Filmhandlung und Hintergrund

Unspektakuläre, aber mitreißende und atmosphärisch sehr überzeugende Verfilmung einer Vorlage von Horror-König Stephen King, der hier leise Töne anschlägt. Die einfühlsame Regie und die vier jungen Hauptdarsteller machten den Film in den USA und in unseren Kinos mit fast 1,5 Mio. Zuschauern zu einem eindrucksvollen Überraschungshit. Der Name Stephen King und die besonderen Qualitäten des Films bringen auch auf...

In der fiktiven Kleinstadt Castle Rock, Oregon leben die vier besten Freunde Gordie (Wil Wheaton), Chris (River Phoenix), Teddy (Corey Feldman) und Vern (Jerry O’Connell). Nachdem der gleichaltrige Junge Ray vom Blaubeerflücken nicht mehr zurückkehrt, belauscht Vern seinen Bruder, der Mitglied der örtlichen Bande um Anführer „King“ (Kiefer Sutherland) ist. Dieser berichtet vom Fund des toten Ray. Und so machen sich Gordie und seine Freunde zu einem zweitägigen Ausflug auf, um den toten Ray zu finden. Während sich die Jungen zu Fuß auf den Weg machen, fahren „King“ und seine Bande jedoch mit dem Auto. Bei ihrem Abenteuer müssen sich die Freunde ihren inneren und äußeren Ängsten stellen. So werden sie nicht nur mit hartnäckigen Blutegeln konfrontiert, treffen auf einen lauten Wachhund auf einem Schrottplatz und müssen sich über eine tiefe Schlucht den Bahnschienen entlang wagen, sondern fürchten auch um ihre Zukunft. Denn um aus dem Kleinstadtleben Oregons auszubrechen, bedarf es Selbstvertrauen.

„Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers“ erschien 1986 und basiert auf Stephen Kings Erzählung “The Body“ aus dem Sammelwerk “Different Seasons“ aus dem Jahr 1982. In Different Seasons sind ebenfalls die Geschichten „Rita Hayworth and Shawshank Redemption“ und „Apt Pupil“ enthalten, welche ebenfalls verfilmt wurden. „The Shawshank Redemption“ (Die Verurteilten) aus dem Jahr 1994 gilt heute als Klassiker. Der Film prägte nicht nur das Coming-of-Age-Genre, er wurde auch mehrfach durch Referenzen gewürdigt, so zum Beispiel in den langjährigen US-Zeichentrickserien „Family Guy“ und „The Simpsons“. Regie führte Rob Rainer, der drei Jahre später mit „Harry und Sally“ einen weiteren Klassiker inszenierte.

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Kritiken und Bewertungen

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9 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Unspektakuläre, aber mitreißende und atmosphärisch sehr überzeugende Verfilmung einer Vorlage von Horror-König Stephen King, der hier leise Töne anschlägt. Die einfühlsame Regie und die vier jungen Hauptdarsteller machten den Film in den USA und in unseren Kinos mit fast 1,5 Mio. Zuschauern zu einem eindrucksvollen Überraschungshit. Der Name Stephen King und die besonderen Qualitäten des Films bringen auch auf Video langfristig ein Spitzengeschäft.

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