House of Cards

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House of Cards: Politthriller-Serie mit Kevin Spacey als Kongressabgeordneter Francis Underwood, der gegen seine eigene Partei intrigiert.

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Handlung und Hintergrund

House of Cards: Politthriller-Serie mit Kevin Spacey als Kongressabgeordneter Francis Underwood, der gegen seine eigene Partei intrigiert.

Francis Underwood (Kevin Spacey), langjähriger Fraktionsgeschäftsführer der Demokraten im amerikanischen Kongress und cleverer Taktierer im Hintergrund, will endlich als Außenminister der Vereinigten Staaten groß rauskommen. Gemeinsam mit seiner ebenso machthungrigen Frau Claire (Robin Wright) tut er alles für den lang geplanten Karrieresprung. Doch aus der sicher geglaubten Beförderung wird nichts. Der neu gewählte Präsident Garrett Walker (Michel Gill) überträgt das prestigeträchtige Amt einem anderen. Der düpierte Underwood fühlt sich um den Posten betrogen.

Mit Hilfe seiner Frau und der ehrgeizigen Jung-Reporterin Zoe Barnes (Kate Mara) startet der abgezockte Politprofi einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen den Präsidenten und seine Regierung. Underwood fördert belastendes Material zu Tage, schmiert und erpresst Mitarbeiter und initiiert Schmutzkampagnen. Je erfolgreicher er durch seine Intrigen wird, desto skrupelloser geht er dabei vor. Irgendwann klebt im wahrsten Sinne des Wortes Blut an seinen Händen.

„House of Cards“ – Hintergrund

1990 zeigte das britische Fernsehen die 4-teilige Miniserie „House of Cards“, die hierzulande unter dem Titel „Ein Kartenhaus“ im TV lief. Darin sinnt der machtbewusste Politiker Francis Urquhart auf Rache, nachdem ihm der bereits versprochene Kabinettsposten vorenthalten wurde. Als Regisseur David Fincher („Sieben“, „Gone Girl“) 2008 zum ersten Mal von der Serie erfährt, ist er umgehend an einer Neuauflage interessiert. Für die Umsetzung kontaktierte seine Agentur verschiedene renommierte Fernsehanstalten, doch am Ende erhielt das noch junge Unternehmen Netflix den Zuschlag.

Für Netflix war die Produktion eine einmalige Gelegenheit, den damals noch in den Kinderschuhen steckenden Streaming-Sektor zu pushen. Das ließen sich die Verantwortlichen einiges Kosten. Gerüchten zufolge sollen die ersten beiden Staffeln von „House of Cards“ gut 100 Millionen Dollar gekostet haben. Angesichts des hochkarätigen Personals vor und hinter der Kamera scheint dieser Betrag durchaus realistisch.

Mit der Investition ging das Unternehmen ein hohes finanzielles Risiko ein. Um die Kosten teilweise zu decken, verkaufte Netflix in einigen Ländern die exklusiven Ausstrahlungsrechte an die Konkurrenz. Aus diesem Grund läuft „House of Cards“ in Deutschland immer zuerst bei Sky und erst 6 Monate später bei Netflix.

Durchbruch und Skandal

Der geplante Siegeszug mit der Serie ist voll und ganz gelungen. Nach dem Start im Februar 2013 wird „House of Cards“ ein gewaltiger Erfolg. Die Kritiker überschlagen sich mit Lob, die Zuschauerzahlen steigen in die Millionenhöhe und bei den Emmy- und Golden Globe-Verleihungen wird die Serie regelmäßig mit Preisen überschüttet. Fünf erfolgreiche Staffeln werden produziert, bevor Hauptdarsteller Kevin Spacey dem Zugpferd von Netflix einen gewaltigen Dämpfer verpasst.

Im Oktober 2017 werden Vorwürfe sexueller Belästigung gegen Spacey laut, die sich schließlich zu einem handfesten Skandal ausweiten. Netflix zieht die Reißleine und entlässt den Star mit sofortiger Wirkung aus der Erfolgsserie. Lange Zeit ist unklar, ob „House of Cards“ damit vorzeitig beendet ist. Im März 2018 gab der Streamingdienst dann bekannt, eine letzte Staffel zu produzieren, in der Spaceys Filmfrau Claire Underwood die Hauptrolle übernimmt. Die sechste Staffel wird vermutlich Ende 2018/Anfang 2019 in den USA starten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur David Fincher und Autor Beau Willimon entlarven den Washingtoner Politbetrieb als finstere Löwengrube, in der jeder jeden bekriegt und schaffen damit ein faszinierendes Szenario für diese fesselnde Polit-Thriller-Serie. Dazu kommt ein Schauspielerensemble zum Niederknien, allen voran Oscar-Preisträger Kevin Spacey in der Rolle des machthungrigen Politprofis, der die Klaviatur des politischen Ränkespiels so perfekt beherrscht, dass der Zuschauer nicht weiß, ob er ihn bewundern oder verabscheuen soll. Robin Wright gibt Spaceys knallharte Ehefrau, die ihrem Gatten in Sachen Machtgier und Skrupellosigkeit in nichts nachsteht. „House of Cards“ wurde 2013 neun Mal für den Emmy nominiert. Drei Auszeichnungen gingen schließlich an die Serie, darunter die für die Beste Regie an David Fincher.

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