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Buchverfilmungen auf Netflix: Diese Adaptionen solltet ihr sehen

Buchverfilmungen auf Netflix: Diese Adaptionen solltet ihr sehen
© Netflix

Wer viel liest, freut sich auch mal über die eine oder andere Literaturadaption. Streamingdienst Netflix hat ein paar interessante Buchverfilmungen im Programm. 

Jadotville

Bei manchen Werken ist es von vornherein bekannt, bei anderen ahnen es nicht mal eingefleischte Cineasten – dass sie auf einer Literaturvorlage basieren. Tatsächlich nutzen viele Regisseur*innen Romane, Reiseberichte, Biografien oder andere Bücher, um daraus Filme zu produzieren, die sich nicht selten zu Klassikern entwickeln. Wieso auch mühsam eigene Geschichten entwerfen, wenn die spannendsten Erzählungen schon geschrieben wurden? Und viele Bücherwürmer sehen es sogar gerne, wenn ihre Lieblingsromane für die große Leinwand adaptiert werden und sie ihre imaginären Bilder mit realen Filmszenen vergleichen können. Wer sich ein paar Werke anschauen möchte, die es vom Bücherregal bis ins Kino oder auf den heimischen Fernseher geschafft haben, findet bei Netflix einige interessante Buchverfilmungen – denn der Streamingdienst präsentiert auf der hauseigenen Plattform immer wieder exklusive Eigen- und Auftragsproduktionen, die auf literarischen Vorlagen basieren.

„Jadotville“ (2016)

Basierend auf Declan Powers Buch „The Siege at Jadotville: The Irish Army’s Forgotten Battle“ erzählt der Kriegsfilm die wahre Geschichte um Commander Pat Quinlan (Jamie Dornan) und seine 150 Mann starke irische Truppe. General Moïse Tschombé (Danny Sapani) ergreift 1961 im Kongo die Macht und verstärkt sich mit internationalen Söldnern. Die UN-Blauhelme um Quinlan sollen die Bevölkerung beschützen, geraten aber in Kämpfe mit einer Übermacht von bis zu 5.000 Anhängern Tschombés. Doch die irischen Soldaten halten in dieser schier aussichtslosen Situation tapfer die Stellung.

„Bird Box – Schließe deine Augen“ (2018)

Malorie Hayes (Sandra Bullock) ist Mutter zweier Kinder, die in eine endzeitliche Welt hineingeboren wurden. Eine mysteriöse Macht sorgt dafür, dass die Menschheit von Massensuiziden heimgesucht wird. Ein Aufenthalt im Freien ist nur noch mit Augenbinden möglich, da jeder, der das Phänomen sieht, auch dem ungewollten Selbstmord zum Opfer fällt. Als die kleine Familie ihre Zuflucht verlassen muss, macht sie sich mit verbundenen Augen auf die Suche nach einem neuen Zuhause. Der dystopische Mystery-Thriller basiert auf dem gleichnamigen Roman von Josh Malerman.

„The Ritual“ (2018)

Zu Ehren ihres verstorbenen Freundes Rob (Paul Reid) unternehmen Luke (Rafe Spall), Hutch (Rob James-Collier), Dom (Sam Troughton) und Phil (Arsher Ali) eine Wanderung durch den schwedischen Nationalpark Sarek. Rob kam bei einem Überfall ums Leben, Luke konnte ihm aber aus Angst nicht helfen. Ein Thema, das auch auf dem Ausflug zu Spannungen führt. Als sich die Truppe für eine Abkürzung entscheidet, beginnt der Überlebenskampf. Der derbe Horror-Mystery-Film basiert auf dem Roman „The Ritual“ von Adam Nevill und erinnert erzählerisch und inszenatorisch an Stephen King.

„The Kissing Booth“ (2018)

Elle (Joey King) und Lee (Joel Courtney) sind von Kindesbeinen an ein eingeschworenes Duo, wurden das Mädchen und der Junge doch am gleichen Tag im selben Krankenhaus geboren. Als Jugendliche vereinbaren die beiden, dass sie niemals mit Verwandten aus der Familie des jeweils anderen anbandeln. Doch dann gerät Elle immer wieder an Lees älteren Bruder Noah (Jacob Elordi) – und verliebt sich in ihn. Aber das hält das glückliche Paar vor Lee geheim. Autorin Beth Reekles veröffentlichte ihren Roman schon 2013 und lieferte damit eine geeignete Vorlage für die typische romantische Komödie.

