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„Die Schöne und das Biest": Das Ende erklärt

Johanna Marek |

© Disney

„Die Schöne und das Biest“ mit Emma Watson begeisterte Millionen von Zuschauern. Wir haben uns den Film für euch noch einmal genauer angeschaut.

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„Märchen schreibt die Zeit, immer wieder wahr, eben kaum bekannt, dann doch zugewandt, unerwartet klar.“ Bei diesem Lied fühlt sich wohl jeder Disney-Fan zurück in seine Kindheit versetzt. Disneys Neuverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ basiert auf dem gleichnamigen Zeichentrickfilm aus dem Jahre 1991. Für euch lassen wir die Geschichte noch einmal Revue passieren.

– Achtung: Es folgen Spoiler zu „Die Schöne und das Biest“! –

„Die Schöne und das Biest“: Die Handlung des Realfilms

Der Film handelt von der schönen und klugen Belle (Emma Watson), die gemeinsam mit ihrem Vater, dem Uhrmacher Maurice (Kevin Kline), im französischen Dörfchen Villeneuve lebt. Belle liebt es zu lesen und wird von ihren Mitmenschen aufgrund ihrer Klugheit oft als sonderbar bezeichnet. Belle ist das recht egal und sie genießt ihr Leben und ihre Bücher. Lediglich der selbstverliebte Schönling Gaston (Luke Evans) stört in regelmäßigen Abständen ihre Idylle – denn er möchte Belle zu seiner Frau nehmen und lässt sich auch durch ihre wiederholten Ablehnungen nicht abschrecken.

In den Fängen des Biests

Eines Tages macht sich Belles Vater zu einer Geschäftsreise auf. Er wird auf dem Rückweg von Wölfen angegriffen und entdeckt bei seiner Flucht ein verwunschenes Schloss in der Nähe seines Dorfes. Bei dem Versuch dort eine Rose für seine Tochter abzuschneiden, gerät er in die Fänge eines Biests (Dan Stevens). Als sein Pferd allein und verängstigt zurück zum Dorf galoppiert, ist Belle alarmiert und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater. Sie entdeckt ihn im Kerker des Schlosses, wo das Biest ihn eingesperrt hat und des Diebstahles beschuldigt. Durch eine List nimmt Belle schließlich den Platz ihres Vaters ein. Nach weniger Zeit darf sie sich frei im Schloss bewegen und freundet sich schnell mit den sprechenden Gegenständen und Mobiliar an, das ihren Vater zuvor fast zu Tode erschreckt hat. Das verzauberte Personal sieht in ihr „Die Eine“ und hofft darauf, dass Belle den Bann brechen kann.

Zu Beginn ihrer Zeit im Schloss fürchtet Belle das Biest. Das ändert sich aber, als sie nach einem Streit mit dem Biest in den Wald flüchtet, wo sie von Wölfen angegriffen und verfolgt wird. Das Biest rettet Belle das Leben und wird dabei verwundet. Gemeinsam kehren sie zurück zum Schloss und Belle erkennt nun, dass das Biest ein gutes Herz besitzt.

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Wie der Prinz zum Biest wurde

Wir erfahren, dass das Biest in seinem früheren Leben ein selbstsüchtiger Prinz war. Er wurde von einer Zauberin dazu verflucht, sein Leben fortan als Monster zu verbringen, bis er von seiner wahren Liebe erlöst wird. Die Zauberin (Hattie Morahan) belegt auch das Schloss und all seine Bewohner mit einem Zauber. Die Diener und Gäste verwandeln sich in Mobiliar und andere Einrichtungsgegenstände. Auch sie werden erst erlöst, wenn der Prinz es schafft in seiner Gestalt als Biest die Liebe einer Frau zu gewinnen und diese auch zu erwidern. Dazu hat er Zeit bis das letzte Blütenblatt der verzauberten Rose abgefallen ist, die ihm die Zauberin übergibt. Ansonsten müssen alle aus dem Schloss für immer in ihrer jetzigen Gestalt weiterexistieren. Die Jahre vergehen und das Schloss und seine Bewohner geraten in Vergessenheit, denn die Zauberin hat auch die Erinnerungen aus den Köpfen der Menschen außerhalb des Schlosses gelöscht.

