"Avatar": James Cameron dreht alle vier Filme wie eine Miniserie

Author: Philipp SchleinigPhilipp Schleinig |

Erst letzte Woche wurde bekanntgegeben, dass Regisseur James Cameron gleich an vier weiteren „Avatar“-Filmen arbeitet und diese jeweils um die Weihnachtszeit herum veröffentlichen möchte. „Avatar 2“ soll dabei 2018 den Anfang machen, ehe die Reihe mit „Avatar 5“ 2023 ihr vorläufiges Ende findet. Um diesen gigantischen Aufwand an Dreharbeiten bewerkstelligen zu können, hat sich Cameron nun für eine außergewöhnliche Methode entschieden.

Bis zum heutigen Tag - und wahrscheinlich noch viele weitere Tage - gilt „Avatar“ als der erfolgreichste Film aller Zeiten. 2,8 Milliarden US-Dollar hat der Film eingespielt. Beeindruckend ist dabei auch der Fakt, dass dessen Regisseur James Cameron auch für Platz 2 der erfolgreichsten Filme verantwortlich war - „Titanic“. Und so ist man natürlich nun gespannt, wie es für den Regisseur weitergeht.

Seit längerem ist schon bekannt, dass er die „Avatar“-Reihe fortsetzen möchte. Letzte Woche ließ er allerdings die Bombe platzen und verkündete, dass er bis 2023 vier weitere „Avatar“-Filme in die Kinos bringen wird. Um Weihnachten 2018 soll uns demnach „Avatar 2“ erreichen, 2023 dann „Avatar 5“. Entgegen der bisherigen Vermutung, er würde der Filme einfach chronologisch hintereinander drehen, hat Cameron einen ganz anderen Plan im Sinn.

So dreht James Cameron die vier „Avatar“-Filme

Im Interview mit der Seite Famous Monsters of Filmland verkündete Cameron, wie er den enormen Arbeitsaufwand bewerkstelligen wird:

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„Es wird nicht hintereinander gedreht. Es ist einfach eine große Produktion. Es ist eher, als wenn man eine Miniserie drehen würde. Wir drehen also alle ‚Avatar‘-Filme gleichzeitig. Am Montag drehe ich vielleicht eine Szene aus dem vierten Teil und am Dienstag eine Szene aus dem ersten Film. Wir arbeiten kreuz und quer, acht Stunden Geschichte pro Tag. (…) Das wird wahrscheinlich die herausforderndste Aufgabe, die ich je hatte.“

Dafür, dass „Avatar 2“ schon direkt 2018 in die Kinos kommen soll und die Dreharbeiten noch nicht einmal angefangen haben, klingt die Arbeitsweise in der Tat sehr herausfordernd, vor allem was den Zeitplan betrifft. Sinn macht das Prinzip allerdings schon, immerhin kann damit gewährleistet werden, dass eine in sich geschlossene und stimmige Atmosphäre und Geschichte geschaffen wird. Zudem kann Cameron damit vier Filme am Stück durchziehen ohne eventuell nach „Avatar 3“ die Lust zu verlieren.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich dieses Konzept äußern wird! Ob die „Avatar“-Filme allerdings ihre Kinostart-Termine um Weihnachten herum behalten werden, ist fraglich, immerhin würden die Filme damit immer in direkte Konkurrenz zu den „Star Wars“-Filmen treten.

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