Coco - Lebendiger als das Leben!

  1. Ø 4.6
   Kinostart: 30.11.2017

Coco - Lebendiger als das Leben!: Animationsabenteuer um einen jungen Musikus in Mexiko vor dem Hintergrund des Tag der Toten.

Coco - Lebendiger als das Leben! Poster

Kinotickets in

Kinotickets in

Noch sind keine Kinotickets in diesem Ort verfügbar.

Alle Bilder und Videos zu Coco - Lebendiger als das Leben!

Filmhandlung und Hintergrund

Coco - Lebendiger als das Leben!: Animationsabenteuer um einen jungen Musikus in Mexiko vor dem Hintergrund des Tag der Toten.

Der 12-Jährige Miguel (im Original gesprochen von Anthony Gonzalez) hat einen Traum: Ebenso wie sein Idol, der Sänger Ernesto de la Cruz (Benjamin Bratt), will Miguel bloß Gitarren spielen und Musiker werden. Doch seine Familie hat etwas gegen den Plan. Seitdem der Urgroßvater seine Frau verlassen hat, um Musiker zu werden, glauben die Riveras, Musik sei verflucht. Doch der talentierte Miguel ist fest entschlossen, seiner Leidenschaft zu folgen.

Als Miguel die echte Gitarre seines Idols in einer Kapelle entdeckt, öffnet das Instrument auf magische Art ein Portal, das in die Unterwelt führt. Für einen Tag lang, darf Miguel das zauberhafte Totenreich betreten. Dort trifft wird er unter anderem einige Mitglieder seiner Familie begegnen. Begleitet wird Miguel auf der abenteuerlichen Reise von seinem treuen Hund und dem ungeschickten Schwindler-Skelett Hector (Gael Garcí Bernal). Doch Miguel muss sich beeilen – die Unterwelt kann nur am Tag der Toten bereist werden.

„Coco“ – Hintergründe

„Coco“, der bisher siebte Animationsfilm aus dem Hause Pixar, spielt vor dem Hintergrund des mexikanischen „Día de los Muertos“ (dt.: Tag der Toten). Das traditionelle Fest zur Ehrung der Toten wird am 1. und 2. November abgehalten. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um eine graue Trauerfeier. Stattdessen kehren der Legende nach die Toten für einen Tag zu ihren Familien zurück. Um dieses Geschenk zu feiern, wird der Totentag mit bunten Kostümen, ausgefallenen Puppen, viel Musik und leckeren Speisen begangen.

Das farbenfrohe Animationsfest „Coco“ wird von „Toy Story 3“-Regisseur Lee Unkrich inszeniert. Unkrich gehört bereits seit den ersten Tagen fest zum Team des erfolgreichen Animationsstudios, das inzwischen zu Disney gehört. So hat der Regisseur etwa mit Firmenchef John Lasseter als Koregisseur an „Findet Nemo“ und „Monster AG“ gearbeitet. Mit „Coco“ betritt Pixar nun absolutes Neuland: In der langen Firmengeschichte ist es der erste animierte Musical-Film.

Bei den Golden Globes 2018 wurde „Coco“ in der Kategorie bester animierter Film ausgezeichnet.

