Remember Me

  1. Ø 4
   2010
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Filmhandlung und Hintergrund

Remember Me: Beziehungsdrama mit "Twilight"-Star Robert Pattinson und Emilie de Ravin als Liebespaar, das wie deren Familien auch von zwei Tragödien schwer gezeichnet sind.

Tyler ist 21 und im ständigen Spannungsverhältnis zu seinem Vater, der nach dem Selbstmord von Tylers Bruder seine Familie fast aufgegeben und Zuflucht in seinem Wall-Street-Job gefunden hat. Auch Allie, ebenfalls 21, hat mit dem Mord an ihrer Mutter eine Tragödie miterlebt. Sie allerdings liebt ihren Vater und nach einigen zögerlichen Dates auch Tyler, mit dem sie so vieles zu verbinden scheint. Doch ein Geheimnis Tylers gefährdet das Glück – wie auch ein Ereignis, das nicht nur diese Beziehung ins Chaos stürzen könnte.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Robert Pattinson ist vielleicht kein zweiter James Dean, doch auf den gutaussehenden Jungstar wartet eine schauspielerische Zukunft auch außerhalb der „Twilight“-Saga. In „Remember Me“ ist er ein nachdenklicher Student, der um seinen Bruder trauert. Mit der selbstbewussten Ally geht er eine romantische Beziehung ein, die sein ganzes Leben verändert. Robert Pattinson und Emilie de Ravin harmonieren und ergänzen sich in diesem bittersüßen, realitätsorientierten Drama sehr hübsch als junges Liebespaar. Doch auch die anderen Charaktere und die stimmungsvollen Momentaufnahmen von verschiedenen Schauplätzen bereichern dieses gelungene Drama der leisen Töne von Regisseur Allen Coulter.

    Tyler Hawkins spricht im Off mit seinem toten Bruder Michael. Er schreibt ihm ein Tagebuch und hat seinen Namen auf die Brust tätowiert. Warum sich Michael an seinem 22. Geburtstag erhängte, bleibt ungesagt. Vielleicht war der musikalisch begabte junge Mann nicht ganz nach dem Wunsch seines Vaters, dem Chef eines New Yorker Unternehmens, geraten. Tyler trinkt, raucht, schläft mit Frauen und lebt in den Tag hinein, und nur seiner elfjährigen Schwester Caroline begegnet er liebevoll. Caroline ist eine begabte Zeichnerin, doch der Vater, der von der Mutter getrennt lebt, schenkt ihr nach Meinung von Tyler zu wenig Aufmerksamkeit. Der zornige Tyler und sein schneidiger Vater liefern sich heftige Wortduelle.

    Ally erschien bereits als kleines Mädchen im Film, am Tag, als ihre Mutter ermordet wurde. Zehn Jahre später lebt die blonde Studentin noch in der Wohnung ihres Vaters. Sie ist frisch und voller Energie, nur isst sie ihr Dessert gerne vor dem Hauptgang, weil das Leben ja vorher enden könnte. Als Ally eine ganze Nacht nicht nach Hause kommt, dreht der Vater, ein verhärmter und aggressiver Polizist, schier durch vor Sorge. Ally, die nicht weiß, warum Tyler sie kennen lernen wollte, zieht nach einem heftigen Krach mit ihrem Vater vorübergehend in Tylers WG. Die Handlung wechselt bilderbuchartig von Allys kargem Zuhause zu Tylers heruntergekommener Studentenbude, zu Carolines gepflegtem Heim mit Mutter und Stiefvater, zu der kalten, ehrfurchtgebietenden Eleganz in der Firma von Vater Hawkins. Die einzelnen Lebensräume fügen sich zu einem realistisch wirkenden Album der Stadt vor dem Schicksalsschlag.

    Pierce Brosnan spielt den kühlen Firmenboss Charles Hawkins mit beinahe einschüchternder Präsenz. Das Wortgefecht, das sich Brosnan und Pattinson im Sitzungsraum der Firma vor den Augen entsetzter Unbeteiligter liefern, meistert Brosnan wie seine ganze Rolle souverän, während Pattinson Gelegenheit bekommt, sich auch jenseits der bekannten Charmeoffensive zu erproben. Als Tyler kann er zeigen, dass er von der Bürde seiner betörenden Wirkung nicht dauerhaft niedergedrückt wird und nach Substanz strebt.

