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 |  | | Geburtstag: 06.05.1961 | Geburtsort: Lexington, Kentucky (USA)
| | "Regie zu führen ist wirklich aufregend. Letztendlich macht es einfach mehr Spaß, die Rolle des Malers zu übernehmen, als die der Farbe." |
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IM KINO

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FOTOSHOW
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Portrait
Mit dem Aussehen von Cary Grant, dem Look von Clark Gable und dem Charme buschiger Augenbrauen ist George Clooney, geboren 1961, neben John Travolta und Johnny Depp einer der Könige des "Cool".
Clooneys beherrschte Körpersprache kennt jenes Moment innerer Ruhe, die nichts aus dem Gleichgewicht bringen kann. In entspannter Lauerstellung hält er den Kopf leicht schräg angewinkelt, als wolle er den Dialogpartner abschätzig testen. Will er sich durchsetzen, steht er leicht vornübergebeugt und streckt das energische Kinn entsprechend stärker. Dann spannt sich die Haut über den Backenknochen und die hochgezogenen Augenbrauen signalisieren Gefahr.
Von Clooney geht Energie aus, was sich, nachdem er bereits als Kinderarzt in der TV-Serie "Emergency Room" populär wurde, in seinem ersten großen Kinofilm "From Dusk till Dawn" zeigte. Er war der eiskalte, aber extrem beherrschte Killer, der seinen Bruder (Quentin Tarantino) am Kragen packt und sich als Boss eines Trouble-Teams im Zombie-Land erweist.
In der Komödie "Tage wie dieser" war er der Bummelant und Streithahn und warf Partnerin Michelle Pfeiffer ungeniert ihren "Captain-Hook-Komplex" vor. Nach dem "Batman" im vierten Teil der Reihe gelang es ihm an der Seite von Jennifer Lopez in dem Elmore-Leonard-Krimi "Out of Sight", die erotischen Funken sprühen zu lassen. Als einer der "Three Kings" im Golfkrieg, als Kapitän in Wolfgang Petersens "Der Sturm" und als entflohener Kettensträfling in der Südstaaten-Odyssee der Brüder Coen in "O Brother, Where Art Thou?" bewegte sich der König der charmanten Lässigkeit auf Clark-Gable-Terrain, das er erfolgreich modernisierte.
Im Interview berichtet Clooney von Kämpfen mit Regisseuren, denen er an die Gurgel ging, von verlorener Romantik beim Date mit schönen Frauen und vom Zwang des Ruhms. Seine Popularität erreichte mit den drei von Steven Soderbergh gedrehten Krimikomödienstücken der "Ocean's"-Reihe ungeahnte Höhen und festigte sein Image, was ihn aber offensichtlich nur noch mehr anspornte.
Als Produzent ("Insomnia", "Dem Himmel so fern", "Der Informant!") zusammen mit Soderbergh bei Section 8, als ambitionierter Regisseur ("Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind") und als Darsteller komplexer Figuren ("Solaris") gewann Clooney immer mehr Gewicht und Respekt in Hollywood.
Zunehmend politisch wurde Clooney mit seiner zweiten Regiearbeit "Good Night, and Good Luck", die das Klima der MacCarthy-Ära seziert und von den Kritikern gelobt wurde, und dem Nahost-Intrigenspiel "Syriana", für das Clooney seinen ersten Oscar als bester Nebendarsteller gewann, sowie dem Nachkriegsthriller "The Good German".
In der Coen-Groteske "Burn After Reading" glänzte er als erbärmlicher Sexsüchtiger. Für seinen Auftritt als wunderlicher Bonusmeilenjunkie und Entlassungs-Experte in "Up in the Air" gilt Clooney nun erneut als Oscar-Kandidat. Danach mimt er in der Militärsatire "Männer, die auf Ziegen starren" einen Freak, der angeblich für eine US-Spezialeinheit mit Blicken töten kann.
Privat engagiert sich der Superstar ebenfalls politisch, so zum Beispiel für die Opfer der Krisenregion Darfur oder als Initiator und Moderator der großen US-Spendenshow für Haiti, für die er höchstpersönlich sämtliche Superstars zusammentrommelte.
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