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Filmhandlung und Hintergrund

Adaption der katalanischen TV-Serie "Polseres vermelles" über sechs befreundete Jugendliche, die gemeinsam den Krankenhausalltag bewältigen.

Jonas (Tim Oliver Schultz) ist der „Veteran“ auf der Kinderstation des Kölner Albertus-Klinikums. Trotz amputiertem Bein und langer Krankenhistorie ist er auf der Station für seinen Kampfgeist und Humor bekannt. Als er einen neuen Zimmernachbarn bekommt, beschließt er, einen Club zu gründen.

Laut seines Mentors Benito (Matthias Brenner) braucht es für so einen Club sechs Mitglieder: So wird Leo zum Anführer, Jonas (Damian Hardung) sein Stellvertreter, Alex (Timur Bartels) ist der Hübsche, Emma (Luise Befort) das Mädchen, Toni (Ivo Kortlang) ist der Schlaue der Gruppe und der anfangs im Koma liegende Hugo (Nick Julius Schuck) die gute Seele des „Club der roten Bänder“.

Gemeinsam bewältigen die Freunde den Krankenhausalltag, unterstützen sich gegenseitig bei der Therapie, kämpfen gegen Krebs und Magersucht und können auch auf dem steinigen Weg ins Erwachsensein aufeinander bauen. Im Laufe der Zeit können einige Mitglieder des Clubs das Krankenhaus verlassen und ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt – dennoch finden sie immer wieder zueinander.

„Club der roten Bänder“ – Hintergründe

Der „Club der roten Bänder“ basiert auf der katalanischen Serie „Polseres vermeiles“ und dem zugrunde liegenden Buch „“ von Albert Espinosa. Für seinen Roman schöpft Espinosa aus seinem eigenen Erfahrungsschatz, da er selbst viele Jahre mit Krebs kämpfte. Die deutsche Serien-Adaption weicht ab der zweiten Staffel mehr und mehr von der literarischen Vorlage ab und rückt andere Schwerpunkte in den Fokus.

Zwischen 2015 und 2017 wurden drei Staffel zu je zehn Folgen produziert und erwiesen sich als großer Erfolg für den Sender VOX. Von Kritikern wurde die Serie überaus wohlwollend aufgenommen und auch die Zuschauer zeigten sich begeistert. Zudem erhielt der „Club“ zahlreiche Auszeichnungen und wurde unter anderem zwei mal mit dem Deutschen Fernsehpreis prämiert.

Neben der eigentlichen Serie hielt VOX einiges an Zusatzmaterial rund um die Ausstrahlung im Hauptabendprogramm bereit und ergänzte nachfolgende Dokumentationen und Spezial-Sendungen. Auch nach dem Serien-Ende mussten Fans nicht lange traurig sein, denn der Kinofilm unter der Regie von Felix Binder, der bereits mehrere Episoden der Serie inszeniert hatte, war bereits in Produktion. Im Februar 2019 startete der „Club der roten Bänder – Wie alles begann“ in den deutschen Kinos und erzählt die Vorgeschichte der Hauptprotagonisten und wie sie den Weg in die Albertus-Klinik fanden.

Zugpferd der Serie war Tim Oliver Schultz („Heilstätten„), der bereits seit knapp zwanzig Jahren in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft aktiv ist. Für seine teils wesentlich jüngeren Schauspiel-Kollegen wirkte die Serie als Karriere-Boost und ermöglichte für Damian Hardung („Das schönste Mädchen der Welt„, „How to sell drugs online fast„), Timur Bartels und Co. eine Vielzahl neuer Engagements.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Club der roten Bänder: Adaption der katalanischen TV-Serie "Polseres vermelles" über sechs befreundete Jugendliche, die gemeinsam den Krankenhausalltag bewältigen.

    Eine Krankenhaus-Serie ganz ohne Ärzte: Die erste Eigenproduktion von Vox erzählt von sechs jungen Langzeitpatienten, die eine ungewöhnliche Freundschaft schließen.

    Weil die Patienten kommen und gehen, spielen in Krankenhausserien naturgemäß Ärzte die Hauptrolle. Nicht nur deshalb fällt „Club der roten Bänder“ aus dem Rahmen, denn hier stehen jugendliche Langzeitpatienten im Mittelpunkt: Zwei Jungs haben Krebs und jeweils ein Bein verloren, ein dritter liegt im Langzeitkoma, ein vierter hat einen schweren Herzfehler. Die Serie erzählt die Geschichte einer eigentlich unmöglichen Freundschaft, denn die Clubmitglieder haben völlig unterschiedliche soziale Hintergründe; allein ihre Krankheiten machen sie zu Schicksalsgefährten. Die Fortsetzungsgeschichte basiert auf den Jugenderinnerungen, die der Katalane Albert Espinosa in seinem autobiografischen Roman „Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt“ beschrieben hat. Er selbst hat aus seiner Geschichte eine Serie (mit allerdings jüngeren Protagonisten) gemacht, die mit großem Erfolg im spanischen Fernsehen gelaufen und als Formatadaption international mehrfach verkauft worden ist. Während die deutschen Autoren dafür gesorgt haben, dass die Figuren eine Tiefe haben, die über die offenkundigen Klischees hinausgeht, liegt die Leistung der Regie vor allem in der Führung der Schauspieler. Gänzlich unerfahren ist keiner aus dem Sextett, die Filmografien sind angesichts ihrer Jugend sogar recht eindrucksvoll, aber die vorerst zehn Folgen stellen natürlich eine ganz besondere Herausforderung dar. Nicht nur in der RTL-Familie drückt man Vox die Daumen; in letzter Zeit sind einfach zu viele Serien von Privatsendern gefloppt, darunter auch die Vorabend-Soap „Mila“. „Club der roten Bänder“ läuft um 20.15 Uhr und setzt sich auf diese Weise deutlich von den Dailies ab. Andererseits verbindet sich mit dem Termin automatisch eine höhere Erwartungshaltung. Unterm Strich also ein Experiment mit ungewissem Ausgang; die Serie hätte es verdient, ihr Publikum zu finden. tpg.

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