Aquaman Poster

Prognose: „Aquaman“ wird mächtig abräumen

Theresa Rodewald  

In Deutschland startet „Aquaman“ am Donnerstag, in den USA nur einen Tag später. Laut Prognosen wird das DC-Abenteuer ein voller Erfolg.

Wenn „Aquaman“ am Freitag in den US-amerikanischen Kinos an den Start geht, erwartet ihn mit „Bumblebee“ und „Mary Poppins Rückkehr“ namenhafte Konkurrenz. Laut einer Prognose der Kollegen von Deadline wird der Unterwasser-Held aber keine Mühe haben, an ihnen vorbeizuziehen. Die Experten erwarten ein Einspielergebnis von bis zu 120 Millionen US-Dollar über die Feiertage in der ersten Woche.  „Mary Poppins Rückkehr“ kommt in dem Zeitraum demnach nur auf 75 Millionen US-Dollar und „Bumblebee“ muss sich mit 40 Millionen US-Dollar begnügen. Damit wäre „Aquaman“ klar die Nummer Eins im Weihnachtsgeschäft.

In einigen anderen Ländern konnte das DC-Spektakel bereits überzeugen. Laut Box Office Mojo hat der Film weltweit bereits jetzt mehr als 260 Millionen US-Dollar eingenommen. In China spielte „Aquaman“ in drei Tagen 93 Millionen US-Dollar ein, was schon jetzt mehr ist, als DCs Erfolgsfilm „Wonder Woman“ dort während seiner gesamten Laufzeit einspielte. Diese Zahlen können sich sehen lassen, auch wenn bereits die ersten Reaktionen ob ihrer Überschwänglichkeit vermuten ließen, dass der Film beim Publikum gut ankommen würde. Wenn dann am 21. Dezember noch die prognostizierten Besucherzahlen aus den USA dazukommen, dürfte der Erfolg komplett sein.

Die Handlung dreht sich um Arthur Curry/Aquaman (Jason Momoa, bekannt aus „Game of Thrones“), der halb Mensch und halb Prinz von Atlantis ist. Als ein Konflikt zwischen Menschen und Meeresbewohnern entbrennt, ist er deshalb zwischen den beiden Welten hin- und hergerissen. Bei uns in Deutschland startet der Superhelden-Film über den König der Sieben Meere bereits am 20. Dezember 2018. Auch hierzulande wird mit starken Besucherzahlen gerechnet.

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Warum ist „Aquaman“ so erfolgreich?

Der Regisseur hinter dem „Aquaman“-Erfolg heißt James Wan und dürfte Freunden des Action- und Horrorgenres durch Filme wie „Fast & Furious 7“ und die „Conjuring“-Reihe bekannt sein. Grund für den Erfolg von „Aquaman“ könnte sein, dass es Wan wichtig war, dem Superhelden-Film seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Dies bedeutet zum Beispiel, dass er hier ein Easter Egg aus dem „Conjuring“-Universum versteckt hat: Auf dem Meeresgrund taucht deshalb plötzlich die Horror-Puppe Annabelle auf!

Auch wenn dieser kleine Gastauftritt nicht vielen Zuschauern auffallen wird, zeigt er doch, mit wie viel Liebe zum Detail James Wan seinen „Aquaman“-Film gestaltet hat. Und hier ist dann vielleicht auch der Grund für seinen Erfolg zu finden. Nach dem Flop von „Justice League“ war Wans Entscheidung, Aquaman neu zu entwerfen und ihn einen vollkommen neuen Weg einschlagen zu lassen, also wohl genau richtig.

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