The Crossing Guard

  1. Ø 0
   1995
The Crossing Guard Poster
Alle Bilder und Videos zu The Crossing Guard

Filmhandlung und Hintergrund

Das Leben des Juweliers Freddy Gale droht zusammenzubrechen, als seine Tochter von einem betrunkenen Autofahrer getötet wird. Seine Ehe zerbricht nach der Tragödie. Nur der Wunsch nach Rache hält ihn am Leben, bis der Unglücksfahrer aus dem Gefängnis entlassen wird. Freddy will den Mann töten, der sein Leben zerstört hat.

Der geschiedene Juwelier Freddy Gale kann den Tod seiner siebenjährigen Tochter einfach nicht verwinden. Diese wurde von dem betrunkenen John Booth überfahren. Als Vergeltung für die Tat beschließt Freddy, John nach dessen Haftentlassung zu töten. Was nach vollbrachtem Mord dann mit ihm passiert, scheint den Juwelier nicht zu kümmern, weiht er doch sogar die Ex-Frau in seinen Plan ein. Doch als Gale seinem Intimfeind gegenübersteht, bekommt er plötzlich Skrupel.

Als ein Betrunkener seine siebenjährige Tochter überfährt und ihn auch noch seine Frau verläßt, schwört der Juwelier Freddy Gale tödliche Rache. Eindringliches Meister-Drama mit Jack Nicholson.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Über Sean Penns zweite Regiearbeit nach „The Indian Runner“ war schon viel diskutiert worden, ehe sie überhaupt jemand gesehen hatte. Einer der Gründe war seine Ablehnung als Festivalbeitrag in Cannes. Nach einer Reihe von Umschnitten und Szenenänderungen zeigten sich nicht nur die Produzenten und US-Verleih Miramax mit dem Werk zufrieden: Auch die Auswahlkommission der Filmfestspiele in Venedig verlieh dem intensiven Drama die Weihen, denn dort lief „The Crossing Guard“ als einer von zwei amerikanischen Wettbewerbsbeiträge. Auch ohne gewonnene Preise sollte sich der deutsche Verleih (Scotia/Buena Vista) wegen der Zuschauerzahlen keine allzu großen Sorgen machen, wird doch die hervorragende Besetzungsliste von dem Kassenmagneten Jack Nicholson angeführt. Nicholson spielt in dem Drama seines Freundes Sean Penn den geschiedenen Juwelier Freddy Gale, der den Tod seiner siebenjährigen Tochter nicht verwinden kann. Diese wurde von dem betrunkenen John Booth auf einem Zebrastreifen überfahren. Als Vergeltung für die Tat beschließt Freddy, John nach dessen Haftentlassung zu töten. Was nach vollbrachtem Mord dann mit ihm passiert, scheint den Juwelier nicht zu kümmern, weiht er doch sogar seine Ex-Frau in seinen Plan ein. Sean Penn konzentriert sich in seinem ganz auf die Darsteller abgestimmten Film primär auf zwei Erzählstränge: einerseits auf die Taten des gramgebeugten Vaters, anderseits auf die des schuldbeladenen Täters. Das heißt also, daß er dieselbe, von ihm selbst geschriebene Geschichte aus zwei verschiedenen Blickrichtungen erzählt. Dieser ständige Perspektivenwechsel macht die an und für sich einfache, actionarme Story extrem spannend, umso mehr, als der Zuseher bis zum letzten Moment über ihren Ausgang im Unklaren gehalten wird. Morse, der schon in „The Indian Runner“ die Hauptrolle hatte, erweist sich seinem großen Gegenüber als ebenbürtig, manchmal sogar als überlegen – vor allem, wenn Nicholson zu sehr in die für ihn typischen Gesten und Mimiken verfällt. Die mit Abstand intensivsten Momente des Films sind aber die, wenn Nicholson mit seiner Ex-Frau, gespielt von seiner ehemaligen Lebensgefährtin Anjelica Huston, zusammentrifft. Da fliegen im wahrsten Sinn des Wortes die Fetzen, da weiß man nicht mehr, was Spiel und was Wahrheit ist. Wirken auch die häufig eingesetzten Zeitlupen manchmal manieriert und erscheinen manche Szenen, vor allem die Therapiesitzung der Eingangssequenz mit einem Gastauftritt von John Savage, gar schulmeisterlich, bietet „The Crossing Guard“ gerade für ein aufgeschlossenes, älteres und intellektuelleres Publikum hervorragende Unterhaltung. Dazu tragen auch die sorgfältige Bildgestaltung des Kameraveterans Vilmos Zsigmond („Die durch die Hölle gehen“), der stimmige Soundtrack des Komponisten Jack Nitzsche („Einer flog übers Kuckucksnest“) sowie einige Songs von Bruce Springsteen bei. geh.

News und Stories

Kommentare