    Emilie de Ravin spielt Ally mit einem leicht burschikosen Charme als unbestechliche, sehr lebendige junge Frau. Ihre Ausstrahlung, zu der sich viele Seiten konzentriert zu haben scheinen, macht neugierig auf zukünftige Rollen. Ganz wunderbar ist die kleine Ruby Jerins als Caroline. Das ernsthafte Mädchen, das in der Schule ausgegrenzt wird, kann sich gleichzeitig gewählt und trotzdem glaubwürdig ausdrücken. In dieser Geschichte gibt es niemanden, der nur Erfolg hat oder stets vorteilhaft wirkt, selbst Tyler kann die Kerzen auf seiner Geburtstagstorte nicht auf einmal ausblasen.

    Fazit: Bittersüße, realitätsnahe Liebes- und Familiengeschichte zweier junger New Yorker im Sommer 2001.
  • Die Sonne geht auf für alle „Twilight“-Fans“, denn der neue Film mit Robert Pattinson ist sensibel, romantisch und sein erstes Drama, das abseits der Hitreihe auch ins Kino kommt.

    Abgesehen von „Harry Potter und der Feuerkelch“ und der Vampirsaga, fand Pattinsons filmisches Leben hierzulande auf DVD oder Blu-ray statt. „Remember Me“ ist deshalb ein Test, ob die Fans dem jungen Briten auch in der Rolle eines Sterblichen ins Kino folgen. Der nach „Die Hollywood-Verschwörung“ zweite, prominent besetzte Film von TV-Profi Allen Coulter („Die Sopranos“), spielt emotional auf „Twilight“-Territorium, ist eine gefühlvolle Romanze, die ihren Star aber etwas mehr aus der Reserve lockt, als ihm das sein Franchise bisher ermöglichte.

    Die ersten Bilder allerdings gehören der 11-jährigen Allie, die 1991 zusehen muss, wie ihre Mutter an einem New Yorker Bahnsteig erschossen wird. Zehn Jahre später wird Allie (Emilie de Ravin) vom gleichaltrigen Kommilitonen Tyler (Robert Pattinson) angesprochen. Auch er hat eine familiäre Tragödie miterlebt, seinen älteren Bruder durch Selbstmord verloren. Aus dem zornigen Tyler, der im Schatten seines erfolgreichen, distanzierten Vaters seinen Platz im Leben sucht, und der reiferen Allie, die sich vor der Welt verkrochen hat, wird ein Paar. Doch Tyler verbirgt ein Geheimnis, das seine Gefühle in Frage stellt. Denn ursprünglich war Allie für ihn nur ein Mittel, um ihren Vater, einen Cop, an seinem empfindlichsten Punkt zu treffen.

    Man kann den romantischen Auslöser vielleicht nicht glaubwürdig finden, die Lovestory selbst ist es aber schon – ohne aufgesetzte, überzogene Konflikte, weitgehend frei von Kontakten zum Kitsch, wie man sie etwa von Nicholas Sparks kennt. Drehbuchdebütant Will Fetters, der ironischerweise Sparks‘ aktuellen Roman adaptieren soll, konzentriert sich nicht nur auf die Liebesgeschichte, sondern auf die Beziehungen von mehreren Figuren, die sich durch Verlusterfahrung veränderten. Am besten gelingt ihm das abseits der romantischen Ebene in der Bindung zwischen Tyler und seiner kleinen Schwester (Naturtalent Ruby Jerins) sowie im Verhältnis zwischen Allie und ihrem Vater. Angesichts der zwei Tragödien im Hintergrund inszeniert Coulter erwartet sensibel, aber auch mit Humor und angenehm zurückhaltend. Gerade auch im überraschenden Finale über die Fragilität des Lebens, das der Regisseur einige Szenen zuvor, mit Pattinsons Schattenspiel im morgendlichen Sonnenlicht, ausdrucksstark vorwegnimmt. kob.

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