Robin Wright

Robin Wright

Leben & Werk

Robin Wright machte zunächst mit Nebenrollen als Freundin oder frustrierte Ehefrau Karriere. Als unerreichbare Jenny in “Forrest Gump” wurde sie weltberühmt und feierte schließlich in der Hit-Serie “House auf Cards” als eiskalte Politikergattin Claire Underwood einen späten Triumph.

Robin Wright: Leben und frühe Filme

Robin Virginia Gayle Wright wurde am 8. April 1966 in Dallas, Texas geboren. Aufgewachsen ist sie in San Diego, Kalifornien, wo sie mit gerade mal 14 Jahren eine Karriere als Model einschlug. Nach ihrem High School-Abschluss wollte sie Schauspielerin werden. Ihre erste große Rolle hatte sie in der Seifenoper “California Clan”, wo sie von 1984 bis 1988 mitspielte, was ihr drei Emmy-Nominierungen einbrachte.

Ihre Filmkarriere begann als Prinzessin im Fantasy-Film “Die Braut des Prinzen” (1987). In “Denial” (1990) spielte sie ihre erste Hauptrolle als unglückliche Liebende. Im selben Jahr folgt der Gangsterfilm Im “Vorhof der Hölle“, wo sie die Jugendliebe von Sean Penn vrkörperte. Danach war sie in dem Filmdrama “Die Playboys” (1992) als resolute Irin zu sehen, die wegen ihres unehelichen Kindes das ganze Dorf gegen sich aufbringt.

Durchbruch mit “Forrest Gump”

1994 folgte Robin Wrights großer Durchbruch. Als Jenny, die große Liebe von “Forrest Gump” (Tom Hanks), wurde sie weltberühmt. Für ihre Leistung erhielt sie eine Golden-Globe-Nominierung. In der Literaturverfilmung “Moll Flanders” (1996) wurde sie zur titelgebenden Prostituierten, die ihr Kind aus Not zurücklassen muss. Das psychologische Drama “Mißbrauchte Liebe” (1997) zeigte Robin Wright als Opfer von häuslicher Gewalt.

Kurz darauf folgte die romantische Komödie “Alles aus Liebe” (1997), in der sie nicht von Sean Penn lassen kann. In “Message in a Bottle” (1999) wird sie zur Journalistin, die sich in den verschlossenen Kevin Costner verliebt. M. Night Shyamalans fantastischer Psychothriller “Unbreakable” (2000) zeigte Robin Wright als entfremdete Ehefrau an der Seite von Bruce Willis. Als pragmatische Adoptivmutter war sie in dem Jugenddrama “Weißer Oleander” (2002) an der Seite von Michelle Pfeiffer zu sehen.

In der Mystery-Komödie “The Singing Detective” (2003) spielte sie die Ex-Frau eines psychotischen Schriftstellers, der in eine Fantasiewelt abgleitet. Der Episodenfilm “Nine Lives” (2005) zeigte sie in ihrer Paraderolle als missverstandene Ehefrau. 2005 kehrte Robin Wright zum Fernsehen zurück und spielte in der Mini-Serie von HBO “Empire Falls” die verstorbene Mutter eines scheiternden Restaurantbesitzers, wofür sie mit dem SAG Award als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.

Robin Wright weitere Filme: “Beowulf ” und “Verblendung”

In dem Drama “Breaking and Entering” (2006) spielte Wright die frustrierte Frau an der Seite von Jude Law. Zwanzig Jahre nach ihrem Debüt wirkte sie erneut in einem Fantasy-Abenteuer mit. In dem digital animierten Epos “Die Legende von Beowulf” (2007), verkörperte sie die Königin Wealthow. Darauf folgte der Politthriller “State of Play” (2009) mit Russell Crow, in dem sie die entfremdete Frau von Ben Affleck spielt. In “Pippa Lee” (2009) hatte Wright wieder eine Hauptrolle, als psychisch labile Verlegergattin.

2010 war sie in Robert RedfordsDie Lincoln Verschwörung” zu sehen. Dort verkörperte sie die historische Persönlichkeit Mary Surrat, die im Zuge des Attentats auf den amerikanischen Präsidenten Lincoln zum Tode verurteilt wurde. Außerdem übernahm Robin Wright kleinere Rollen in “Die Kunst zu gewinnen – Moneyball” (2011) mit Brad Pitt und “Rampart – Cop außer Kontrolle” (2011) mit Woody Harrelson.

Ein weiterer großer Auftritt folgte mit David Finchers Hollywood-Remake “Verblendung” (2011) mit Rooney Mara und Daniel Craig. In der ursprünglich schwedischen Krimiverfilmung spielte Robin Wright die Rolle der Erika Berger, die Geschäftspartnerin und Liebhaberin des Enthüllungsjournalisten Blomkvist (Daniel Craig).

Später Erfolg mit “House of Cards” und aktuelle Filme

2013 feierte Robin Wright ihren bisher größten Triumph, als sie in der kultigen Netflix-Hit-Serie “House of Cards” als Claire Underwood gecastet wurde. Als elegante und durchtriebene Politikergattin wird sie mit einem eiskalten Kevin Spacy zum Power-Couple. Dabei steht sie ihrem skrupellosen Ehemann in Sachen Machtgier in nichts nach und geht über Leichen, um die Karriereleiter aufzusteigenauch wenn sie dabei ab und zu Gewissensbisse plagen. Für ihre Leistung wurde sie bei den Golden Globes 2014 als beste Serienhauptdarstellerin ausgezeichnet.

Gleichzeitig spielte Robin Wright in dem Drama “Tage am Strand” (2013) die beste Freundin von Naomi Watts, die ihr Glück in einer unkonventionellen Beziehung findet. In dem britischen “A Most Wanted Man” (2014) verkörperte sie an der Seite von Philip Seymour Hoffman, Rachel McAdams und Willem Dafoe eine Diplomatin. Zuletzt war Wright in dem Abenteuerfilm nach wahren Begebenheiten “Everest” (2015) als Frau eines verunglückten Bergsteigers zu sehen.

Robin Wright privat

Robin Wright war von 1986 bis 1988 mit ihrem Schauspielkollegen Dane Witherspoon liiert. Nach der Scheidung heiratete sie 1996 den Schauspieler Sean Penn, den sie 1990 bei Dreharbeiten kennengelernt hatte. Mit Penn, dessen Familiennamen sie bis zur Scheidung im Jahre 2010 trug, hat sie Tochter Dylan Frances (*1991) und Sohn Jack Hopper (*1993). Nach der Scheidung des Paares war Robin Wright ab 2012 in einer On-Off Beziehung mit Ben Foster.

Robin Wright Auszeichnungen

Golden Globes

  • 1995 Nominierung als beste Nebendarstellerin “Forrest Gump”
  • 2014 Auszeichnung als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama “House of Cards”
  • 2015 Nominierung als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama “House of Cards”
  • 2016 Nominierung als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama “House of Cards”

SAG Awards

  • 1995 Nominierung als beste Nebendarstellerin “Forrest Gump”
  • 1998 Nominierung als Beste Hauptdarstellerin “Alles aus Liebe”
  • 2006 Nominierung als Beste Darstellerin in einem Fernsehfilm oder Miniserie “Empire Falls”
  • 2015 Nominierung Bestes Schauspielensemble in einer Fernsehserie “House of Cards”
  • 2016 Nominierung Bestes Schauspielensemble in einer Fernsehserie “House of Cards”

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