„Spenser Confidential“ (2020)

Nach einer fünfjährigen Haftstrafe kehrt der Ex-Cop Spenser (Mark Wahlberg) nach Boston zurück. Der frisch entlassene Knacki kommt bei seinem Boxtrainer Henry (Alan Arkin) unter, muss sich sein Zimmer aber mit dem MMA-Kämpfer Hawk (Winston Duke) teilen. Eigentlich will sich Spenser rehabilitieren, doch er findet sich mitten in einer Verschwörung wieder, an der nicht nur ein Drogenkartell, sondern auch korrupte Polizisten beteiligt sind. Der treibende Action-Thriller basiert lose auf dem Roman von Ace Atkins, der hier die Buchreihe von Robert B. Parkers weiterführt.

„Live Is Life“ (2021)

Die Clique macht sich auf den Weg. (© Netflix)

Im Jahr 1985 werden sich die fünf Freunde um Rodri (Adrián Baena) darüber bewusst, dass allmählich der Ernst des Lebens beginnt und die Dinge bald ganz anders sein werden. In der Nacht des traditionellen Fests zur Sommernachtswende und zu Ehren von Johannes dem Täufer, beschließt die Clique ein letztes gemeinsames Abenteuer zu unternehmen. Sie machen sich auf die Suche nach einer magischen Blume, die Wünsche erfüllen kann. Im Stil von „Stand by me“ erzählt die Romanvorlage von Albert Espinosa („Der Club der roten Bänder“) vom Erwachsenwerden, Vergänglichkeit und wahrer Freundschaft.

„Überredung“ (2022)

Findet Anne (Dakota Johnson) ihre große Liebe wieder? (© Netflix)

In der Verfilmung des gleichnamigen Romans der legendären Jane Austen lässt sich Anne (Dakota Johnson) davon überzeugen, den attraktiven Frederick (Cosmo Jarvis) nicht zu ehelichen – denn der junge Mann kommt aus einfachen Verhältnissen. Nach acht Jahren treffen sie sich wieder, aber es ist viel passiert. Ob sie nach so langer Zeit noch zueinanderfinden? Die Buchvorlage ist der letzte vollständige Roman von Jane Austen, den die britische Schriftstellerin zwischen August 1815 und August 1816 geschrieben hat. Für Theater-Regisseurin Carrie Cracknell ist die Adaption hingegen ihr Spielfilmdebüt.

„Gefährliche Liebschaften“ (2022)

Célène (Paola Locatelli) wird noch eine böse Überraschung erleben. (© Netflix)

Als die 17-jährige Célène (Paola Locatelli) von Paris nach Biarritz zieht, muss sie sich gehörig umstellen. Denn in der Küsten-Gemeinde im Südwesten Frankreichs ticken die Uhren anders. Die schüchterne Pariserin meidet das Partyleben, findet Gefallen an alten Büchern und glaubt an die große Liebe. Die scheint sich zu erfüllen, als sie auf den attraktiven Surfer Tristan (Simon Rérolle) trifft. Doch es stellt sich heraus, dass hinter der Liebelei eine Wette mit der fiesen Vanessa (Ella Pellegrini) steckt. Der Film wurde schon oft verfilmt und basiert auf dem gleichnamigen Klassiker von Choderlos de Laclos. Allerdings weicht hier der sozialkritische Anspruch des Romans einer Jugend-Romanze.

„The Gray Man“ (2022)

CIA-Agent Court Gentry (Ryan Gosling) erledigt seinen Job wie kein anderer – lautlos und treffsicher schaltet er seine Zielpersonen in aller Regelmäßigkeit zuverlässig aus. Als der Auftragskiller aber an belastendes Material gelangt, wird er zum Gejagten seiner Arbeitgeber. Eine weitreichende Verschwörung sorgt dafür, dass der Eliteagent nun eine Flucht quer durch Europa antreten muss – doch ganz so schnell gibt der Profi nicht auf. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Autor Mark Greaney, ist der Action-Thriller mit 200 Millionen US-Dollar die bislang teuerste Auftragsproduktion von Netflix.

„Za duży na bajki“ (2022)

Waldek (Maciey Karaś) hat nur Computerspiele im Kopf. (© Netflix)

Für Waldek (Maciey Karaś) bricht eine schwierige Phase an. Eigentlich hat der Junge nur Computerspiele und einen bevorstehenden Wettbewerb im Kopf, doch seine kranke Mutter schickt ihn zur merkwürdigen Tante Mariola (Dorota Kolak) – bei der andere Regeln gelten. Für den passionierten Gamer zunächst gewöhnungsbedürftig, lernt der Junge unter diesen besonderen Umständen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Die Komödie basiert auf dem Roman von Agnieszka Dąbrowska, die in ihrem Jugendbuch eine amüsante und gleichsam herzerwärmende Geschichte über das Erwachsenwerden erzählt.

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