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(298)
5
 
236 Stimmen
4
 
25 Stimmen
3
 
21 Stimmen
2
 
4 Stimmen
1
 
12 Stimmen
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

  • FBW-Jugend-Filmjury: (www.jugend-filmjury.com) Der Animationsfilm COCO spielt in Mexiko. Erzählt wird die Geschichte des zwölfjährigen Miguel, der gerne Musik machen will. Doch seine Familie ist seit vielen Generationen gegen Musik, weil sein Ururgroßvater die Familie der Musik zuliebe verlassen hat. Als Miguel für einen Wettbewerb am "Día de los Muertos" die Gitarre des großen Sängers und Idols Ernesto de la Cruz auf dem Friedhof unerlaubt nimmt und darauf spielt, gerät er in das Reich der Toten. Nur bis zum Sonnenaufgang ist Zeit, den Fluch zu überwinden und wieder in seine Welt zurückzukehren, bevor er sich auch in ein Skelett verwandelt. Dies fällt Miguel sehr schwer, weil er sich zwischen Musik und Familie entscheiden soll. So wählt er einen anderen Weg und deckt dadurch die Familiengeheimnisse der Vergangenheit auf. Der Film behandelt sehr viele Themen. Besonders Musik, Familie, Sterben und das Leben nach dem Tod spielen eine zentrale Rolle. Dabei wird das Reich des Todes fröhlich dargestellt. Es ist eine schillernde Welt, in der die Toten einmal im Jahr die Welt der Lebenden besuchen können, wenn ihre Verwandten sich am "Día de los Muertos" an sie mit aufgestellten Bildern erinnern. Miguel ist die eindeutige Hauptfigur des Films. Sein großer Konflikt ist die erzwungene Entscheidung zwischen seiner Familie und seinem Traum Musiker zu sein. Die anderen Figuren, die alle mit ihm verwandt sind, sind wichtige Personen, die diesen Konflikt bestärken aber auch Lösungen anbieten können. Alle Figuren erleben im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung was dazu führt, dass sich ihre Haltungen verändern. Die Animation entspricht einem hohen technischen Standard. Das Reich der Toten wirkt sehr lebendig und wird bunt und schrill gezeigt. Die Einstellungsgrößen variieren zwischen Detail und Totalen, wobei insbesondere das Reich der Toten in seiner Vielfältigkeit mit vielen Totalen gezeigt wird. Die zum Teil schnellen Schnitte unterstützen die Dramaturgie der Handlung und tragen dazu bei, dass die Spannung aufrechterhalten wird. Die Musik ist nicht nur Thema im Film, sondern viele Lieder haben unterstützende dramaturgische Funktion und sind fest in die Geschichte eingebunden. Wir empfehlen diesen schönen Familienfilm allen Kindern ab 7 Jahren mit den sie begleitenden Erwachsenen, da die Thematik, die Länge und die Schnitte jüngere Kinder überfordern könnten. unterhaltsam: 4 Sterne fantasievoll: 4 Sterne berührend: 4 Sterne musikalisch: 5 Sterne interessant: 4 Sterne Gesamtbewertung: 4 Sterne.

Kritikerrezensionen

  • CG-Event um einen jungen Musikus in Mexiko, der am Tag der Toten ein Abenteuer im Jenseits erlebt.

    „Cars 3“ war für den Aktienkurs, „Coco“ ist wieder fürs Herz: Nachdem Pixar sich für seine schönsten Filme bereits in die Lüfte erhoben und Ausflüge in ferne Galaxien und ins Innere des menschlichen Verstandes unternommen hat, verlässt die 19. abendfüllende Produktion des erfolgreichsten Produktionshauses der Kinogeschichte nunmehr das Diesseits und erkundet die Welt der Toten. Dort erlebt ein mexikanischer Junge namens Miguel ein Abenteuer, in dem der Umgang mit der Endlichkeit des menschlichen Daseins allgegenwärtig ist, dadurch das Leben und was es lebenswert macht aber umso mehr gefeiert wird – ein Film wider das Vergessen. Lee Unkrich, als Regisseur zuletzt vor sieben Jahren mit „Toy Story 3“ erfolgreich, und Koregisseur Adrian Molina gelingt ein erzählerischer Triumph mit einer nahezu perfekt konstruierten Geschichte, aber auch auf künstlerischer Ebene wird die Latte wieder etwas höher gelegt mit dieser regelrechten Explosion aus Farben und Licht, wie man sie vorher wohl noch nie gesehen hat. Auch wenn ungewöhnlich viel Exposition bewältigt werden muss, wird man mitgerissen vom bloßen Einfallsreichtum und der Detailliebe der Erzählung und ihrer Umsetzung. Miguel wächst in einer Familie auf, in der alle Generationen unter einem Dach vereint sind: Sogar seine greise Urgroßmutter Coco ist noch unter ihnen, sie ist das einzige verbliebene Bindeglied zu ihren Eltern, die letzten Familienmitglieder, die noch ein Leben voller Musik führen durften. Weshalb Miguel sich ihnen nahe fühlt: Nichts sehnlicher wünscht er sich, als selbst Musiker zu werden – gegen das Verbot seiner Großmutter, die am Dia de los Muertos Miguels Gitarre zerbricht, was ihn dazu bringt, in das Mausoleum seines großen Idols einzubrechen und dessen Gitarre zu stehlen. Ein Fluch transportiert den Jungen daraufhin in die Unterwelt, aus der er nur zurückkehren kann, wenn ihm seine toten Verwandten ihren Segen erteilen. Obwohl es explizit um das Sterben geht, ist „Coco“ doch nie morbide oder bedrohlich: Weil der Film akzeptiert, dass der Tod ein unausweichlicher Bestandteil des Lebens ist. Eine mächtige Botschaft in einem Film, der Pixars tiefer Überzeugung, dass ein Leben ohne Familie, wie immer sie auch aussehen mag, nicht lebenswert ist, ganz neue Seiten abgewinnt.

    ts.

Zuletzt angesehen und Empfehlungen

News und Stories

Kommentare