Kultfilme anhand eines Bildes erkennen?

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