Der Endkampf

Durch Belles Vater erfahren die Dorfbewohner vom Schloss und dem Biest. Belles Verehrer, Gaston, macht sich daraufhin sofort auf dem Weg, um Belle vor dem Biest zu retten. Bei Belle angekommen erkennt er jedoch schnell, dass sich Belle in das Biest verliebt hat. Er kehrt in das Dorf zurück und erzählt den Dorfbewohnern, wie gefährlich und grausam das Biest sei und dass sie alle in Gefahr schweben. Daraufhin beschließen die Dorfbewohner gemeinsam mit Gaston in das verwunschene Schloss einzudringen, um das Biest zur Strecke zu bringen. Dabei haben sie nicht mit dem Widerstand der verzauberten Schlossbewohner gerechnet und es kommt zu einem Kampf. Gaston macht sich indes auf den Weg, um das Biest zu töten. Doch bevor ihm das gelingt erscheint Belle, um dem Biest zu helfen. Es kommt zu einem Kampf zwischen Gaston und dem Biest, bei dem Belles Verehrer vom Schlossdach stürzt und stirbt. Das Biest wird schwer verletzt. Kurz bevor es seinen letzten Atemzug nimmt, gesteht Belle ihm im letzten Moment ihre Liebe. Genau in diesem Augenblick erscheint die Zauberin und befreit das Biest und alle Schlossbewohner von dem Fluch. 

Das Ende von „Die Schöne und das Biest“

Als der Fluch aufgehoben ist, verwandeln sich alle Bewohner des Schlosses wieder in ihre menschliche Gestalt zurück. Wir erfahren, wie der süße Tassilo (Nathan Mack) und seine Mutter Madame Pottine (Emma Thompson) wirklich aussehen und sehen wie sich Madame de Gardarobe (Audra McDonald) und Maestro Cadenza (Stanley Tucci) endlich wieder in die Arme nehmen können. Auch zwischen den Dorf- und Schlossbewohnern herrscht große Freude, als man sich wieder erinnert und den Liebsten oder die Liebste wiedererkennt. Am Ende des Filmes tanzen alle voller Freude.

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„Die Schöne und das Biest“: Unterschiede zum Zeichentrickfilm

Zwar ähneln sich Real- und Zeichentrickfilm an einigen Stellen sehr, es gibt jedoch einige Momente, die wir in der Version von 1991 nicht zu sehen bekommen. Zum Beispiel bekommen wir im Film von 2017 die Vorgeschichte des Prinzen gezeigt und wir erfahren, dass Belles Familie früher in Paris gelebt hat. Belles Mutter erkrankte jedoch an der Pest und Maurice verließ mit Belle Paris, um diese vor der Krankheit zu schützen. Im Realfilm erklären die verzauberten Gegenstände außerdem, weshalb auch sie verflucht worden sind. Nämlich als Strafe, da sie nach dem Tod der Königin nichts unternommen haben, um den Prinzen vor seinem grausamen Vater zu beschützen. Denn nur so wurde er zu dem kaltherzigen Menschen, der letztendlich von der Zauberin verflucht wurde. Einigen Zuschauer ist in dem Film auch eine Art Zeitschleife aufgefallen, die einige Antworten auf Ungereimtheiten innerhalb des Filmes erklären könnte. Erwähnenswert ist auch der (wenn auch sehr kurze) Moment, als gezeigt wird, dass Gastons Sidekick Le Fou (Josh Gad) ganz offenbar an Männer interessiert ist. In der Schlussszene sehen wir ihn verliebt mit einem Mann tanzen.

Weitere märchenhafte Serien und Filme

Ihr habt „Die Schöne und das Biest“ schon geschaut und könnt von der Geschichte nicht genug bekommen? Dann könnt ihr euch auf etwas freuen: Disney+ gab bekannt, dass es eine Spin-off-Serie des Films geben soll. In den Hauptrollen: Gaston und Le Fou. Bis es soweit ist, könnten euch diese märchenhaften Realverfilmungen auch interessieren:

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